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Alle «Aktuell» Artikel:

Art Déco – Paris 16. 10. 2017
Europa braucht Afrika als Partner 16. 10. 2017
Die Legende lebt: Der neue Toyota Land Cruiser 16. 10. 2017
GIS Opinion: Putting Europe back on track 15. 10. 2017
GIS Opinion: Aurora 17 marks a new dawn for Swedish defense and NATO 14. 10. 2017
Tradition verpflichtet 13. 10. 2017
GIS Dossier: Europe’s migration impasse 11. 10. 2017
Das katalanische Problem 10. 10. 2017
Nachrichtenquerschnitt aus Europa 27 GPB 10. 10. 2017
Fünf Thesen zu Katalonien 10. 10. 2017
Run-Off und die Lebensversicherung 9. 10. 2017
Extrem liberal oder gemäßigt egal? 9. 10. 2017
GEGENREFORMATION: Geistige Auseinandersetzung im Bereich der Theologie und der Kirchen 9. 10. 2017
Albert Speer und das Märchen vom guten Nazi 9. 10. 2017
Explosive Medizingeschichte in historischen Mauern 8. 10. 2017
Bayreuther „Grüner Hügel“ mit menschlichem Antlitz 8. 10. 2017
„Ohne nötiges Hintergrundwissen kein Fortschritt in Europa“ 2. 10. 2017
Německé volby: rozhoduje se za hranicemi i o Česku? 2. 10. 2017
Katalonien: Ein Referendum, das Spaniens Wirtschaft lähmt 2. 10. 2017
Ansichtskarte aus … 2. 10. 2017
Eine Ausstellung und Film über den Ausnahmekünstler Gerhard Richter 2. 10. 2017
The Guggenheim Museum Bilbao: Anni Albers: Touching Vision 2. 10. 2017
Tschechischer KALF & Egon Erwin Kisch 30. 9. 2017
The long road ahead for electric vehicles 29. 9. 2017
Nachrichten aus Europa 26 GPB 28. 9. 2017
Opinion: Catalonia, Kurdistan and the legitimacy of independence 27. 9. 2017
Rozhovor s kardinálem Dominikem Dukou 25. 9. 2017
Ransomware: 1,4 Mio. Rechner weltweit angegriffen 22. 9. 2017
Die Abwicklung von Banco Popular – ein Regel(sonder)fall in der EU? 21. 9. 2017
Opinion: The OECD’s problematic global tax ‘standard’ 21. 9. 2017
Die Lade-Infrastruktur für Elektroautos wächst 20. 9. 2017
GB: Brexit treibt Einstiegsgehälter mit an 20. 9. 2017
CCleaner hacked! 19. 9. 2017
Kinder fördern – Zukunft gestalten 19. 9. 2017
Nachrichten aus Europa 25 GPB 18. 9. 2017
Wasser auf gesamter Mondoberfläche nachgewiesen 18. 9. 2017
Ansichtskarte aus … 17. 9. 2017
Nachrichten aus Europa 24 GPB 16. 9. 2017
Insel-Realität Film 15. 9. 2017
Nachrichten aus Europa 23 GPB 14. 9. 2017
The Swiss franc 2.0 12. 9. 2017
«PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM» an Daniel Herman und Bernd Posselt 11. 9. 2017
Opinion: The importance of the royals 9. 9. 2017
Posselt-Kritik zu Klaus bei der AfD 9. 9. 2017
Nachrichten aus Europa 22 GPB 8. 9. 2017
A new Euro-Atlantic strategy for the Western Balkans 8. 9. 2017
Vor 30 Jahren: Skandal um Sportwerbung für Gaddafi, heute wäre sie kein Problem 7. 9. 2017
Ein Zwischenruf zur Bundestagswahl 2017 nach dem TV-Duell, das zum Duett avancierte 5. 9. 2017
Opinion: Crimea as a freehold 1. 9. 2017
Europäischer Elite-Mittelstandspreis an bay. Staatsminister des Innern verliehen 29. 8. 2017
AFAG kündigt einen interessanten Ausstellungsherbst an 29. 8. 2017
Peace in Europe and the importance of NATO 28. 8. 2017
IN ALTA BADIA KLOPPFT DER HERBST AN DIE TÜR 27. 8. 2017
Auf dem Weg zu einer Digitalen Weltordnung (Teil 3) 26. 8. 2017
Russia losing the new Great Game 24. 8. 2017
Nachrichten aus Europa 21 GPB 23. 8. 2017
Germany votes: another four years of Merkel – but which Merkel? 22. 8. 2017
21. August: Zwei denkwürdige Jahrestage in der Neuzeit Europas 20. 8. 2017
Wirtschaftspolitischer Kommentar 18. 8. 2017
GIS Dossier: Nuclear energy 18. 8. 2017
Christoph Willibald Gluck ist auch Kulturbotschafter von Berching 17. 8. 2017
Nachrichten aus Europa 20 GPB 15. 8. 2017
Frankreich und Rußland treffen sich in der alten Residenzstadt Gotha 14. 8. 2017
Eine Melange von Retro und Remix zum Semesterende 14. 8. 2017
Mal etwas ganz anderes … 13. 8. 2017
Einblicke in die Wissenschaftsgeschichte im Kepler-Gedächtnishaus 9. 8. 2017
Die Mischung macht’s: Musikalischer Genuß zum Niederknien in der Triebenbacher Schloßkulisse 5. 8. 2017
Nachrichten aus Europa 19 GPB 5. 8. 2017
Eine besondere Herzogin des 18 Jh. im Fokus 4. 8. 2017
Luthers Judenhaß heute oder: Warum die meisten Antisemiten glauben, keine Antisemiten zu sein 4. 8. 2017
Alta Badia – The Summer Ski Show 2017 2. 8. 2017
Nachrichten aus Europa 18 GPB 2. 8. 2017
Sprache ist Integration 26. 7. 2017
Montenegro feierte in Nürnberg 25. 7. 2017
IHK: Gabriele Hohenner neue Hauptgeschäftsführerin 25. 7. 2017
„Wir müssen auf das Schlimmste gefasst sein!“ 21. 7. 2017
Paříž jako pupek nejen Francie? 20. 7. 2017
„Großes Wachstumspotential für VR und Sprachassistenten“ 19. 7. 2017
Adieu München und na shledanou 17. 7. 2017
2016 war das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte 14. 7. 2017
Nachrichten aus Europa 17 GPB 14. 7. 2017
Globale Präsenz der NürnbergMesse unterstreicht die Attraktivität der Messekonzepte 13. 7. 2017
Nachrichten aus Europa 16 GPB 11. 7. 2017
„Zauberlehrlinge“ der Mathematik ausgezeichnet 9. 7. 2017
Opel feiert 50 Jahre Commodore 5. 7. 2017
Nachrichten aus Europa 14. GPB 3. 7. 2017
Wechsel beim EU-Ratsvorsitz 2. 7. 2017
Wieder wird in Landshut auch für Europa die „Lanze gebrochen“ 2. 7. 2017
Der letzte Dienst von Helmut Kohl 1. 7. 2017
28. Hegeltage in Bamberg 1. 7. 2017
Dialogmarketing auf allen Kanälen: CO-REACH 2017 26. 6. 2017
Nachrichten aus Europa 13. GPB 22. 6. 2017
Zertifikatsverleihung zum audit berufundfamilie 22. 6. 2017
28. Bamberger Hegelwoche: Wer wir sind 21. 6. 2017
Netz der überwachten Überwacher! 20. 6. 2017
CO-REACH: Ein Branchentreff der Marketing- und Vertriebsprofis im Messezentrum Nürnberg 18. 6. 2017
Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl verstorben 17. 6. 2017
Nachrichten aus Europa 12. GPB 17. 6. 2017
Fußball und eSports – Zwei Seiten einer Medaille 15. 6. 2017
Nachrichten aus Europa 11. GPB 14. 6. 2017
Musik und Liebe im Kampf gegen das Böse 11. 6. 2017
«JETZT E-Mail» 11. 6. 2017
„Tag der Bundeswehr“ gewährte seltene Einblicke! 8. 6. 2017
Die Geschichte nicht verdrängen, die Zukunft mit Toleranz zusammen gestalte 7. 6. 2017
Annegret Kramp-Karrenbauer ist „Politikerin des Jahres“ 5. 6. 2017
Harald Rosenberger – NÜRNBERGER Versicherung 1. 6. 2017
Treueauszeichnung für Egon Lippert 31. 5. 2017
Auf dem Weg zu einer Digitalen Weltordnung (Teil 2) 31. 5. 2017
NÜRNBERGER BURG-POKAL 2017: Überraschung durch Aikje Fehl 30. 5. 2017
Kiki Bertens gewann erneut in Nürnberg 30. 5. 2017
Die FEK-Europamedaille lockte wieder Vorzeige-Europäer nach Neudrossenfeld 29. 5. 2017
Goldene FEK-Ehrennadel für Dr. Hans Kolb 28. 5. 2017
Nachrichten aus Europa 10. GPB 28. 5. 2017
Das Europa Neudrossenfelds ist ein „Zukunftsprojekt“ 24. 5. 2017
Nachrichten aus Europa 9. GPB 23. 5. 2017
Das Kolloquium der FEK ist eröffnet 19. 5. 2017
Nachrichten aus Europa 8. GPB 17. 5. 2017
Gerhard Schröder: „Wohl Europas ist Wohl Deutschlands“ 15. 5. 2017
EU-Kommissar Oettinger beim „Europa-Gipfel“ auf Schloss Fürstenstein 13. 5. 2017
Vergabe der Europamedaille Kaiser Karl IV. 10. 5. 2017
„Ritter, Bauern, Lutheraner“ 10. 5. 2017
Von Rom nach Rom 9. 5. 2017
Nachrichten aus Europa 7. GPB 7. 5. 2017
Die Blaue Nacht 2017 in Nürnberg nahm zum 18. Mal alle Kultur-Fans in ihren Bann 7. 5. 2017
Der 8. Mai 1945 – Im Wechsel historischer Perspektiven 6. 5. 2017
Der angenehmste Weg der Völkerverständigung 6. 5. 2017
FEK e. V.: Eine Denkvereinigung führte ihre Jahreshauptversammlung in Oberfranken durch 2. 5. 2017
Größtes Bikertreffen Süddeutschlands mit bayerischem Innenminister an der Spitze 30. 4. 2017
Z Leninova těla zbylo 10 procent: Bude pochován a Mauzoleum zrušeno? 23. 4. 2017
NÜRNBERGER Versicherungscup 2017 19. 4. 2017
Ein Frohes Osterfest 12. 4. 2017
In der IHK für Oberfranken Bayreuth vollzog sich der Führungswandel 16. 4. 2017
Nachrichten aus Europa 6. GPB 12. 4. 2017
Wind of Change 12. 4. 2017
Noch herrscht bei den Unternehmen eine abwartende Ruhe 11. 4. 2017
Europa: Von der Multikrise zur Multichance 11. 4. 2017
Albrecht Václav Eusebius z Valdštejna: Rätselhaftes Genie des Dreißigjährigen Krieges oder kühl kalkulierender Unternehmer? 10. 4. 2017
„Putin, Putin“ – der ad absurdum geführte „Held“ im Porträt 9. 4. 2017
Auch der Bayerische Landtag blickt dankbar nach Rom 1. 4. 2017
D-Day! PM May has triggered Art 50 29. 3. 2017
EU-Vorsitzland Malta im Mittelpunkt der „Europäischen Begegnungen“ im Münchner Künstlerhaus 28. 3. 2017
60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge: Was jetzt geschehen muß! 27. 3. 2017
Nürnberg drei Tage Hauptort der Wallenstein-Forschung 25. 3. 2017
Ein Paneuropa-Wochenende im Geiste Graf Coudenhove-Kalergis 23. 3. 2017
Die NÜRNBERGER bilanzierte und stellte neue Wort-Bild-Marke vor 21. 3. 2017
Was sind schon 75 Jahre?! 20. 3. 2017
Eine Kult-Spirituose lockte an zwei Tagen tausende Fans in die NürnbergMesse 19. 3. 2017
Freizeit 2017: Eine Messe, die zeigt was das Leben lebenswerter macht, Sinne anspricht und Vorfreude auslöst 17. 3. 2017
Nachrichten aus Europa 5. GPB 15. 3. 2017
Die ART CITY 2017 lockt nach Luxembourg 15. 3. 2017
Vorhang auf für den neuen Insignia und den neuen Crossland X Opel 13. 3. 2017
Umstrittenes Novum: Gemeinsame Stabsrahmenübung von Polizei und Bundeswehr in Murnau 12. 3. 2017
Die FREIZEITMESSE 2017 präsentiert … 10. 3. 2017
„Grandioser Erfolg“: über 100.000 wollten den Kaiser sehen 9. 3. 2017
Auf dem Weg zu einer Digitalen Weltordnung (Teil 1) 7. 3. 2017
Völkerrechtliche und geschichtspolitische Implikationen des Ukrainekonflikts – Teil 2 6. 3. 2017
IWA in Nürnberg: Aktuelle Sicherheitsfragen und alte Büchsenmacher-Kunst 5. 3. 2017
Italienisches Flair am Nordsee-Strand 3. 3. 2017
Nachrichten aus Europa 4. GPB 2. 3. 2017
Erster Blick auf den neuen Kia Picanto 1. 3. 2017
Beste Faschingslaune auf 135 Metern 28. 2. 2017
Frühlingsskilaufen in Alta Badia mit vielen Extras 27. 2. 2017
Premiere auf der NürnbergMesse: U.T.SEC am 2./3. März 26. 2. 2017
DIE DRITTE MÜNCHNER EUROPAKONFERENZ (MEK) BESCHÄFTIGTE SICH MIT ERWARTUNGEN UND PROGNOSEN 26. 2. 2017
FeuerTRUTZ 2017 schließt größer und internationaler denn je 23. 2. 2017
Europäische Nummer 1 Feuerschutz-Messe: die FeuerTRUTZ 2017 23. 2. 2017
Zum Abschluss der 53. Münchner Sicherheitskonferenz: Der Kongress tanzt und diskutiert 22. 2. 2017
BIOFACH und VIVANESS 2017: sehr geschmackvolle Rekord-Messen 20. 2. 2017
Zweitliga-Fußballderby am Montag zwischen 1860 München und 1.FC Nürnberg „im Zeichen der Burg“ 20. 2. 2017
Argwohn ist schlecht, Kontrolle ist besser 19. 2. 2017
Für kurzentschlossene Brauchtumsfreunde: auf zur ladinischen „Noza da Paur“ 18. 2. 2017
900 Jahre Goldschlägerstadt Schwabach 18. 2. 2017
„Alternative Fakten“ – warum wir sie brauchen 17. 2. 2017
53. Münchner Sicherheitskonferenz: erfolgversprechende Lösungsansätze für viele Probleme dringend gesucht 16. 2. 2017
„Die wahren Bremser von Europa“ 15. 2. 2017
ZUWANDERUNG UND RECHTSSTAAT 14. 2. 2017
K německému sjednocení přes tajné služby 13. 2. 2017
Nachrichten aus Europa 3. GPB 11. 2. 2017
Liebes böses Amerika 10. 2. 2017
Dr. Ingo Friedrich – der Mann der Europa-Flagge wurde 75 Jahre jung 8. 2. 2017
Konzept der grenzübergreifenden Ausstellung voll aufgegangen 7. 2. 2017
Maltesische EU-Ratspräsidentschaft: Die Erwartungen der EU-Abgeordneten 6. 2. 2017
Ein Fest der Bayerisch-Ungarischen Freundschaft 4. 2. 2017
Ein Skype-Gespräch mit Sergei Nikitisch Chruschtschow 2. 2. 2017
Die transatlantische Freundschaft lebt auch 2017: 66. Magnolienball in München 31. 1. 2017
Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten für das konsularische Korps mit „kollegialer“ Beteiligung 29. 1. 2017
«Pflänzchen» Demokratie braucht frisches Wasser 27. 1. 2017
ART goes Salzburg 27. 1. 2017
Peter Verbata: ein „75er“ voll Mut und neuer Ideen 25. 1. 2017
Die wahren Bremser Europas: Der nationale Egoismus 25. 1. 2017
„Ein extremistischer Brexit“ 24. 1. 2017
Einladung zur Podiumsdiskussion: VERKAUFT.VERSKLAVT.VERGEWALTIGT. 24. 1. 2017
Der südkoreanische „Stachel“ auf vier Rädern im italienischen Milano vorgestellt 24. 1. 2017
50 Jahre Hanns Seidel Stiftung 23. 1. 2017
Ungeklärte Zielsetzungen der Währungspolitik … 17. 1. 2017
HOGA Nürnberg: Vier Buchstaben mit hohem Stellenwert der Branche 16. 1. 2017
Der Kampf der Zukunft: 15. 1. 2017
NürnbergMesse als Impulsgeber mit neuer Grundlage für weiteres Wachstum 12. 1. 2017
Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet 11. 1. 2017
Vom ewigen Krieg: Nachdenken über Europa 11. 1. 2017
AKTION «EUROPA RETTEN» 10. 1. 2017
Hohe Auszeichnung für Konsul Hans-Peter Schmidt 9. 1. 2017
Nachrichten aus Europa 1. GPB 6. 1. 2017
Schlaraffenland auf Zeit in den Hallen der NürnbergMesse 5. 1. 2017
„Und sie bewegt sich doch!“ 3. 1. 2017
Wechsel im Vorsitz des Rates der Europäischen Union 1. 1. 2017

Artikel aus 2016
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Europas Herausforderungen für 2017 31. 12. 2016
Clevere Ideen für den automobilen Alltag 29. 12. 2016
Neue Schuldenuhr tickt schon im Tempo 2017 29. 12. 2016
Nachrichten aus Europa 30. GPB 27. 12. 2016
Brexit, Trump und Italien haben noch wenig Einfluß 16. 12. 2016
Nachrichten aus Europa 29. GPB 12. 12. 2016
Geschichte auf vier Rädern erleben 10. 12. 2016
NürnbergMesse schließt das Jahr 2016 mit Innovationen & Investitionen ab 9. 12. 2016
Völkerrechtliche und geschichtspolitische Implikationen des Ukrainekonflikts 8. 12. 2016
Kurze Stippvisite Ladiniens in Neudrossenfeld 5. 12. 2016
Autonomes Flugzeug für Reiseverkehr realisiert 5. 12. 2016
Bierkrone für beste Bierkultur in allen neun Bundesländern Österreichs vergeben 5. 12. 2016
Die Verirrung der Europäischen Union und ihre ungewisse Zukunft 5. 12. 2016
Im Wettkampf der Macht 4. 12. 2016
Gestohlenes Eingangstor mit Inschrift „Arbeit macht frei“ der KZ-Gedenkstätte Dachau in Norwegen gefunden 3. 12. 2016
Nachrichten aus Europa 28. GPB 2. 12. 2016
Eine leuchtende Advents-Tradition erfreut sich der Unterstützung der NÜRNBERGER Versicherung 29. 11. 2016
Markt der Nationen: Ein Modell mit Vorbildfunktion 29. 11. 2016
ESSAY von Konsul Dr. Gerhard Krüger 28. 11. 2016
François Mitterrand – Blumen für den Präsidenten 28. 11. 2016
Kultur – Kulinarik – Lebensart 25. 11. 2016
Rainer Dumont du Voitel – Nachruf 24. 11. 2016
Kaiser von Gottes Gnaden Karl IV. 23. 11. 2016
MARTIN LUTHER: DENKER, MÖNCH, REBELL UND DIE DEUTSCHE RECHTSGESCHICHTE 20. 11. 2016
Die Laizität à la française in ihrer Historizität 19. 11. 2016
Einem vergessenen „Multitalent“ auf der Spur 18. 11. 2016
Kein Weg an Netflix und Amazon vorbei? 18. 11. 2016
Panama Papers-Enthüllungen 17. 11. 2016
Messe Bozen ließ ins neue MEC-Wissenszentrum blicken 15. 11. 2016
NACH DER TRUMPWAHL: 15. 11. 2016
Hoch soll er leben … 14. 11. 2016
Eine Zusammenkunft, die Maßstäbe setzt 14. 11. 2016
„Ab nach Kassel“ 13. 11. 2016
Nachrichten aus Europa 27. GPB 11. 11. 2016
Street Food Convention: Inspirierender Ort für Einsteiger und Unternehmer 9. 11. 2016
BrauBeviale: Innovative Technologien mit neuen Vermarktungsideen 8. 11. 2016
Das Referendum in Ungarn darf nicht zum Sprengsatz für die EU werden 2. 11. 2016
CETA, Wallonien und die Demokratie 2. 11. 2016
RegensBUCH16: ambitionierte Leistungsschau des ostbayerischen Literaturbetriebs 2. 11. 2016
Ein Staatshengst rockt die Frankenhalle 1. 11. 2016
Spitzensport im Sattel: Faszination Pferd 2016 31. 10. 2016
Nachhaltiges Fördern der Sport-Talente gesichert 30. 10. 2016
Diplomatie in Feierlaune 29. 10. 2016
Nachrichten aus Europa 26. GPB 29. 10. 2016
Die Menschen ändern sich, die Blasmusik bleibt 28. 10. 2016
Auch die Welt von morgen braucht Fantasie und Erfindungen 25. 10. 2016
„Entdecken & Erleben“, so das Motto der CONSUMENTA 2016 23. 10. 2016
Erleben, Entdecken, Mitmachen und Genießen 13. 10. 2016
Kaiserstadt Nürnberg 12. 10. 2016
Die Wiedereröffnung des Kleinen Museums auf der Peunt übertraf alle Erwartungen 10. 10. 2016
Literarisches im NÜRNBERGER Business-Tower 9. 10. 2016
Der kleine Italiener mit Stil: Fiat 500 9. 10. 2016
Trotz einer beginnenden Unsicherheit 8. 10. 2016
Equipage der AFAG und NÜRNBERGER Versicherung präsentierte FASZINATION PFERD 6. 10. 2016
Italien pusht BIP mit langfristigem Förderprogramm 30. 9. 2016
Schimon, der gute Hirte 28. 9. 2016
ZERREDEN ODER GESTALTEN 21. 9. 2016
„Vergangenheit kennen, um verantwortungsvoll Zukunft zu gestalten“ 20. 9. 2016
Auf den Spuren der Geschichte 18. 9. 2016
Der grüne Teppich der GaLaBau 2016 ist eingerollt 17. 9. 2016
Es grünt so grün … 14. 9. 2016
Noir & Blanc – Ombre & Lumière 12. 9. 2016
Festtage der Kreativität 2016 11. 9. 2016
Ansichtskarte aus ... 8. 9. 2016
„Ein stolzer Tag“: Emotionale Momente bei der denk­wür­di­gen Feier zum „60.“ 7. 9. 2016
Im DDR-Museum: „Alltag im Plattenbau“ 1. 9. 2016
Die Migrationskrise der EU verschärft sich 31. 8. 2016
Walter Scheel ist tot 24. 8. 2016
Nachrichten aus Europa 23. GPB 24. 8. 2016
Wo das Wort aufhört, beginnt die Musik 16. 8. 2016
LA DOLOMITICA: CONNAISSEURS GABEN SICH DIE EHRE 15. 8. 2016
Der Bundestag zu Augsburg 14. 8. 2016
Grenzschutz: Besseres Management der EU-Außengrenzen 13. 8. 2016
PEMAKULTUR FESTIVAL 2016: Gesangskunst als Nahrung für die Seele 11. 8. 2016
Fest der Sinne in Atzelsberger Schloß-Scheune 10. 8. 2016
Gemeinsam etwas bewegen 10. 8. 2016
Weiterhin Weltklassetennis beim NÜRNBERGER Versicherungscup 9. 8. 2016
NACHDENKEN UEBER EUROPA 3. 8. 2016
ZEITkultur/STREITkultur: Don Juan Ballett in drei Akten war ein Erfolg 29. 7. 2016
NürnbergMesse bilanzierte 28. 7. 2016
Tradition als Weichenstellung für eine Partnerschaft 28. 7. 2016
Zwei Welten auf vier Rädern 28. 7. 2016
BREXITBREXITBREXITBREXITBREXIT 24. 7. 2016
Das UNESCO-Weltkulturerbe sehen und hören 19. 7. 2016
Ehre wem Ehre gebührt 16. 7. 2016
Präsident des Europäischen Parlamentes Martin Schulz spricht den Opfern des Attentats von Nizza sein Mitgefühl aus 15. 7. 2016
Keine Pokémon-Jagd in KZ-Gedenkstätten 14. 7. 2016
Konsequenzen des Brexit 14. 7. 2016
NürnbergMesse: Geschäftsführung für weitere fünf Jahre bis 2021 verlängert 12. 7. 2016
1.165 neue Polizeibeamtinnen und -beamte vereidigt 11. 7. 2016
Endspurt für Gluckisten 11. 7. 2016
Brief an unsere Britischen EU-Mitbürger 7. 7. 2016
Degustation der Innovation 3. 7. 2016
Nachrichten aus Europa 21. GPB 2. 7. 2016
„Sicherheit und Mobilität“ 2. 7. 2016
In Nürnberg liegt Musik in der Luft … 2. 7. 2016
Taktvoll begeben sich die 6. Internationalen Gluck Opern-Festspiele auf ihre musikalische Reise 30. 6. 2016
Der Brexit trübt auch die Aussichten der EU ein 30. 6. 2016
Reflex von Europaverein GPB e.V. 29. 6. 2016
Kieler Windjammerparade 2016 28. 6. 2016
España después de las elecciones, Brexit y otros problemas 28. 6. 2016
Europa ist wie vor den Kopf gestoßen … 28. 6. 2016
BREXIT! 27. 6. 2016
Martin Schulz, EP-Präsident zum UK Referendum 24. 6. 2016
Ein schwarzer Tag für Europa 24. 6. 2016
Nachrichten aus Europa 20. GPB 22. 6. 2016
Welches Europa wollen wir – welches Europa brauchen wir? 21. 6. 2016
Die Insel und das Festland 20. 6. 2016
Neue Medizintechnikmesse MT-CONNECT in Nürnberg 19. 6. 2016
Visegrád Karma – Der Weg zur Demokratie 16. 6. 2016
Wirtschaftspolitische Gespräche bei bayerischer Europaministerin Merk 15. 6. 2016
Brexit or No to Brexit, that is the question 13. 6. 2016
Sein oder Nichtsein 13. 6. 2016
Ein Reflex auf den Beitrag von Rainer Dumont du Voitel erreichte unsere Redaktion aus Madrid 12. 6. 2016
Die nächste Revolution … 12. 6. 2016
Twitter Passwörter gestohlen? 11. 6. 2016
Trotz der schlechten Stimmung in der Weltwirtschaft: In Deutschland gehen die Uhren anders 10. 6. 2016
Nachrichten aus Europa 19. GPB 10. 6. 2016
Konsul Hans-Peter Schmidt erhält Nürnberger Bürgermedaille 8. 6. 2016
Juncker-Investitionsplan 8. 6. 2016
Blinky-Verkauf bei der Blauen Nacht war erfolgreich 8. 6. 2016
Nachrichten aus Europa 18. GPB 3. 6. 2016
8. Stuttgarter Sicherheitskongress 31. 5. 2016
Die größte Interzoo aller Zeiten ging in der NürnbergMesse zu Ende 30. 5. 2016
ZUKUNFT DER EU ... 28. 5. 2016
Interzoo 2016 öffnete heute in der NürnbergMesse ihre Pforten 26. 5. 2016
Nachrichten aus Europa 17. GPB 25. 5. 2016
Forum EU Aussen- und Sicherheitspolitik 24. 5. 2016
Spiel, Satz, Zukunft 23. 5. 2016
Ohlasy na 67. Sudetoněmecký sjezd v českých médiích – Das Echo auf das Pfingstreffen und den 67. Sudetendeutschen Tag in Nürnberg in den tschechischen Medien 19. 5. 2016
Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten 15. 5. 2016
Nachbarschaftlicher Wissensaustausch 13. 5. 2016
Kaiser Karl IV. – geschichtlicher Brückenbauer 13. 5. 2016
Thüringer Landesausstellung Gotha | Weimar 12. 5. 2016
Aufgespielt! Rendezvous der Künste 12. 5. 2016
Die neue deutsch-russische Eiszeit 10. 5. 2016
„Es ist an der Zeit, für Europa zu kämpfen“ 9. 5. 2016
Nachrichten aus Europa 16. GPB 9. 5. 2016
Mit NÜRNBERGER Blinkys durch die Blaue Nacht 2016 8. 5. 2016
Karlspreis 2016 – Rede des Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz 6. 5. 2016
Ansichtskarte aus ... 29. 4. 2016
Bier, 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot und Politik 28. 4. 2016
Geschichte, Barock, Bier und Brauen im Kloster Aldersbach 25. 4. 2016
Künstliche Intelligenz: Roboter erobern unseren Alltag 24. 4. 2016
NürnbergMesse und die Halle 3 C 21. 4. 2016
Nachrichten aus Europa 15. GPB 18. 4. 2016
Ein historischer Rückblick 18. 4. 2016
Brenner im Brennpunkt 17. 4. 2016
Werkstätten: Eine Messe mit Vorbildfunktion 17. 4. 2016
Koning en Koningin bezoeken Beieren 15. 4. 2016
NÜRNBERGER Versicherungscup: Großes Tennis auch 2016 11. 4. 2016
Das Herz der Medizintechnik schlägt künftig in Nürnberg 11. 4. 2016
Nachrichten aus Europa 14. GPB 7. 4. 2016
Dieses Blau! Es muß am Licht und am Himmel liegen 7. 4. 2016
Die FEK-Jahreshauptversammlung ließ auf das kommende wirtschaftspolitische Kolloquium 2017 blicken 6. 4. 2016
Einfache Antworten gibt es nicht! 4. 4. 2016
Genscher verstorben 1. 4. 2016
Nachrichten aus Europa 13. GPB 1. 4. 2016
Verschnupftes Königreich Marokko nach EuGh-Urteil und die Menschenrechte 28. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 12. GPB 22. 3. 2016
Ausstellung: Italienische Schwarzweißfotografie – Landschaften 15. 3. 2016
Europa in der Krise 15. 3. 2016
Zerreißt die Angst Europa? 14. 3. 2016
Wirtschaftspolitischer Kommentar 13. 3. 2016
Ein Nostalgiewochenende zum Saisonschluß 12. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 9. GPB 11. 3. 2016
IWA OutdoorClassics 2016 verzeichnete neue Rekordbeteiligung 8. 3. 2016
Nachrichten aus Europa 8. GPB 4. 3. 2016
IVA MRÁZKOVÁ – Einladung zur Ausstellung 2. 3. 2016
Heidrun Piwernetz – Oberfrankens erste Regierungspräsidentin 1. 3. 2016
Greek Finance Minister Euclid Tsakalotos welcomes EP role in monitoring reforms 1. 3. 2016
España después de las elecciones 29. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 7. GPB 29. 2. 2016
50. Freizeitmesse 2016 28. 2. 2016
IWA OutdoorClassics 2016: Mehr erleben! 27. 2. 2016
Das Nordatlantische Bündnis und die Möglichkeit einer unseligen Verkettung 22. 2. 2016
Neue Inspirationsquelle im Gemeen­te­mu­seum Den Haag 21. 2. 2016
Freizeitmesse ist ein Trendsetter 18. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 6. GPB 18. 2. 2016
Zemřel Bořek Šípek, světoznámý český výtvarník, designér a architekt 15. 2. 2016
Das Messe-Duo BIOFACH & VIVANESS 2016 auf Wachstumskurs 14. 2. 2016
Poland is not yet lost! Well, not yet. 12. 2. 2016
Sicherheitspolitische Gespräche 11. 2. 2016
Nachrichten aus Europa 5. GPB 11. 2. 2016
Menschen sind keine Sachen, schon gar nicht nur Zahlen 11. 2. 2016
NÜRNBERGER bewahrt europäische Traditionen und Kulturgut 8. 2. 2016
Jenseits der Schnellschüsse 5. 2. 2016
A plan for Europe’s refugees 5. 2. 2016
Nachrichten aus Europa. GPB 1. 2. 2016
VIVANESS 2016: Ein Interview mit Dr. Auma Obama 27. 1. 2016
Unbezähmbare Wellen 26. 1. 2016
Die Geschichte der Ukraine – ein inhärentes historisches Konfliktpotential? 26. 1. 2016
Niederländische EU-Rats­prä­si­dent­schaft: Die Erwartungen der EU-Abgeordneten 25. 1. 2016
Politisch korrekte Festtagswünsche 24. 1. 2016
Einblicke in eine wechselvolle Burggeschichte in Thüringen 21. 1. 2016
Klartext zum Neujahrsempfang 15. 1. 2016
„Nürnberg ist Heimat der Druckgussbranche“ 14. 1. 2016
NürnbergMesse kennt keinen Stillstand 8. 1. 2016
Europa auf vier Pfoten im Nürnberger Messezentrum 7. 1. 2016
Nachrichten aus Europa. GPB 6. 1. 2016
Neuer Vorstandssprecher der GDG 1. 1. 2016

Artikel aus 2016
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Artikel aus 2015
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Sternsinger beim bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer 31. 12. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 21. 12. 2015
Rechtsruck in Europa? 18. 12. 2015
Migrationspolitik: Der zu lange Weg von der Konzeption bis zur Umsetzung 17. 12. 2015
Stumm wie Stein 17. 12. 2015
Wechselvolles 14. Jhd und Kaiser Karl IV. im Spiegel der Geschichte 15. 12. 2015
La Via: Klimaabkommen «gibt klare Linie für Klimapolitik des 21. Jahrhunderts vor» 14. 12. 2015
Einzigartiges Weihnachtsflair in Nürnberg – der Lichterzug 10. 12. 2015
Marokko gewinnt seinen Vorsprung durch die sanfte Macht hinter dem Thron 10. 12. 2015
Ausgrenzung und Extremismus im Zentrum des öffentlichen Diskurses 10. 12. 2015
Nürnberg als Kongressstandort attraktiv 9. 12. 2015
„Überreaktion“ … 8. 12. 2015
Ein Blick auf die Schönheit der Boten der Weihnachtszeit 2. 12. 2015
Weihnachtsmarkt der Nationen 1. 12. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 30. 11. 2015
Informelles Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und der Türkei 29. 11. 2015
Kommentar: Der „Paukenschlag“ 29. 11. 2015
Vor- und Weihnachtszeit mit allen Sinnen genießen 28. 11. 2015
Siegeswille und erfolgreiche Historie bilden neue Symbiose 27. 11. 2015
Suche nach den Wurzeln der russisch-ukrainischen Krise 26. 11. 2015
Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner eröffnete die Heim + Handwerk 25. 11. 2015
Das weltberühmte „Städtlein aus Holz und Tuch“ läutet den Advent ein 24. 11. 2015
Nahost im Medienfokus: Doppeltes Spiel, doppeltes Glück 18. 11. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 17. 11. 2015
Auf Sand gebaut: die Qatar-Verschwörung 17. 11. 2015
Keine Chance für radikalisierenden Islam in Europa 16. 11. 2015
Der Dschihad – Ein Begriff in seiner eigentümlichen Bedeutung und im Wandel der Zeit 16. 11. 2015
Schulz verurteilt Terroranschläge von Paris 14. 11. 2015
„Europa und seine Nationen – Ihr Verhältnis“. 13. 11. 2015
Ein Narrentag 11. 11. 2015
Martin Schulz zum Tod Helmut Schmidts 10. 11. 2015
Spatenstich für den weltweit größten 2nd-use Batteriespeicher in Lünen 3. 11. 2015
„Spannender geht es kaum“ 1. 11. 2015
Ein Paar – eine Mission 27. 10. 2015
Dr. Dorothea van der Koelen stellte Werke von Daniel Buren im Kleinen Museum auf der Peunt vor 25. 10. 2015
Vereinte Nationen sind Produkt einer eurozentrischen Welt 25. 10. 2015
Nachrichten aus Europa. GPB 21. 10. 2015
Der Ansturm – Mehr Wahrhaftigkeit ist von Nöten 19. 10. 2015
Artikelreihe „Völkerrechtliche und geschichtspolitische Implikationen des Ukrainekonflikts“ 18. 10. 2015
Für Verdienste um die europäische Idee 17. 10. 2015
Stärkung der polizeilichen Zusammenarbeit zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Bayern vereinbart 17. 10. 2015
CONSUMENTA 2015: Regionalität ist Trumpf 16. 10. 2015
Úvahy z nemocničního lůžka – Betrachtungen vom Krankenbett 15. 10. 2015
22. Faszination Pferd 2015 in Nürnberg 8. 10. 2015
Wirtschaftspolitischer Kommentar 8. 10. 2015
Wehrhaftes Europa?! 30. 9. 2015
„Mit Logik hatte das alles nichts zu tun“ 29. 9. 2015
Wenn man Europa schützen will, könnte man an ein altes Versprechen erinnern – En se rappelant d’une Ancienne Promesse 12. 9. 2015
„Schubert in Gastein“ 6. 9. 2015
Wechsel an der Spitze der Messe Bozen 31. 8. 2015
Gesungene Metaphorik im „Kleinen Museum auf der Point“ 17. 8. 2015
it-sa Brasil: Mit Schwung in die zweite Runde 17. 8. 2015
Algorithmen und Datenschutz: Aktionismus mit steigenden Wellen… 13. 8. 2015
Darren Guo übernimmt Leitung der NürnbergMesse China 9. 8. 2015
PEMARTFESTIVAL entpuppte sich als globale Klassik-Nische 8. 8. 2015
60 Jahre BRD in der NATO – 60 Jahre Herausforderung ... für Friedenspolitik und Friedensbewegung 29. 7. 2015
„Pirangate“ entfacht Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien 27. 7. 2015
Luxemburgische Ratspräsidentschaft mit ambitioniertem Programm 26. 7. 2015
„Märkte sind heute europäisch oder global!“ 23. 7. 2015
NürnbergMesse: Treffpunkt der Perspektiven 16. 7. 2015
NÜRNBERG, WO DIE MUSIK SPIELT 13. 7. 2015
„Didaktik und Dialektik der Farbe“ 23. 6. 2015
„Felix Austria“ auf den Messen in Nürnberg 23. 6. 2015
NürnbergMesse mit BrauBeviale in Moskau 22. 6. 2015
Quo usque tandem? 20. 6. 2015
Hohe Anerkennung für Dr. Laura Krainz-Leupoldt 11. 6. 2015
Interdisziplinäres Kolloquium 2015 der FEK e.V. hat seine Wirkung nicht verfehlt 9. 6. 2015
Spiel, Satz – Der NÜRNBERGER Tenniscup 4. 6. 2015
Die Euroskeptiker in Brüssel schweigen zu Griechenland 25. 5. 2015
7. Stuttgarter Sicherheitskongress 2015 23. 5. 2015
Erfolgreiche Verkaufsaktion der NÜRNBERGER Blaue-Nacht-Blinkys 20. 5. 2015
Kongreßdachmarke NürnbergConvention präsentiert sich auf der Frankfurter IMEX 2015 19. 5. 2015
Hohe Anerkennung für unseren Prager Kollegen PhDr. Syruček 15. 5. 2015
Stone+tec 2015: Impulsgeber, Inspirationsquelle und Diskussionsforum 5. 5. 2015
Blaue Nacht übte wieder große Anziehungskraft aus 2. 5. 2015
Saló Internacional del Turisme Barcelona 2015 29. 4. 2015
Der Balkan – ein geopolitischer Hotspot an der Nahtstelle zwischen Ost und West 24. 4. 2015
Coatings-Welt heute und in Zukunft: grün, nachhaltig, funktional European 24. 4. 2015
Beispielhafte Entwicklung: In 25 Jahren vom Handschlag zur Weltleitmesse 23. 4. 2015
Der Wandel ist längst noch nicht abgeschlossen: Bilder des kulturellen Umbruchs 20. 4. 2015
Das Kleine Museum auf der Peunt setzte mit Elias Crespin neue Maßstäbe 12. 4. 2015
Deutsche Regeln für die EU? 12. 4. 2015
Nuernberg_in_Blau 30. 3. 2015
Jahreshauptversammlung der FEK e.V. 24. 3. 2015
Hans-Peter Schmidt zum Vorsitzenden des Kuratoriums des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e. V.“ gewählt. 21. 3. 2015
Menschenschmuggel: Das boomende Geschäft 21. 3. 2015
Energieunion: Ein historisches Projekt, vergleichbar mit der Gemeinschaft für Kohle und Stahl und dem Binnenmarkt 19. 3. 2015
Norwegen gibt grünes Licht für den größten Schiffstunnel der Welt 17. 3. 2015
Reicht die Europäische Metropolregion bald auch über Grenzen hinweg? 15. 3. 2015
Besser geht`s nicht 11. 3. 2015
50 Jahre im Dienste der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe 11. 3. 2015
Terrorismus und Extremismus begegnen 8. 3. 2015
„Letzte Ausfahrt Grexit – Eine Regierung fleht um Ehrlichkeit“ 5. 3. 2015
Nürnberger Freizeit Messe bietet Inspirationen 4. 3. 2015
Juncker und Merkel werben in Berlin für europäische Investitionsoffensive 3. 3. 2015
NÜRNBERGER Versicherungscup in dritter Auflage 2. 3. 2015
Sudetendeutscher Reformkurs fortgesetzt 1. 3. 2015
FEK e.V. – Kolloquium 2015 24. 2. 2015
„Kampf um Vorherrschaft“ 24. 2. 2015
inviva 2015 überzeugte mit neuem Konzept 21. 2. 2015
Russlands Finanzkrise – Der Auslöser für regionale Instabilität 21. 2. 2015
Rosenmontag in luftiger Höhe 16. 2. 2015
Clownschweig in Braunschweig 16. 2. 2015
inviva die Siebte ist ein Programm“ 12. 2. 2015
Vielfalt mit Aussagekraft: „HOGA 2015“ 7. 2. 2015
Von einer Überprüfung der Sanktionen könnten die Ukraine, Russland und der Westen profitieren 2. 2. 2015
Zum Tod des Alt-Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker 31. 1. 2015
BIOGAS 2015: Das Spiegelbild der Innovationskraft 31. 1. 2015
BIOFACH und VIVANESS Kongress 2015: 30. 1. 2015
Arbeitswelt in der Metropolregion im Reflex: „Made in Franken“ 29. 1. 2015
Der Zerfall der internationalen Ordnung und die Zukunft der europäischen Sicherheitsarchitektur 29. 1. 2015
Kommentar: Wer Solidarität fordert, muss Solidarität üben 29. 1. 2015
Putins großer eurasischer Plan bekommt Risse 28. 1. 2015
Die Welt zu Gast in der Toy City Nürnberg 23. 1. 2015
Bayerische Europaministerin kritisiert EZB-Entscheidung zum Anleihen-Aufkaufprogramm 22. 1. 2015
Staatsräson und pointierte Unterhaltung 21. 1. 2015
Leidmedien im Netz 21. 1. 2015
Mit dem Zug in die westböhmische Kulturhaupstadt 18. 1. 2015
HOGA 2015 16. 1. 2015
C'EST LA BARBE 15. 1. 2015
Ukraine: Mögliche Wege zur Konfliktlösung 11. 1. 2015
Europa auf vier Beinen im Nürnberger Messezentrum 8. 1. 2015
GEBURTSWEHEN EINES WERDENDEN IMPERIUMS 5. 1. 2015
Immigration extracommunautaire (partie 6.)2. 1. 2015

Artikel aus 2015
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Artikel aus 2014 & prior
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Krok do Nového roku či nové Evropy? A jaké? Ein Schritt in das Neue Jahr oder in ein neues Europa? Nun fragt sich welches? 31. 12. 2014
Menschlichkeit tut Not, ist aber keine Einbahnstraße 28. 12. 2014
Google ohne Ende 22. 12. 2014
Udo Jürgens ist tot 21. 12. 2014
Rumäniens Wähler erteilen der Korruption eine Absage 12. 12. 2014
Glänzender Gastgeber 9. 12. 2014
Eine Geste, die traditionell Freude bereitet 8. 12. 2014
Immigration extra-européenne (partie 5)? 6. 12. 2014
KOMMT DIE KRISE ZURÜCK? 6. 12. 2014
Internationale Polizeimissionen an Brennpunkten weltweit 5. 12. 2014
Bayerische Repräsentanz in Prag eröffnet 4. 12. 2014
Der Papst, das Europäische Parlament und der Präsident 25. 11. 2014
Schulz verurteilt Anschlag auf Synagoge in Jerusalem 25. 11. 2014
Die Rosetta-Mission ist ein Erfolg europäischer Zusammenarbeit 19. 11. 2014
Böse Lokführer? 14. 11. 2014
Immigration extra-européenne 3. 11. 2014
Das Kulturgut Pferd begeisterte das Publikum 2. 11. 2014
CE-News Oktober 2014 28. 10. 2014
Ehrungen zum Auftakt der CONSUMENTA 2014 27. 10. 2014
Uhr ganzjährig vorstellen: Kinder werden sportlicher 24. 10. 2014
CONSUMENTA 2014 16. 10. 2014
ARZNEIMITTEL in todsicherer Dosis 13. 10. 2014
Nürnberger Faszination im Doppelpack 9. 10. 2014
Beschäftigungsgipfel der EU in Mailand und seine Herausforderungen 9. 10. 2014
Die Wahlen in der Ukraine 8. 10. 2014
Die Nato wird in Verlegenheit gebracht, weil Putin an einer „Neu-Russland“-Strategie arbeitet 8. 10. 2014
Immigration extra-européenne (4) 7. 10. 2014
CE-News September 2014 30. 9. 2014
AFAG-Messegesellschaft zieht im Oktober viele Menschen in ihren Bann 29. 9. 2014
Weltweit einzigartiges Lindenbaumzentrum eröffnet 27. 9. 2014
Gelebte Geschichte: Bürger-Bräuwerck 24. 9. 2014
Gold für die NürnbergMesse 20. 9. 2014
Mario Draghi wird mit der Realität konfrontiert 19. 9. 2014
Aggressive Glaubensbekenntnisse und ein Wertemangel des Westens 17. 9. 2014
KAMPF UM DIE UKRAINE 17. 9. 2014
Mazedonischer Blitzbesuch in der Noris 16. 9. 2014
Schneller Juncker mit Damenopfer 13. 9. 2014
IV. Bereitschaftspolizeiabteilung Nürnberg feierte ihren „50.“ 13. 9. 2014
6. Stuttgarter Sicherheits-Kongress 13. 9. 2014
Die russische Taktik in der Ukraine stellt die gespaltene Verteidigungs-Politik des Westens auf die Probe 5. 9. 2014
Ukrainekrise zwischen Flächenbrand und Gesichtsverlust 5. 9. 2014
Deutsche Luftwaffe schützt Luftraum über dem Baltikum 1. 9. 2014
The unintended consequences of the EU’s sanctions on Russia 31. 8. 2014
CE-News Juli/August 2014 30. 8. 2014
Rélexions sur les discours sur l’immigration (partie 3) 30. 8. 2014
L’IMMIGRATION EXTRA­COMMU­NAUTAIRE (partie 2) 29. 8. 2014
Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte 28. 8. 2014
Formel 1 Rennen in Spa/Franchor­champ 24. 8. 2014
Die Regensburger sind jetzt auch Kaiser! 20. 8. 2014
Bunte Welt exotischer Vögel 19. 8. 2014
Kevin Rice named Mazda Europe’s head designer 18. 8. 2014
L’IMMIGRATION EXTRA­COMMU­NAUTAIRE / ILLEGALE EINWANDERUNG (partie/Teil 1) 15. 8. 2014
Financial Stability of Highland Retreats or Currency Uncertainty of Plan B? 15. 8. 2014
Visite d'atelier d'artiste: Iva Mrazcova 14. 8. 2014
grenzenlos – Nürnberg trifft Venedig 5. 8. 2014
Piling up yet more economic woes for Russia 30. 7. 2014
Free trade agreements challenged 30. 7. 2014
Wer wird Kommissar in der EU? 26. 7. 2014
Die Europäische Kommission und die Chance auf Erfolg mit der Unter­stüt­zung der Wirtschaftsreformen in der Ukraine 26. 7. 2014
Woran man antisemitische Medien­berichte erkennt und wie man damit umgeht 26. 7. 2014
50 years of Patrouille Suisse Airworthiness Performance 18. 7. 2014
Klassik pur und Engagement der Förderer sind die Säulen der Internationalen Gluck Opern Festspiele 19. 7. 2014
Alte und neue Gesichter 17. 7. 2014
NürnbergMesse verzauberte mit einer Retrospektive 14. 7. 2014
Eine 40-Jährige bilanzierte 10. 7. 2014
„Prager Tage“ in Nürnberg 4. 7. 2014
PRÄSIDENTENWECHSEL 3. 7. 2014
300 Jahre des K.K. Hofcompositeurs Christoph Willibald Gluck 30. 6. 2014
10. Internationale Gottfried von Haberler Konferenz 21. 6. 2014
Beruf und Familie im Einklang 20. 6. 2014
Der Terrorismus rückt näher an Europa 20. 6. 2014
Der Untergang des Irak 20. 6. 2014
Ein selten gehörter Einblick in Rumänien 8. 6. 2014
Neuer Präsident der FEK e. V. 8. 6. 2014
Interzoo 2014 überzeugte 2. 6. 2014
Dr. Roland Fleck verstärkt AUMA-Vorstand 30. 5. 2014
IMAGINÁRNÍ PROSTOR • IMAGINARY SPACE – Iva Mrazcova 29. 5. 2014
FEK e.V. – Neuer Vorsitzender des Fachbeirates/Kollegiums 30. 5. 2014
Interzoo 2014: Auf Weltreise durch den Heimtierbedarf 29. 5. 2014
NÜRNBERGER Versicherungscup 2014 mit deutlicher Steigerung zum Vorjahr 28. 5. 2014
Südosteuropa und seine politischen und wirtschaftlichen Perspektiven 25. 5. 2014
Minister Kamp opent Dutch Tech Week 23. 5. 2014
Blinky-Einsatz mit Erfolg 14. 5. 2014
Eine zukunftsweisende Begegnung mit Kultur und Geschichte 7. 5. 2014
EUROPA IM GLEICHGEWICHT – EINE RÜCKSCHAU 5. 5. 2014
NÜRNBERGER Nachtschwärmer in blau 27. 4. 2014
Bekannter Karikaturist Klaus Häring und sein Kommentar 28. 4. 2014
Acht Neufassungen von CE–Richtlinien veröffentlicht 25. 4. 2014
Köszönöm szépen für 20 Jahre Freundschaft und Jó estét kivánok 10. 4. 2014
Geopolitical Info 9. 4. 2014
FEK beruft neuen Vorsitzenden des Kollegiums / Fachbeirates 18. 3. 2014
Ethnische Russen in den USA bedroht? Muß Putin eingreifen? 17. 3. 2014
Kunst aus Nürnberg in Karlovy Vary 10. 3. 2014
inviva 2014: Ein Treffpunkt für Menschen mitten im Leben 10. 3. 2014
Ökodesign – Verschärfung der Energieeffizienzanforderungen an Elektromotoren 10. 3. 2014
„Präsentiert das Gewehr“ – IWA OutdoorClassics 2014 7. 3. 2014
Hochstimmung auf „höchstem Niveau“ 3. 3. 2014
«FREIZEIT» die sich sehen und fühlen ließ schloß ihre Toren 2. 3. 2014
IVA MRÁZKOVÁ • HUMAN[ISED] NATURE 18. 2. 2014
Die 46. Reise durch die Freizeitwelt kann beginnen 17. 2. 2014
Die spanische Fluggesellschaft Vueling expandiert kräftig in Deutschland 6. 2. 2014
Einwanderung nach Europa – Erträumt, gewünscht, verhindert? 1. 2. 2014
„Hamburg – Ganz Europa in einer Stadt“ 16. 1. 2014
Die jüngste Visitenkarte der Nürnberg­Messe kirchlich gesegnet 15. 1. 2014
CACIB 2014 12. 1. 2014
EUROPA VERSTEHEN 10. 1. 2014
CACIB: Seit 40 Jahren Treffpunkt für Hundeliebhaber 10. 1. 2014
Prager Weihnachten 19. 12. 2013
NürnbergMesse schafft stärkstes ungerades Jahr 14. 12. 2013
Bahnbrechende Wahl und historisches Novum zugleich 11. 12. 2013
Delegation aus Charkiw bestätigte Willen nach Vertiefung der Kontakte 4. 12. 2013
Markt der Nationen 4. 12. 2013
Neue Vorsitzende des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb 3. 12. 2013
Die Redaktionskonferenz 2013 in Franzensbad läutete neue Ära ein 13. 11. 2013
Feierlaune auf der CONSUMENTA Nürnberg 2013 20. 10. 2013
Eine Triennale zum Jubiläum 11. 10. 2013
Ein romantischer Kammermusikabend unter dem Schutz des Zeichens der Nürnberger Kaiserburg 27. 9. 2013
Wahlen 2013 – Klaus Häring 25. 9. 2013
Die Doppelführungsspitze der NürnbergMesse bilanzierte 19. 7. 2013
Sport, Bildung und Geschichte 16. 6. 2013
Die Tenniskarawane zieht weiter 9. 7. 2013
Gefahr für die medizinische Versorgung 9. 7. 2013
„24° OST“: Nürnberg geht vom 26. bis 28. Juli 2013 auf neue musikalische Reise 24. 6. 2013
Der Bayreuther Sonnentempel diente als wunderbare Kulisse 8. 6. 2013
Brücken des Vertrauens gebaut 8. 6. 2013
„Der Staat stößt an die Grenzen seiner Machbarkeiten“ 30. 4. 2013
„Himmelstürmer“: Die lange Nacht der Kunst und Kultur 27. 4. 2013
Hans-Peter Schmidt als Vorsitzender des Aufsichtsrates wiedergewählt 19. 4. 2013
Qualifzierte Arbeitskräfte binden 7. 4. 2013
Consumenta Nürnberg gewinnt an Vielfalt 13. 10. 2010
Einladung zum 2. Stuttgarter Sicherheitskongress 4. 8. 2010
KONTINUITÄT FORTGESETZT 7. 4. 2010
Der Februar 2010 brachte der FEK den ersten Präsidenten 23. 2. 2010
Ohnmacht der wehrhaften Demokratie? 15. 8. 2006
DIE GLOSSE 12. 7. 2006

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 philosophy & culture



KULTURTOUR

Gemeentemuseum Den Haag | Art Deco – Paris

Art Déco – Paris

14. Oktober 2017
– 4. März 2018
Ausstellung im Gemeente-
museum Den Haag

16. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Die Ausstellung Art Déco – Paris wirft ein neues Licht auf die Geburtsstunde des Art Déco. Der Name dieser Kunstströmung wurde von der Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes abgeleitet, die 1925 in Paris stattfand. Allerdings wurde das Fundament für diese dekorative und luxuriöse Kunstrichtung bereits viel früher gelegt. Couturier Paul Poiret spielte dabei eine entscheidende und inspirierende Rolle. In diesem Herbst bringt das Gemeentemuseum Den Haag das Werk dieses namhaften Couturiers mit den Werken von Künstlern aus seinem Wirkungskreis zusammen: Paul Iribe, Georges Lepape, Erté, Benito, Raoul Dufy, Man Ray, Kees van Dongen, Modigliani, Brancusi, Picasso, Robert Delaunay, André Groult, Mallet-Stevens, Wiener Werkstätte und das Ballets Russes. Unter den Exponaten befinden sich einige besondere Leihgaben aus den Sammlungen des Metropolitan Museum of Art in New York und aus diversen Sammlungen aus Paris, Berlin, Brüssel und Monaco. Die Ausstellung zeigt sowohl Exponate aus der bildenden Kunst, angewandten Kunst, Mode, Fotografie und Film.

Paul Poiret gehörte zu den großen Erneuerern der Mode zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er befreite die Frauen von ihrem Korsett, entwarf auffallende kimonoähnliche Mäntel und er war ein Meister im Drapieren. Dank seiner sowohl künstlerischen als auch geschäftlichen Strategie reichte Poirets Einfluss weit über die Modewelt hinaus. Er war einer der ersten modernen Couturiers, die ein ‚Gesamtkunstwerk‘ anstrebten. Poiret, der auch den Beinamen Le Magnifique trug, umgab sich mit Künstlern, Designern und Architekten, die er für die Entwicklung und Verbreitung seiner eigenen Kreationen einsetzte. Er schuf einen eigenen Stil, der einen außergewöhnlichen Einfluss auf die westliche Kunstwelt haben sollte. Dieser Stil und der jener Künstler, mit denen er sich umgab, stellte die Wiege des Art Déco Stils dar. Poiret kann dann auch mit Recht als der Vater des Art Déco genannt werden.

Die Künstler Iribe, Lepape, Barbier und Erté machten Illustrationen für die Entwürfe seiner ersten Kollektion und für das ‘Marketingmaterial‘. Die von den Künstlern angefertigten Entwürfe zeichnen sich durch die stark stilisierte, dekorative und farbenfrohe Formensprache aus. Poiret gab ihnen vollkommene künstlerische Freiheit, damit sie zeigen konnten, wie sie seine Entwürfe sahen: ein neuer und ansprechender Ansatz. Diese Illustrationen passten nicht nur perfekt zu Poirets Modestil, sondern sie legten auch die Basis für die typische Bildsprache des Art Déco. Poiret war übrigens der erste Couturier, der seine eigene Parfumlinie (Rosine) auf den Markt brachte – zum großen Ärgernis seiner Zeitgenössin Coco Chanel. Darüber hinaus beschäftigte er sich auch mit angewandter Kunst. 1911 gründete er in Paris eine Schule der dekorativen Künste: Atelier Martine. Er verkaufte hier neben Kleidung auch Accessoires und moderne Innenausstattung. Und en passent erfand er auch noch den Catwalk.

Poiret organisierte dekadente Kostümfeste, die seine Popularität, seinen Einfluss und seinen Reichtum hervorhoben. Diese Feste waren ein Vorbild für Kees van Dongen und andere Künstler. Poiret stimulierte nicht nur diverse Künstler, sondern legte auch eine beeindruckende Kunstsammlung an, u.a. mit Werken von Brancusi, Picasso und Kees van Dongen. Poirets Glanzzeit dauerte von 1909 bis circa 1925. Auf der L'Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes von 1925 war er bereits omnipräsent. Die westliche Welt stand deutlich unter dem Einfluss des Art Déco. Jedoch sollte jene Ausstellung in Paris den Untergang für Poiret bedeuten. Er ließ drei äußerst luxuriöse, speziell für diesen Anlass entworfene Bögen auf der Seine treiben, in denen er verschiedene Welten erschuf. Die Kosten überschritten dramatisch sein Budget und aufgrund dessen drohte er Bankrott zu gehen. Er musste seine Kunstsammlung versteigern lassen, aber leider führte dies nicht zum gewünschten Erfolg. Am Ende der 1920er Jahre hatte Poiret seine führende Rolle verloren und seine Mode war auch nicht länger tonangebend.

Das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen, eine Strategie, die Poiret zu seinem Leitsatz gemacht hatte, wurde zum typischen Merkmal des Art Déco. Dabei fällt sowohl eine Vorliebe für die geometrische Linienführung, gewagte Farbkombinationen, vereinfachte und abstrahierte Formen aus Flora und Fauna, als auch der Gebrauch von zahlreichen luxuriösen und kostbaren Materialien auf. Im Gegensatz zum Art Noveau sind die Formen eher symmetrisch und eckiger. Art Déco ist als ein Cocktail von diversen Stilrichtungen, wie z.B. Kubismus, Futurismus und Konstruktivismus zu verstehen, kombiniert mit nicht-westlichen Kulturen, wie z.B. die des alten Ägyptens. Aber vor allem ist Art Déco eine dekorative Kunstströmung, deren Ziel es ist, zu erfreuen, zu behagen und zu verschönern.

Art Déco – Paris ist eine interdisziplinäre Präsentation, in der bildende Kunst, Mode, angewandte Kunst, Fotografie, Musik und Film kombiniert und in der die Dekadenz und der Luxus der Art Deco Epoche zum Leben gebracht werden. Die Besucher begeben sich in die Welt der wilden Zwanziger oder auch les années folles genannt, personifiziert in Poiret, Le Magnifique.

Im Rahmen dieser Ausstellung erscheint bei Waanders & De Kunst ein reich illustrierter, zweisprachiger Katalog (in Niederländisch und Englisch) mit Artikeln der Kuratoren des Gemeentemuseums Den Haag.

Für diese Ausstellung arbeitet das Gemeentemuseum mit EYE Amsterdam zusammen.

-Marita Smit-

Anmerkung der Redaktion:

Gemeentemuseum Den Haag – Stadhouderslaan 41 – 2517 HV Den Haag – Tel. 070/338 1111
Eine Einführung und Bilder finden Sie auf der Webseite: gemeentemuseum.nl/en/exhibitions/art-deco



 Nürnberg-Convention.de AFAG Messetermine 2017

 

 reflex


48. Andechser Europatag der Paneuropa-Union Deutschland

Europa braucht Afrika als Partner

16. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Bernd Posselt während den 45ten Andechser Europatagen der PanEuropaUnion

Bernd Posselt


Andechs. Als „unverantwortlich“ kritisierte Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, die gegen die Vereinten Nationen gerichtete Politik von US-Präsident Donald Trump. Jedes noch so schwache internationale Recht sei besser als Willkür und Zerrüttung. Beim 48. Andechser Europatag der Paneuropa-Union zum Thema „Hoffnung für Afrika?“ rief Posselt dazu auf, die vom europäischen Kolonialismus auf den Nachbarkontinent exportierte Struktur künstlicher zentralistischer Nationalstaaten zugunsten historisch gewachsener regionaler Identitäten und Volksgruppen zu relativieren, aber gleichzeitig auch übernationale Gemeinschaften zu schaffen, etwa eine west-, süd- oder gesamtafrikanische Föderation. Die vorkoloniale Staatlichkeit Afrikas sei von Personenverbands-Staaten geprägt gewesen, wie sie Europa im Mittelalter kannte und wie sie in der modernen Bürgergesellschaft mit übernationalen Institutionen wiederkehren könnten.

Kloster Andechs

Kloster Andechs


Der zentralistische Nationalstaat stecke derzeit, zum Beispiel in Großbritannien oder in Spanien, in einer schweren Krise und schädige außerdem die lebenswichtige europäische Einigung. In Afrika sei er eine wesentliche Ursache für Kriege und Vertreibungen, da man wie in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg versuche, durch sogenannte ethnische Säuberungen die Menschen den Grenzen anzupassen, statt eine föderalistische Ordnung zu errichten, die allen Volksgruppen gerecht werde. Obwohl sich für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas erfreuliche Ansätze abzeichneten, könnten diese nicht tragen, wenn es nicht Rechtstaatlichkeit und persönliche Freiheit gebe.
Europa sei nicht nur eine frühere Kolonialmacht mit Fehlern und Verbrechen, sondern habe für Afrika viel Positives zu bieten. Umgekehrt sei Afrika nicht nur gezeichnet von fragwürdigen Regimen, Krieg, Flucht und Vertreibung, sondern es sei auch ein Kontinent der Hoffnung für Europa. Voraussetzung sei, mit Respekt und auf Augenhöhe miteinander zu verkehren. Auf Dauer könne es kein glückliches Europa ohne ein glückliches Afrika und kein glückliches Afrika ohne ein glückliches Europa geben.

Dr. Stefan Eisenhofer – Institut für Kunstgeschichte an der LMU München

Dr. Stefan Eisenhofer

Professor Belachev Gebrewold – Management-Center Innsbruck

Professor Belachev Gebrewold


So der Tenor der sehr sachlichen und überzeugenden Ausführungen der Referenten, Dr. Stefan Eisenhofer, Leiter der Abteilung „Afrika südlich der Sahara“ im „Museum Fünf Kontinente“ in München und des hessischen Europa-

Michael Gahler – MdEP

Michael Gahler


abgeordneten Michael Gahler, europäischer Co-Vorsitzender der gemischten Delegation Europaparlament/Panafrikanisches Parlament und Vizepräsident der Paneuropa-Union Deutschland, der über die gemeinsam geschaffenen Verteidigungsstrukturen, die Europäer und Afrikaner in den letzten Jahren geschaffen hätten, berichtete. Diese sind auch die wichtigsten Partner für die EU-Sicherheitspolitik, wie der Afrikanische Friedens- und Sicherheitsrat, die Afrikanische Bereitschaftstruppe und der Friedensfonds, der für sieben Jahre der finanziellen Vorausschau mit etwas über 30 Milliarden Euro für alle AKP-Staaten (Afrika-Karibik-Pazifik) außer Nordafrika eingerichtet wurde. Außerdem machte Gahler das Auditorium auf den EU-Gipfel mit der Afrikanischen Union Ende November in Abidjan aufmerksam. Der aus Äthiopien stammende Politologe und Migrationsexperte Professor Belachew Gebrewold vom Management Center Innsbruck machte deutlich, daß die Interessen beider Kontinente in der Flüchtlingsfrage besser miteinander koordiniert werden müssen. Die Europäische Sicherheitsstrategie habe fünf Hauptbedrohungen definiert, die zu einem großen Teil auch Afrika beträfen: Terrorismus, Massenvernichtungswaffen, Staatszerfall, organisierte Kriminalität und regionale Konflikte, die auf Nachbarstaaten überschwappen könnten. Zwischen den politischen Zielen der Europäer und denen der Afrikaner machte Gebrewold jedoch ein Ungleichgewicht aus. Migrationspolitik sei eine Priorität für die Europäer, nicht für die Afrikaner. Auch die Idee einer Bekämpfung der Fluchtursachen müsse kritisch unter die Lupe genommen werden, denn außer in Syrien habe sich die Lage in kaum einem der Herkunftsländer in den letzten zwei bis drei Jahren signifikant verschlechtert. Gebrewold betonte, daß die Probleme Afrikas mit Nächstenliebe oder einer Erhöhung der Entwicklungshilfe allein nicht zu lösen seien. Ständige Schuldzuweisungen an die Europäer seien nicht geeignet, weiterzuhelfen, denn „seit der Dekolonisierung sind wir selbst verantwortlich.“ Das einseitige Negativ-Bild vieler Europäer von Afrika führe ebenfalls in die Irre. Die Situation in vielen afrikanischen Ländern sei erheblich besser als in europäischen Medien dargestellt: „In meinen Artikeln streichen die Journalisten positive Erkenntnisse weg. Man will sie nicht hören und fokussiert sich auf Katastrophen.“Eine existentielle Herausforderung bleibe der Klimawandel. Hier gebe es eine weltweite gemeinsame Verantwortung, die auch die Tatsache belege, daß 2007 die EU-Strategie für Afrika in eine EU-Afrika-Strategie umgewandelt worden sei, man also nicht mehr „für“ Afrika arbeite, sondern einen gemeinsamen Weg suche.

Hans Stoisser

Hans Stoisser


Der steirische Afrika-Autor Hans Stoisser, Experte für institutionelle Infrastrukturen, kritisierte die Angst vor Afrika als dem „Kontinent der Katastrophen“. Vielmehr entstehe dort eine neue Dynamik, von der Europa abgehängt zu werden drohe, wenn es die Zusammenarbeit mit den südlichen Nachbarn vernachlässige. Die neue afrikanische Generation sei jung, pünktlich und strukturiert, sie teile mit der entsprechenden Generation in Europa über Satelliten-TV, Internet und Mobiltelefon gemeinsame Erfahrungen. Die neue afrikanische Mittelschicht umfasse drei bis vier Millionen Menschen, „die eingeloggt sind in die globale Wissensgesellschaft“. 2030 dürften es, so Stoisser, eine Milliarde Leute sein, „mit den gleichen Interessen wie wir alle, nämlich Freiheit, Wohlstand, Sicherheit und Sinnerfüllung.“ Die Wirtschaftsleistung Subsahara-Afrikas, wo noch die meisten Armen lebten, habe sich zwischen den Jahren 2000 und 2015 verdreifacht, bei gleichzeitiger Verdoppelung des Pro-Kopf-Einkommens.

Pater Valentin Ziegler OSB – Cellerar von Kloster Andechs

Pater Valentin Ziegler OSB


Zum Schluß rief der Cellerar von Kloster Andechs, Pater Valentin Ziegler OSB, die Teilnehmer aus 17 Nationen auf, den europäischen Gedanken, der nach dem Krieg zu größerem Zusammenhalt und Einheit geführt habe, gemeinsam mit Afrika weiterzubringen und dabei „zutiefst Lernende“ zu bleiben, damit auch die vielen Gaben Afrikas der Welt erschlossen würden.
Die Heilige Schrift verweise immer wieder auf die Situation des Fremden und lade den Menschen ein, in Freiheit darauf zu antworten. Ausgrenzung und Spaltung seien nicht „des Rätsels Lösung“. Zeugnis für Christus sei es, sich in seiner Nachfolge für andere einzusetzen. Der Mensch dürfe nicht auf der Strecke bleiben und zum Wirtschaftsfaktor verkommen. Ziegler warnte in diesem Zusammenhang auch vor der Verrohung der Sprache.

Dirk Hermann Voß – Vizevorsitzender der Paneuropa Union Deutschland

Dirk Hermann Voß


Bei der anschließenden Podiumsdiskussion arbeiteten die Teilnehmer unter der Moderation des internationalen Paneuropa-Vizepräsidenten Dirk H. Voß Hoffnungen für Afrika heraus. Voß betonte, Afrika sei aus europäischer Sicht ein Nachbar, nur durch den „Binnensee“ Mittelmeer von uns getrennt.
Die Flüchtlingsfrage erscheine als Folge von Versäumnissen wirtschaftlicher, politischer, militärischer oder friedenspolitischer Art in den letzten 30 bis 50 Jahren. Heute müsse Europa in einer Art „Frieden der Tapferen“ lernen, auf die Stimme Afrikas zu hören, und sei im Geist der europäischen Einigung in besonderer Weise berufen, ein Partner Afrikas sein, wo es ja wiederum panafrikanische Vorstöße gebe.

Erzbischof Eterović nannte als Grund zur Hoffnung für Afrika auch die Präsenz der katholischen Kirche, die in jedem Land, wenn auch in Nordafrika eher in einer Minderheitensituation, das Evangelium verkünde und soziale Strukturen und Dienste anbiete, so katholische Schulen, aus denen viele der führenden Politiker hervorgegangen seien, das Graben von Brunnen oder die Arbeit in nationalen Versöhnungskommissionen etwa in Kongo und Benin. Das Christentum sei von alters her mit Afrika verbunden; Jesus Christus habe als Kind in Ägypten eine zweite Heimat gefunden. Nordafrika sei einst christlich gewesen, die alte und bedeutende Koptische Kirche, mit der der Vatikan enge Beziehungen pflege, bezeuge in Ägypten, Äthiopien und Eritrea, daß das Christentum nicht erst mit der Kolonisierung gekommen sei. In der Gegenwart finde eine Öffnung der afrikanischen Menschen für das Christentum statt, was er selbst als Nuntius in Elfenbeinküste, Niger und Obervolta erlebt habe.

Pater Florian Prinz von Bayern, der seit Jahrzehnten als Missionsbenediktiner von St. Ottilien in Kenia arbeitet, bestätigte, daß die Bildung das Fundament für Entwicklung in Afrika sei. „Kinder gibt es in der Gesellschaft nur 15 oder 20 Prozent – aber sie sind hundert Prozent die Zukunft! Wenn wir uns um sie nicht kümmern, kümmern wir uns nicht um die Zukunft.“ Die Bildungssysteme in den meisten Ländern Afrikas seien aber aus der Kolonialzeit übernommen und seither wenig adaptiert worden.

Pater Florian versuche mit solcher Adaptation von ihm entwickelten Schulsystems INES den nomadischen Dasnesch eine auf ihre Lebenssituation zugeschnittene Bildung zu ermöglichen.
Nicht zuletzt lebe Demokratie, wenn sie nicht nur Diktatur der Mehrheit sein solle, von Rechtstaatlichkeit und Bildung. Kritisch äußerte sich der Pater zu den Entwicklungsministerien in Europa, denen echte Partnerschaft oft noch fremd ist.
Der griechisch-katholische Archimandrit Dr. Andreas-Abraham Thiermeyer sah „durch die Flüchtlinge Hoffnung für Europa“. Der ehemalige Flüchtlingsseelsorger der Diözese Eichstätt, der auf große ökumenische Erfahrung, auch mit den Kopten, zurückblickt und das Collegium Orientale in Eichstätt gegründet hat, warnte vor dem „Dünkel, wir seien der Nabel der Welt.“ Die Kirche sei seit dem ersten Pfingstfest immer auf dem Weg – „semper migranda“ – und wer das angesichts der Flüchtlinge heute aus den Augen verliere, verliere die Katholizität.
Er habe vor allem mit Afrikanern aus Somalia, Nigeria, Kenia und Eritrea zu tun. Letztere hätten bereits eine große Gemeinde in Eichstätt und demnächst auch ein Pfarrzentrum in Nürnberg, wobei die Mehrheit sind aber Moslems. Er bedauere, daß die von der AfD aufgeworfenen Fragen nicht rechtzeitig beantwortet wurden. Sorgen wie Wohnungsnot oder unsichere Altersversorgung von vielen Wählern auf die Flüchtlinge bezogen würden. „Wir werden von den Flüchtlingen lernen und Bereicherung erfahren. Wir sind ein sterbender Kontinent und haben die Potenz, viele aufzunehmen.“ Dies sage er als Praktiker im vollen Bewußtsein seiner Verantwortung. „Das alte Testament sagt: Versuch sie zu lieben, und du wirst durch sie noch besser leben.“

Claude Kalume Mukadi aus der Demokratischen Republik Kongo, Gründer der Bell Amani Friedensstiftung und Prinz von Abomey, erzählte von einem Treffen afrikanischer Menschen aus Europa und der ganzen Welt in Togo: „Dort werden sie als Diaspora bezeichnet. In der europäischen und deutschen Politik kommen sie nie zu Wort.“ Wenn in der europäisch-afrikanischen Zusammenarbeit ständig von einem „Dialog auf Augenhöhe“ die Rede sei, müsse man die Frage aufwerfen, wer eigentlich die Augenhöhe bestimme. Kritisch ging er auch mit dem Thema Korruption um: „Dazu gehören immer zwei, und die Konten der größten Korruptionisten in Afrika sind in Europa.“ Zwischen Europäern und Afrikanern gebe es nach wie vor sehr viel Unverständnis und sehr viele Mißverständnisse, „weshalb es entscheidend ist, daß wir ganz konkret an einem gemeinsamen Denken und einer gemeinsamen Sprache, die dem Ausdruck verleiht, arbeiten.“ Mukadi lobte den derzeitigen Minister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit Gerd Müller, stellte aber die Tradition des Ministeriums an sich in Frage. Dieses sei 1962 gegründet worden, habe viele gute Ressortchefs gehabt und viel Geld ausgegeben. „Wie kommt es dann, daß junge Afrikaner, um Zukunftsperspektiven zu suchen, bereit sind, sich auf größte Gefahren einzulassen, um sie hier zu suchen und nicht in Afrika?“

Die Vorsitzende der Aktion PiT – Togohilfe e.V., Margret Kopp, berichtete über ihr 35jähriges Engagement in Togo. Die ehemals deutsche, dann französische Kolonie vereinige auf einem Gebiet, das kleiner als Bayern sei, über 40 Stämme – „echte Völker mit unterschiedlichen Sprachen, Traditionen, Lebensgewohnheiten und Jahresabläufen“. Die zufällig gezogene Linealgrenze trenne die meisten von ihnen von ihrem Stamm im jeweiligen Nachbarland; mit dem Staat Togo könnten sie sich schwer identifizieren. Auf diese Situation ließen sich europäische Demokratievorstellungen nicht übertragen. Margret Kopp rief daher die Politikwissenschaftler auf, eine dem angepaßte Demokratieform zu entwickeln. Ähnlich vielfältig sei die Religionslandschaft, von Katholiken, Protestanten und Sekten über den Islam und Naturreligionen bis zum Vodoo-Kult. Das gestalte das Zusammenleben schwierig, schaffe aber auch Modelle dafür, „wie man miteinander auskommen kann.“

Der Politikberater Dr. Domingos Luvumbo von der Gemeinschaft der Angolaner in München wies darauf hin, daß sein Herkunftsland sowohl von den Bodenschätzen her als auch landwirtschaftlich zu den reichsten Staaten der Erde gehöre, aber durch Jahrzehnte des Kommunismus und der aus ihm hervorgegangenen heutigen Milliardärsschicht – die Hauptstadt Luanda sei heute die teuerste Metropole der Welt – ruiniert worden sei. Trotzdem stelle Angola immer noch die drittgrößte Volkswirtschaft Afrikas dar und besitze ein gewaltiges Potential, das für den ganzen Kontinent und gerade auch für dessen ärmste Regionen genutzt werden könne. Voraussetzung sei die Schaffung interafrikanischer Strategien und Strukturen. Da die portugiesische Kolonialherrschaft keinen Rassismus gekannt habe und stark versucht habe, die verschiedenen Hautfarben und Gruppen zu integrieren, gebe es in Angola keinen Tribalismus.
Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer nannte Afrika „Europas Schicksals-Nachbarkontinent“. Er sprach sich vehement für eine stärkere europäische Gemeinsamkeit in der Afrika-Politik aus, in der Europa nur als Ganzes wirklich etwas bewegen könne. Singhammer nannte als Voraussetzungen für das Aufblühen des afrikanischen Kontinents Frieden, gute Regierungsführung, den Abbau von Zöllen zwischen Europa und Afrika sowie äußere und innere Sicherheit. Mit Blick auf das Zollproblem wies er darauf hin, daß Ananas zwar in Europa kaum wachsen, aber dennoch mit hohen Steuern belegt würden, die dem EU-Haushalt kaum etwas brächten, durch die aber das Geschäft für den afrikanischen Bauern unrentabel werde. Dafür wende man dann umgekehrt Steuergelder auf, um in Afrika Entwicklungshilfe zu leisten. Der CSU-Politiker plädierte für ein möglichst rasches Ende der bisherigen Entwicklungspolitik und stattdessen für eine echte wirtschaftliche Zusammenarbeit durch fairen Handel. Austausch zwischen den Kontinenten und ihren Menschen sei dringend notwendig, während eine einseitige Migrationsbewegung auf Dauer beiden Seiten schwere Schäden zufüge.

-pv/J.K.-

Anmerkung der Redaktion:

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Prinz Michael von Liechtenstein
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Die Legende lebt:
Der neue Toyota Land Cruiser

16. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Horst Wunner

Horst Wunner


Der neue Toyota Land Cruiser auf der IAA Frankfurt | Foto: Horst Wunner

Fotos: Horst Wunner


Frankfurt: Seitdem die erste Generation des Toyota Land Cruiser den berühmten japanischen Berg Fuji erklommen hat, sind mehr als 60 Jahre vergangen. Und es war kein Zufall, daß dieser außergewöhnliche Geländewagen auch auf der diesjährigen 67. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) zum Anziehungspunkt für die Besucher aus aller Welt wurde. Im Prinzip ist es egal, ob die nahezu 810.000 Automobilkunstbewunderer von heute in den Hallen der Frankfurter Messe das Prachtstück unter die Lupe nahmen, oder dieses Synonym der Langlebigkeit auf der Straße fahren sehen.

Apropos Frankfurter IAA:

Rund eintausend Aussteller aus 39 Ländern präsentierten auf einer Fläche von 200.000 Quadratmetern in 11 Hallen ihre Errungenschaften mit einem Fingerzeig in die automobile Zukunft. Wenn auch bei den insgesamt 228 Weltpremieren die elektroangetriebenen Fahrzeuge in teils utopischen Formen viele Blicke anziehen konnten, so scharte sich doch vor allem das junge Publikum wieder um die feuerroten, gelben oder tiefschwarzen Sport- und Rennwagen, so was sieht man eben nicht alle Tage. Auch unser Redaktionskollege Horst Wunner, zugegeben, war beeindruckt von der Vielfalt auf dem Sektor Auto, denn er hatte, was nicht üblich ist, genügend Gelegenheit, tiefer ins Geschehen hinein zu blicken und entdeckte bei seinen Erkundungen einen Geländewagen, der Erinnerungen an frühere Zeiten wachrief.

Der neue Toyota Land Cruiser auf der IAA Frankfurt | Foto: Horst Wunner
Der neue Toyota Land Cruiser auf der IAA Frankfurt | Foto: Horst Wunner

Wuchtig, kompakt und dennoch mit einer gewissen eleganten Note steht er da: Der neue Land Cruiser von Toyota, der jeden Betrachter verführt. Denn bei gleicher Motorisierung ist es vor allem der neue Innenraum, der den Blick bannt. Noch anspruchsvollere Armaturen, mehr Komfort, zusätzliche Kameras, die sogar unter das Auto gucken können.

Dem 2,8 Liter Diesel mit Euronorm 6 genügen 177 PS, um überall hinzukommen, der Leiterrahmen verleiht der Karosserie eine höhere Stabilität. Das Vorzeigestück des japanischen Autobauers meistert extreme Situationen, wo andere Probleme kriegen. Den weltweit verkauften Geländewagen mit serienmäßigem Allradantrieb, den es seit 66 Jahren gibt, ist überall sicher zu steuern, offroad oder auf der Straße: Eben ein luxuriöses Gefährt mit hoher Tauglichkeit auf oder abseits des Asphalts. Der Hingucker, der eine abgeriegelte Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h erlaubt und auf 100 Kilometer laut Werksangaben kombiniert nur 7,5 Liter verbraucht, war fast ständig umringt, weckte das Interesse eines breiten Publikums. Während einer der obligatorischen Sitzproben stellte unser Kollege fest, daß der Komfort im Inneren ein faszinierender Mix aus Handwerkskunst und der Liebe zum Detail ist. Um noch mehr Informationen zu den zahlreichen Sicherheits- und Assistenzsystemen zu geben, kommt Thomas Heidbrink hinzu. Der Toyota-Sprecher: „Sie können bei diesem Auto auf Haltbarkeit und Belastbarkeit vertrauen, es ist ein verläßlicher Partner im Gelände und bietet entspanntes Gleiten auf der Straße als Reisemobil. Der Land Cruiser hält, was er verspricht und kommt überall durch“.

Die Preise beginnen beim Basismodell ab 40.740 Euro, was ein weiterer Anreiz für den Kauf des 4,5 Meter langen Dreitürers (als Fünftürer 4,78 Meter lang) und 1,88 Meter breiten Autos ist. Wichtig ist, daß der Land Cruiser in der neuen Version ab sofort auf dem Markt zu haben ist.

Von unserem Kollegiumsmitglied Horst Wunner




 

 political forum


Geopolitical Intelligence Services

Opinion: Putting Europe back on track

15. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Prince Michael of Liechtenstein

Prince Michael of Liechtenstein


Hinweis By Prince Michael of Liechtenstein, President Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e. V.

Europe is a wealthy and peaceful region. Its relative prosperity and social balance cause millions of non-Europeans to see it as a promised land.

The subcontinent, situated at the western tip of Eurasia’s huge landmass, has managed to integrate peacefully after the wars and bloodshed of the early 20th century. This integration was based on common economic interests, a desire for exchange and the huge advantages offered by an internal market. It confirmed again the historic wisdom that the free movement of goods and people is a binding element that promotes peace. The internal market with its four freedoms works. It provided the economic strength that helped the European Union build up the infrastructure of its weaker regions and in new member countries.

Back in the day, statesmen like Konrad Adenauer (l.) and Charles de Gaulle knew that the European Economic Community’s core competence was the single market | Foto: Pressebild-Verlag Schirner

Back in the day, statesmen like Konrad Adenauer (l.) and Charles de Gaulle knew that the European Economic Community’s core competence was the single market

Foto: Pressebild-Verlag Schirner


All this is a towering achievement.

The problem today is that the institution we call the EU has become conflated – in perception – with Europe itself. This political “union” has become overloaded with tasks that go far beyond ensuring the internal market’s smooth functioning. How this occurred was a twofold process. Mostly, it resulted from member states shifting the responsibility for difficult or unpopular issues to the union level (hence the favorite tactic of “blaming Brussels”), but it also stemmed from the EU administration’s own ambitions to grow.

Grand projects

As happens with many mature organizations, the EU increasingly fell into an “institutional trap,” where bureaucratic concerns start being treated as overarching principles.

The creation of a single currency was another grand and successful project, in which one can take justifiable pride despite the euro area’s current difficulties. Yet the decision to yoke this monetary project to the EU’s institutional framework is at the root of today’s “euro problem.” The currency and the European Central Bank were politicized, mixing monetary and fiscal policies into a toxic cocktail. German Chancellor Angela Merkel’s remark that “if the euro fails, Europe fails” is a clear example of this misguided impulse to equate institutions with Europe.

Europe’s strength has always been its diversity, which nevertheless draws on common cultural roots

Another great project was the Schengen area. Schengen enabled free travel without border controls throughout most of Europe, including non-EU states such as Switzerland and Liechtenstein. It required the creation of an administrative apparatus, including Frontex – the agency responsible for controlling the area’s external borders – but this could easily have been made independent of the EU.

Europe’s strength has always been its diversity, which nevertheless draws on common cultural roots. Today, this diversity could be the basis for a healthy institutional rivalry between regions. Such competition is the best way to achieve continuous improvements while preserving the advantages provided by local identity and character. What Europe requires is subsidiarity – a principle that could help advance integration without excessive “harmonization.”

The other essential element is a well-coordinated, global foreign policy and a common defense system, ensuring Europe’s ability to deter foreign attacks. Mainly due to dissension, timidity and lack of interest in defense among Europe’s political leadership, NATO is no longer up to the task of defending the continent, which has become increasingly vulnerable. A new coalition of willing European governments, including the major military and economic powers (among them the United Kingdom), should be ready to make this common effort.

Wrong track

Institutional overload has plunged the EU into crisis. There is even speculation that the union could fall apart – a possibility I would personally deplore. Yet we must acknowledge that Brexit was not just a consequence of British political incompetence, but also a symptom of a deeper malaise. Among other things, it testifies to a leadership vacuum that allowed European affairs to come to this pass. This is a shared responsibility, since the final decisions are taken by the European Council, which includes heads of governments from all EU member states.

The EU’s core competence and strength is the single market. This includes financial support of structurally weaker areas, to redress gaps in infrastructure and incentivize new businesses. Such was the original intention of the founders of the European Economic Community. Their ideas have worked well and are widely accepted.

Administrators not visionaries – leaders of the European Union’s post-Brexit “big four” at a meeting with African leaders in Paris. Left to right, French President Emmanuel Macron, German Chancellor Angela Merkel, and Prime Ministers Mariano Rajoy of Spain and Paolo Gentiloni of Italy | Foto: La-Moncloa – Gobierno de Espana

Administrators not visionaries – leaders of the European Union’s post-Brexit “big four” at a meeting with African leaders in Paris. Left to right, French President Emmanuel Macron, German Chancellor Angela Merkel, and Prime Ministers Mariano Rajoy of Spain and Paolo Gentiloni of Italy

Foto: La-Moncloa – Gobierno de Espana


However, the train of “integration where necessary” was switched to the track of “ever closer integration” and “harmonization” (which means suppressing Europe’s diversity). Not only was policy on the wrong track, it also ran too fast. Both European institutions and national governments were in the driver’s seat, where they remain today. On the union and national levels, this meant that a centralized bureaucracy gradually supplanted decentralized democracy. The outcome was a technocratic system that did not sufficiently respect local and regional particularities. This led to what the German-speaking countries call Europamuedigkeit – “Europe fatigue.”

A much looser union would have an easier time dealing with Brexit, and could conduct negotiations in a more pragmatic way. The same could be said for issues such as Catalonian independence, which would remain an Iberian problem and would not be complicated by the EU’s internal politics.

Issues of democracy, the rule of law and human rights have always been matters for the Strasbourg-based Council of Europe, which is not part of the EU. But the hypothesis of ever-closer political union has led Brussels and some national governments to believe that they have the right and even an obligation to intervene in the domestic affairs of fellow member states, such as Hungary and Poland. This necessarily has a disruptive effect.

Questioning dogmas

A survey of today’s political scene in Europe reveals little leadership or vision. On the national and union levels, there are able administrators but no political figures of courage and statesmanship. This can probably be attributed to the rather sclerotic structure of the mainstream political parties, which has had two effects. On the one hand, it has fostered apathy and frustration among national electorates; on the other, it has hastened the emergence of radical movements.

European integration would work much better in an incomplete union, based on the principle of subsidiarity

It is to the credit of France’s new president, Emmanuel Macron, that he is questioning certain dogmas and taboos of European integration. This could allow a healthy debate to start. However, Mr. Macron’s policy proposals, which often stray into the realm of protectionism or central planning, would likely prove detrimental to economic growth and healthy integration in the long term. What is needed is diversity and regional competition. Mr. Macron’s Europe a la carte would in practice bring a centralized “core” Europe, which could then dominate the “periphery.”

Europe is based on diversity. At the same time, the vast majority of Europeans support European integration. The melding of these two widely accepted ideas has been sabotaged by the technocratic, equalizing notions of “harmonization” and “ever-closer union.” European integration would work much better in an “incomplete union,” based on the strong principles of subsidiarity, diversity and friendly competition between systems, states and regions.

The United States fought a cruel Civil War to become a nation. Europe does not need to be one. What it needs is a framework for different nations to work together. Only by bundling its diverse strengths and assets can Europe stay politically and economically competitive, earning international respect and dealing on equal terms with the other powers.




 
Geopolitical Intelligence Services

Opinion: Aurora 17 marks a new dawn for Swedish defense and NATO

14. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Professor Stefan Hedlund

Professor
Stefan Hedlund


Hinweis Gastbeitrag von Professor Stefan Hedlund – Geopolitical Intelligence Services

Given the mounting tensions between Russia and NATO, it was to be expected that the recently concluded “Zapad-2017” Russian military exercise would receive plenty of attention. But while fears were being voiced that Russia might be preparing for an attack on NATO member states in the Baltic, a fundamental transformation of Swedish defense policy was about to redraw the regional security map – in favor of NATO.

The Aurora 17 military exercises simulated attacks on Gotland and Stockholm. They signal a transformation of Swedish defense policy in favor of NATO | Graphic: macpixxel for GIS

The Aurora 17 military exercises simulated attacks on Gotland and Stockholm. They signal a transformation of Swedish defense policy in favor of NATO

Graphic: macpixxel for GIS


Following a couple of decades of hibernation, Sweden’s military has suddenly come alive. In a deliberately planned response to Zapad-2017, the country simultaneously conducted its largest military exercise since 1993. Suggestively named “Aurora 17,” it involved some 19,000 troops, including conscripts, reserves and home guard units.

The scenario was to counter a “strategic assault,” whereby a foreign power (guess which) was seeking to achieve two strategically important objectives – to take control over the island of Gotland and to launch a decapitation strike against Stockholm.

The main political objective was to dispel two fears that have marked Sweden’s internal security debate

The main political objective was to dispel two fears that have marked Sweden’s internal security debate over the past two decades of effective defenselessness. First is whether the dispersal of a numerically small force over a geographically very large area would make effective territorial defense impossible, and second whether in a time of crisis NATO really would come to the rescue of a non-member state.

Rapid deployment

The exercise was heavily focused on the rapid deployment and concentration of forces, sending a strong message that Sweden considers itself de facto a part of NATO. For the latter purpose, the drills invited participation by forces from NATO members Denmark, Estonia, France, Lithuania, Norway and the United States, and from non-NATO member Finland. The U.S. contingent alone included more than 1,400 troops.

The opening move of Aurora 17 was a demonstration of NATO’s commitment to repel a Russian attack. In accordance with a recently signed agreement on “Host Nation Support,” French and American air defense units arrived in Gothenburg, on the country’s west coast, before traversing the island to engage invading forces in the east. The U.S. force was equipped with Patriot missiles.

Swedish naval vessels patrol the waters off the strategically important island of Gotland, as part of the Aurora 17 military exercises | Foto:  Svenska marinen

Swedish naval vessels patrol the waters off the strategically important island of Gotland, as part of the Aurora 17 military exercises

Foto: Svenska marinen


The rapid deployment element not only saw Swedish armored units being shifted by rail from the far north to theaters in central Sweden; it also included airlift, involving Swedish Air Force C-130 Hercules and huge American C-17 Globemaster III transport aircraft from the Heavy Airlift Wing in Hungary. The population in Uppsala, north of Stockholm, was invited to watch the planes landing to unload supplies and equipment. Norwegian supply units also deployed to refuel U.S. helicopters.

Armored combat

The first real encounter saw a mechanized unit from the Minnesota National Guard, equipped with Abrams main battle tanks and Bradley infantry fighting vehicles, engage a Swedish defending force with German-made Leopard 2 tanks and Swedish-made Stridsfordon 90 infantry fighting vehicles. Having accumulated plenty of desert war experience, the Americans received a healthy dose of Swedish mud and of having to struggle through minefields and evade aggressive anti-tank operations by forces with thorough knowledge of their home terrain. Both sides learned important lessons.

Battle for Gotland

The most politically significant part of the drills was the battle for Gotland. During the Cold War, the strategically located island was home to a formidable garrison of armored, artillery, air and coastal defense units, along with air force and naval assets. The concentration of forces was such that the island was colloquially known as “Aircraft Carrier Gotland.”

After the Cold War, those defenses were drawn down. By 2000, the island had been essentially demilitarized, generating growing concern that in a time of crisis it might be seized in a lightning Russian operation. Under the new Swedish military doctrine, Gotland will again be defended. Tanks have been moved to the island, and barracks and other facilities are being built for a new regiment.

The exercise was designed to repel a combined-arms Russian attack

Aurora 17 was designed to repel a combined-arms Russian attack. American Apache Helicopters deployed to challenge Swedish air defenses. Paratroopers from the Nebraska National Guard were dropped to challenge defenders on the ground. An American destroyer, the USS Oscar Austin, led a naval task force, including two Swedish stealth corvettes and a Lithuanian minesweeper, to support a simulated amphibious assault. Generous allowance was made for the public to observe how their island was being defended.

Attack on Stockholm

The ambition to repel a decapitation strike against Stockholm was equally pronounced. Inhabitants could watch not only heavy troop movements through the city, from north to south, but also fierce urban combat in multiple locations. South of Stockholm, the scenario included the biggest simulated airborne assault ever undertaken in the country, with American Chinook helicopters landing U.S. marines and Swedish Black Hawks landing Swedish forces. It had armored columns moving to repel the invader, while Swedish marines conducted amphibious operations along the coastline.

Svenska Saab JAS Gripen in the air | Foto: Svenska Flygvapnet

Svenska Saab JAS Gripen in the air

Foto: Svenska Flygvapnet


Air war

In addition to the various helicopter operations, the Swedish air force also conducted joint operations with Finnish forces. Operating out of a remote base in the forest, testing logistics to the limit, Gripens from Blekinge air force base flew missions with F-18 Hornets from the Finnish 31st Fighter Squadron.

Redrawn map

The main takeaway is that the security map in the Baltic region is about to be fundamentally redrawn. If Sweden stays on course, avoiding political backlash from parties wishing to see further disarmament and a continued commitment to steer clear of NATO membership, then it is a whole new ball game.

NATO can then cease worrying about the anti-access and area denial (A2/AD) “bubble” in Kaliningrad. Coming to the rescue of Estonia will no longer require moving up the Baltic, past formidable Russian missile batteries. Resupply and reinforcement routes through Sweden will be much easier and safer. The Kremlin may have to backtrack on its proud claims of having stopped NATO expansion. Its increasingly aggressive stance toward Sweden has generated severe blowback, ending decades of Swedish neutrality.




 

 magazine


short report

Tradition verpflichtet – Faszination Pferd 2017

13. Oktober 2017 | EJ 4/2017

AFAG und NÜRNBERGER Versicherung bringen Spitzenreitsport in die Frankenhalle

Alle Pferde bereit zum Foto-Shooting … | Foto: Thomas Weiss

Menschen und Pferde, der organisierte Pferdespitzensport, Teamgeist und glanzvolle TOP GALA-Shows umgarnt mit viel Akrobatik- und Dressurprogrammen stehen als Hauptattraktionen bei „Faszination Pferd“, wo dem Besucher verschiedene Disziplinen von Dressur über Springen bis hin zum Voltigieren präsentiert werden.

Zwei Akteure, ein eingespieltes Team seit 24 Jahren, lassen auch in diesem Jahr hinter die Kulissen des Reitsports das Publikum während der Consumenta vom 31. Oktober bis 5. November blicken.

Faszination Pferd 2017  – V. li. n. re.: Paul Schneeberger – Leiter der Unternehmenskommunikation der AFAG, Rainer Herbst, Bruno Six, Heiko Könicke – CEO der AFAG, Konsul Hans-Peter Schmidt, Hermann Könicke – CEO der AFAG, CEO Thilo Könicke (AFAG) und Arnaud J. Petit – Sport und Showmoderator | Foto: Peter Verbata | Foto: Peter Verbata
Faszination Pferd 2017  | … auch das Voltigier-Team | Foto: Peter Verbata

Es ist zugleich die Generalprobe für das Finale im NÜRNBERGER BURG-POKAL 2017, der als weltweit wichtigste Turnierreihe zur Förderung junger Dressurpferde gilt, wie der Gründer der Serie Konsul Hans-Peter Schmidt, Ehrenaufsichtsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung und Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes sowie Ehrenmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN, bei der Vorstellung der teilnehmenden Reitsportelite, die sich in Nürnberg das Stelldichein gibt, im Gespräch sagte. Unter anderem werden Dorothée Schneider, Deutsche Meisterin in der Kür und Mannschafts-Gold-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, neben Helen Langehanenberg, die mit ihrem Team bei den Olympischen Spielen in London Silber gewonnen hat, erwartet. Auch Lisa-Maria Klössinger, Gold-Gewinnerin der U25-Europameisterschaft 2017 im Einzel und Team, wohnte dem gestrigen Pressegespräch (Bild ganz rechts) zum Thema Faszination Pferd während der CONSUMENTA bei. An der Präsentation des umfangreichen und spannenden Programms im „Galopp“, siehe unser Bild v. li. n. re. wirkten Paul Schneeberger, Leiter der Unternehmenskommunikation der AFAG, Rainer Herbst, Bruno Six, Heiko Könicke, CEO der AFAG, Konsul Hans-Peter Schmidt, Hermann Könicke, CEO der AFAG, CEO Thilo Könicke (AFAG) und Arnaud J. Petit, Sport und Showmoderator, mit.

Die Präsentation der edlen Pferde, die sich auch an imposanter Artistik beteiligen werden, verspricht den Besuchern einen Pferdesport auf höchstem Niveau.

Mentale Hürden abbauen

Unter diesem Motto bewerben Auszubildende der NÜRNBERGER Versicherung bei der diesjährigen „Faszination Pferd“ die langjährige Kooperation ihres Unternehmens mit der Reittherapie der Lebenshilfe Nürnberger Land e. V. mit zwei Aktionen. Ziel ist es, ein großes Publikum für das Thema Inklusion zu sensibilisieren. Das Projekt Therapeutisches Reiten wird bei der NÜRNBERGER Versicherung von einer „Azubi-Generation“ an die nächste weitergegeben. Mit ihrem Einsatz bei der „Faszination Pferd“ erfüllen sie nicht nur einen guten Zweck, sondern überzeugen sie ihre Umwelt daß sich gemeinsam etwas zu bewegen und Freude zu bereiten auf alle Fälle lohnt. Gleich nach der Einlaßkontrolle im NCC Mitte der NürnbergMesse können sich die Consumenta-Besucher eine Erinnerung an ihren Messebesuch mitnehmen. Die Fotobox, die in Eigenregie von den Auszubildenden der NÜRNBERGER betreut wird, steht unter dem Motto „Foto machen und Gutes tun“. Pro Bild wird eine Spende in Höhe von mindestens einem Euro gebeten.

-pv-




 

 political forum


Geopolitical Intelligence Services

GIS Dossier: Europe’s migration impasse

11. Oktober 2017 | EJ 4/2017

GIS “Dossiers” aim to give our subscribers a quick overview of key topics, regions or conflicts based on a selection of our experts’ reports since 2011. This survey is devoted to Europe’s dilemmas caused by mass immigration. The GIS service has reported – and alarmed – from its inception about the looming migration crunch. Europe’s leaders are, by and large, at a loss on how to respond to the rising human inflows from the Middle East and Africa. More often than not, their default response is to cater to public fears rather than act with statesmanship based on geopolitical wisdom, responsibility and long-term planning.

Lesbos island, March 2016: Migrants from Turkey arrive in Greece. The human flow has abated but not the factors spurring Middle Eastern and African migration | Foto: AP

Lesbos island, March 2016: Migrants from Turkey arrive in Greece. The human flow has abated but not the factors spurring Middle Eastern and African migration

Foto: AP


Demographics, economics and religion are the engines pushing global migration flows. Dictators all over the world have created the environment “in which warlords, tribal factions and extremists have emerged, feeding off a mixture of sectarianism, poverty and deep despair – all drivers for migration,” David Alton, Lord Alton of Liverpool, wrote in his Feb. 2016 essay for GIS.

He continued:

Worldwide, 55 million people are refugees, asylum seekers or internally displaced persons, with a further 60 million forcibly displaced. In Asia, there are nine million refugees and 15 million internally displaced people. Afghanistan generates the second largest number of refugees globally…. Add to the mix climate change and the scarcity of resources such as water and it is ... a global problem – one which is not going away. Some 1.5 billion of the world’s people live in countries that are fragile and affected by conflict. They can’t all be found homes and work in Germany or the United Kingdom.

In such dire straits, what is a rich, aging Europe to do?

Demographic bottom line

According to GIS Expert Teresa Nogueira Pinto, European countries accounted for 25 percent of the global population in 1900, while today the 28 EU member states represent only 6 percent. By 2030, as the exploding population of sub-Saharan Africa reaches a forecast 1.39 billion, Europe’s workforce will inevitably contract.

Time is high for Europe to focus on the big strategic picture as it gears up for the next migrant wave

“These dynamics indicate that the factors causing African migration to Europe will persist,” wrote Ms. Pinto in her March 2017 GIS report.

With an estimated 65 million Africans (most of them from the Sahel region) on the move north, time is high for Europe to focus on the big strategic picture as it gears up for the next migrant wave. “If you fail to deal with the problems ‘out there,’ they tend to wind up on your doorstep and in your living room,” GIS expert Bernard Siman observed in July 2017.

The Sahel – the region that forms the border between the Sahara Desert and the savanna – is where many states have been destabilized by armed groups or are nearly failed | Graphic: macpixxel for GIS

The Sahel – the region that forms the border between the Sahara Desert and the savanna – is where many states have been destabilized by armed groups or are nearly failed

Graphic: macpixxel for GIS


Early warnings

GIS has been on this story since the service started. Dr. Uwe Nerlich warned in July 2011, in a report on the expected fallout of the Arab Spring revolutions, that European governments and the EU authorities should think hard on how to reconcile the growing influx of migrants from North Africa with the Schengen Agreement, which abolishes border controls between EU countries.Two years later, Prince Michael of Liechtenstein, the founder and principal commentator of GIS, was already raising the alarm as Italy's coastguard and navy struggled to rescue thousands of refugees from overcrowded boats in the Mediterranean. The Prince observed:

Europe lacks robust policies and plans to address the immigration problem or a defined European concept of placing immigrants. Europe’s foreign policy toward the countries of origin of the refugees is not credible…. and its labor and welfare systems are over-bureaucratic and do not allow immigrants to be placed immediately in useful work.

GIS Expert Charles Millon made his point bluntly in a report from September 2014: “Africa needs Europe’s help to redraw its borders.” Only this, and encouraging African federalism, he wrote, could end the vicious cycle of violence and poverty on the continent. “This should not be understood as the creation of an authority superior to the states, in the image of the European Union,” explained Mr. Millon. In his view, a big international conference bringing together Western governments, especially those of Europe, with the current African leaders, could produce a new deal for Africa.

Exodus of Christians

Maaloula, Syria: A monastery devastated by the Islamist group Jabhat al-Nusra | Foto: AP/Vladimir Isachenkov

Maaloula, Syria: A monastery devastated by the Islamist group Jabhat al-Nusra

Foto: AP/Vladimir Isachenkov


The first report of Christians being driven out of Syria and Iraq by the forces of religious extremism appeared in GIS in early July 2014. “Christian towns and villages, around Iraq’s second city, Mosul, are being shelled by the ISIS forces” (a terror organization known also as Islamic State, IS, or Daesh.) warned an anonymous GIS expert in July 2014. Refugees from the scene followed in the steps of Syrian Christians, who fled into Kurdish territory after the Syrian civil war started in 2011.

“Both Christian communities expect to see a further accelerated exodus as the sectarian civil wars intensify,” predicted the GIS expert. “Extremists from all the militias consider Christians to be infidels to justify killing them and destroying their ancient churches and monasteries.”

The crisis explodes

According to later estimates, approximately one million migrants and refugees arrived in Europe in 2015, three to four times more than in the previous year. The vast majority landed by sea in Greece and Italy. Half of those crossing the Mediterranean were from Syria, 20 percent from Afghanistan and 7 percent from Iraq. It is estimated that more than 3,500 lost their lives at sea that year.

In the spring of 2015, it was already clear that Europe’s greatest catastrophe of this kind since the end of World War II was unfolding. As Prince Michael wrote in April: “The situation south of the Mediterranean is actually going from bad to worse and this is likely to continue.”

The possibility of a job is the most essential ingredient toward integration. Work gives pride, hope and stability

The problem, the author insisted, could not be left to the southern European countries to tackle on their own. Also, the refugees should be permitted to work in Europe. Even earlier, in January 2015, the Prince had observed:

Europe's rigid labor laws and its concepts of minimum salaries for unskilled people create a problem…. The possibility of a job is the most essential ingredient toward integration. Work gives pride, hope and stability.

Enter Merkel

By summer of 2015, the situation in Germany had become dramatic. GIS Expert Professor Stefan Hedlund described it this way:

Berlin, Dec. 17, 2015: Talk-show host from Germany’s ZDF television prepares for a debate entitled “The divided Republic – which way will Merkel’s Germany go?” | Foto: ZDF

Berlin, Dec. 17, 2015: Talk-show host from Germany’s ZDF television prepares for a debate entitled “The divided Republic – which way will Merkel’s Germany go?”

Foto: ZDF


Estimates released on August 19 showed a total expected inflow of 800,000 for 2015. It was decision time. The Dublin Regulation calls for refugees to be sent back to the first country of entry into the EU. On August 21, the German refugee agency decided that this requirement would not apply to Syrian refugees. The decision was announced in a tweet on August 25 that went viral…. [I]n her summer press conference on August 31, Chancellor Angela Merkel was confident that Germany could handle the crisis. In what will likely be remembered as the most important – and fateful – sound bite of her career, she pronounced: “Wir schaffen das” – “We will manage it.”

Soon, the open-arms policy had to be reversed. Prince Michael wrote:

“Europe has more than 500 million inhabitants. It is not unreasonable to expect it to absorb 1.5 million immigrants per year, excluding internal migrants. This would amount to less than 0.3 percent of the bloc’s population” – argued GIS’s founder. He concluded: “The present immigration crisis could awaken Europe to the need for fundamental decisions. We should see the opportunity and seize it.”

Shadow over Schengen

On September 13, 2015, Germany reversed its “open-arms” policy of admitting all newcomers on humanitarian grounds by temporarily imposing border controls along its border with Austria. Vienna quickly followed suit and reintroduced controls along its own borders with Hungary, Slovenia and Slovakia. Eventually, other countries announced similar measures, including Slovakia, the Czech Republic, Belgium, the Netherlands and Denmark.

These migration patterns brought more than 1 million people, mostly young men, into Europe during the height of the migration crisis | Graphic: macpixxel for GIS

These migration patterns brought more than 1 million people, mostly young men, into Europe during the height of the migration crisis

Graphic: macpixxel for GIS


The Schengen system, “one of the main achievements of the EU, has come under intense pressure as a result of the refugee crisis and the lack of a common European response to it,” GIS Expert Stephanie Liechtenstein wrote on Sept. 18, 2015. “This has the potential to threaten the EU as we know it today. The reintroduction of border controls should therefore serve as a wake-up call to European governments and lead them to take collective action.”

Relocation plan

In late September 2015, EU interior ministers accepted a plan to relocate over two years 120,000 asylum seekers “in clear need of international protection” from the frontline states (Italy, Greece and Hungary) to other member countries. The decision was taken by majority vote, with four former Eastern bloc countries, including Hungary, voting against, and Finland abstaining.

Blaming others and hoping the problem will go away have left us with a policy of too little, too late

“I have to admit, as a European, that I am ashamed,” Prince Michael of Liechtenstein wrote the following day. “I am ashamed of the unpreparedness of individual governments and the EU as a whole, and of the pettiness of their response.”

Some 4 million refugees from Syria alone were stuck in camps in Turkey, Lebanon and Jordan, the Prince reminded readers. “There are plenty more in North Africa, not to mention economic migrants from the Balkans…. Pettiness, hypocrisy, blaming others and hoping the problem will go away have left us with a policy of too little, too late. It is time to face the facts.”

Aug. 7, 2017: The Nizip-2 refugee camp is one of the dozens of facilities built in Turkey to hold 2.7 million refugees from Syria | Foto: kmarasdagder.org

Aug. 7, 2017: The Nizip-2 refugee camp is one of the dozens of facilities built in Turkey to hold 2.7 million refugees from Syria

Foto: kmarasdagder.org


In the end, the relocation plan sputtered, due to poor compliance from EU governments: as of June 2017, only 22,504 people had been resettled through the quota system.

The GIS series

“Third Millennium Migrations” – a major, three-part series by GIS – was published in October 2015. In Part One, subtitled “An opportunity for Europe,” GIS’s founder pointed out that the root cause of the problem was weakness of the states created in the Middle East by the Western powers, mostly France and Great Britain, following World War I. “The artificial geopolitical structure installed at the San Remo conference (1920) has ceased to function. Maintaining the status quo in the region is no longer possible,” Prince Michael stated.

If this migration is an irreversible historical process, Europe at least has the opportunity to reap its benefits: “More people at work means more economic growth,” according to Prince Michael.

In the second part of the series, “Jihadist offensive spurs African flight,” Charles Million discussed how the EU should reshape its immigration policies, “which now act like a magnet to people dreaming of their own El Dorado.” The second aspect covered was how the EU should rebuild political institutions in the countries these people are fleeing from. Mr. Millon also depicted in painful detail how Muslim extremists and smugglers join forces to spur mass migrations as a way of ethnically “cleansing” vast areas of Africa and the Middle East.

The closing installment of the series, “Failed states multiply as the West shuns duty to intervene,” also by Charles Millon, explored the complex legal and practical aspects of a large-scale Western intervention – military, political and economic – that hypothetically could be mounted to restore a measure of political stability and growth to the migrants’ countries of origin.

EU-Turkey agreement

Brussels struck a deal on curbing the migrant flow with Ankara in March 2016. By agreeing to keep migrants and prevent them from crossing into Greece, Turkey helped to save Schengen politically.

In May, the head of Frontex ­– the EU’s border management agency - announced that “Turkey has delivered” – the number of migrants crossing the Aegean Sea fell by 90 percent in April 2016, to some 2,700 persons. In the same month, 8,370 refugees reached Italy.

European societies are increasingly sclerotic and inflexible

“Turkey sits smack on the natural route for Syrian migrants headed for Greece. With more than 2.7 million Syrians on its territory already, Turkey must be party to any conceivable solution to the crisis,” observed GIS Expert Dr. Emmanuel Martin in a June 2016 report.

That Europeans insist on perceiving opportunities as threats tell a disturbing tale of today’s Europe, Dr. Martin observed. “This civilization can no longer open up because of its overregulated labor and housing markets, and because of its overly costly, exclusionary social welfare systems. In such a context, migrations create only conflict, not value. Despite their common free market zone, European societies are increasingly sclerotic and inflexible,” he concluded.

Prince Michael’s assessment of the situation was not upbeat, either. In a comment dated June 21, 2016, he stated: “To Europe’s political class, both in Brussels and the national capitals, this is a problem that can be solved with money – lots of money.” As an example, he quoted the European Commission’s revamped “Migration Partnership” with Ethiopia, Jordan, Lebanon, Libya, Mali, Niger, Senegal and Tunisia. “This plan to keep migrants from Europe by holding them in host countries (which will receive cash and perhaps limited travel privileges in return) is essentially the Turkish approach writ large,” he wrote.

The European Commission’s “Migration Partnership” offers financial aid and development assistance to the North African countries of origin for migrants | Graphic: macpixxel for GIS

The European Commission’s “Migration Partnership” offers financial aid and development assistance to the North African countries of origin for migrants

Graphic: macpixxel for GIS


Germany takes the lead

German Chancellor Angela Merkel appears to be the only European leader to draw conclusions from the fact that instability in Egypt would allow uncontrolled migration from (mainly) the Horn of Africa, while potentially spurring millions of young Egyptians to make the trek to Europe, Prince Michael of Liechtenstein observed in March 2017.

Ms. Merkel, he noted, appears willing to address this problem. “Europe still has no solution for the situation in Libya, the main transit country for migrants from sub-Saharan Africa. The country is in the throes of a civil war and Europe supports the internationally recognized, but totally toothless government in Tripoli, which has very little power and insufficient support among the population,” Prince Michael wrote.

In July 2017, GIS’s Bernard Siman identified one of the root causes of Europe’s uncertain moves on migration. They reflect “a deeper strategic malaise at the heart of the current EU strategic thinking and doctrine.” This malaise, Mr. Siman wrote, was the absence of any recognition, definition or articulation of a basic element of geopolitical reality: that the EU, as a bloc, has strategic spheres of influence, which must be defined, promoted and defended. “Once created, a geographically coherent bloc with 500 million inhabitants, located at a geopolitical crossroads, must have a profound impact on others,” Mr. Siman wrote.

Recognition of this basic fact, he said, seems to be behind German diplomacy’s “first paradigm shift in decades.” Berlin has moved from focusing almost exclusively on “regional” European and transatlantic issues to redirecting its policy priorities toward global challenges. “Another indirect acknowledgement of Europe’s sphere of influence is clearly visible on the issue of African development. The problem is rapidly acquiring priority status as a strategic German foreign policy objective,” the expert wrote.

“Africa has become, once again, a continent of direct strategic interest to Europe. It should be recognized as vital to the bloc's definition of its spheres of influence,” Mr. Siman concluded.



 

Das katalanische Problem

10. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Dr. Vicente Rodriguez-Carro

Dr. Vicente
Rodriguez-Carro


Am 1. Oktober wurde in Katalonien ein Referendum abgehalten, welches die Sezession dieser Region von Spanien anstrebte. Wie bekannt, endete das Referendum im Chaos mit verletzten Demonstranten und Polizisten.

Das Referendum war von der Regionalregierung organisiert, war aber vom spanischen Verfassungsgericht als illegal erklärt worden. Trotz Warnungen verschiedener Seiten, inklusive der eigenen juristischen Beratungsbehörde im katalanischen Parlament, hat die Regionalregierung ihre Absicht ohne Rücksicht auf Gesetze und Verfahren und ohne die Mindestgarantien über Zensus und Abstimmungskontrolle weitergeführt. Als Argument hat der Ministerpräsident Puigdemont immer behauptet, daß das Abstimmungsrecht über allem steht.

Angesichts dieser Herausforderung sandte der spanische Regierungschef seinerseits im Vorfeld des Ereignisses einige Einheiten von Nationalpolizei und Guardia Civil nach Katalonien, um „sicher zu stellen, daß die Legalität eingehalten wird“. Nationalpolizei und Guardia Civil sind Sicherheitskräfte mit Zuständigkeit im ganzen spanischen Territorium. Zuständige Richter in Barcelona mahnten schon vor dem 1. Oktober zur Einhaltung der Legalität und trafen entsprechende Maßnahmen, inklusive der Festnahme von einzelnen Politikern und Beamten der Regionalregierung (Generalität), die direkt in der Vorbereitung und Durchführung des Referendums involviert waren. Am 30. September erteilten sie den Befehl an die Regionalpolizei (die Mossos), am frühen Morgen des 1. Oktober, die illegal öffnenden Abstimmungslokale zu schließen und die notdürftig aufgestellten Urnen zu beschlagnahmen. Dieser Befehl, offiziell akzeptiert, aber von den von der Regionalregierung ausgewechselten Polizeileitung in der Tat boykottiert, was zu einer Intervention von Guardia Civil und Nationalpolizei führte, womit das bekannte Chaos entstanden ist. Die Chaos-Bilder, begleitet, wie es schon üblich geworden ist, von Fake-News und Fake-Bildern, gingen um die ganze Welt. Wie ist es soweit gekommen?

Das Problem ist nicht neu

Mariano Rajoy im Madrider Kongress | Foto: ©Efe

Mariano Rajoy im Madrider Kongress

Foto: ©Efe


Carles Puigdemont im Katalanischen Parlament | Foto: Jordi Borràs

Carles Puigdemont im Katalanischen Parlament

Foto: Jordi Borràs


Das sogenannte katalanische Problem ist nicht von Heute. Seit dem 19. Jahrhundert sind Absonderungstendenzen in dieser Region zu verzeichnen – teils basiert es auf der Existenz einer eigenen Identität mit einer eigenen Sprache (Katalanisch, eine romanische Sprachvariante, die auch in den Balearen und Valencia gesprochen wird), teils auf konjunkturelle, ideologisch verbrämte Interessen herrschender Eliten (z. B. die gegen ausländische Konkurrenz Schutz suchende Textilindustrie im 19. Jahrhundert). In den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts versuchte die Zweite Spanische Republik dem „katalanischen Problem“ demokratisch gerecht zu werden mit der Konzession einiger Sonderrechten an die Regionalregierung. Dieses Gesetzprodukt wurde das „Katalanische Statut“ genannt. Franco schaffte es ab.

Nach Francos Tod hat die neue demokratische Verfassung von 1978 mit den „Comunidades Autónomas“ aus dem zentralistischen ein beinahe föderalistisches Spanien geschaffen, um vor allem den Wünschen von Basken, Katalanen und Galiciern entgegenzukommen, deren Gebrauch ihrer Sprache und Identitätszeichen von Franco während der Diktatur unterdrückt waren.

Die sogenannten „nationalistischen“ Parteien in Katalonien und im Baskenland haben sich pragmatisch in das spanische Regierungssystem eingefügt und immer wieder sogar entscheidend zur Stabilität der Zentralregierung beigetragen, wenn Sozialisten (PSOE) oder Konservative (PP) eine Minderheitsregierung bilden mußten. Dennoch pochten die scheinbar unstillbaren Nationalisten in Katalonien auf mehr Sonderrechte und in der ersten Amtszeit der sozialistischen Regierung Zapateros (2004 - 2008) erklärte sich dieser bereit, ein neues Statut für Katalonien im Spanischen Parlament durchzubringen, was er auch machte. Die Bürger Kataloniens fühlten sich allem Anschein nach zufrieden, denn sie gaben Zapateros Partei eine überwältigende Mehrheit der Stimmen und 25 von den 47 Sitzen, die die Bürger Kataloniens zum spanischen Parlament in Madrid wählten. Die Konservativen von der PP erlangten nur 8 Sitze. Aber für Rajoy war es offensichtlich nicht die richtige Lektüre.

Verschärfung des Problems:
Das Verhalten Rajoys und die Flucht nach vorne der Nationalisten.

Eine, in der ersten Amtszeit Zapateros geschwächte PP in der Opposition mit Rajoy an der Spitze sah während der Verabschiedung des Katalanischen Statuts im Parlament die Gelegenheit, durch eine im Grunde irreführende, durchaus populistische, antikatalanische Stimmungskampagne auf der Straße, Stimmen im Rest Spaniens zu gewinnen. Mehr noch, Rajoy manövrierte mit Erfolg, um das vom spanischen Parlament verabschiedete und von den Katalanen per Referendum schon ratifizierte Statut beim Verfassungsgericht zu verwässern, inklusive einiger Klauseln darin, die die PP in anderen Regionalstatuten nicht in Frage stellte. Sehr viele Katalanen fühlten sich von diesem Vorgehen Rajoys stark düpiert und führen, bis heute, die Verschärfung der Krise weitgehend auf dieses Verhalten Rajoys zurück. Rajoy seinerseits, mit einer sehr kleinen Wählerpräsenz in Katalonien (6 der 47 Sitze in den letzten gesamtspanischen Parlamentswahlen vom 26. Juni 2016 und nur 11 von den 135 Sitzen im jetzigen Regionalparlament) hat seit seiner Antrittszeit als spanischer Regierungschef 2011 keine Schritte unternommen, um durch Verhandlungen die Normalisierung in Katalonien anzustreben.

Congreso Disputados, Madrid

Congreso Disputados, Madrid


Parlament de Catalunya, Barcelona

Parlament de Catalunya, Barcelona


Die andere Seite der Medaille ist das Vorgehen der katalanischen Nationalisten, und sie ist nicht weniger besorgniserregend. Trotz der Konzessionen, mit denen sowohl Konservative wie Sozialisten traditionell ihre Unterstützung für die Minderheitsregierungen bezahlt haben, scheinen ihre Absonderungsansprüche durch die ganze Zeit unstillbar. Die Überspitzung des sogenannten „katalanischen Problems“ wurde von der Wirtschaftskrise zwar nicht hervorgerufen, aber sie wirkte wie ein Katalisator dafür. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung durch die Austeritätsmaßnahmen (Katalonien ist die meistverschuldete Region Spaniens) und ihre Empörung wegen der nie endenden Korruptionsaffären der regierenden Parteien (PP in Madrid und CDC in Katalonien) hat den Ministerpräsidenten Kataloniens und zugleich Präsidenten der von den Korruptionsaffären speziell geplagten Partei CDC Artur Mas dazu verleitet, die Flucht nach vorne in Richtung Sezession anzutreten (das ist übrigens derselbe Mann, der am vergangenen 5. Oktober der Financial Times gesagt hat, daß Katalonien noch nicht für eine reale Unabhängigkeit reif ist). Übliche Mythen über die angeblich ständige Benachteiligung der Region durch Madrid und reale Tatsachen wie der Affront Rajoys in der Frage des Statuts haben das unmittelbare ideologische Substrat der Kampagne dafür geliefert.

CDC, eine sonst gemäßigte bürgerliche Partei, hat sich mit Esquerra Republicana de Catalunya, einer konsequent separatistischen Linkspartei, verbunden, um – das Brechen der geltenden Legalität nicht scheuend – das sezessionistische Projekt von Oben in Gang zu setzen. Mas, der immer wieder bei vorgezogenen Wahlen starke Verluste einstecken mußte, und der zuletzt seinen traditionellen Verbündeten Unió (eine gemäßig nationalistische Partei christlich-demokratischer Prägung) wegen seines sezessionistischen Abenteuers verloren hatte, rief erneut Regionalwahlen für den 27. September 2015 ein und verkündete, daß die Wahlen zugleich als ein Plebiszit für die Unhabhängigkeit Kataloniens betrachtet werden sollten. Das sogenannte und auf jedem Fall illegale Möchtegern-Plebiszit ging nicht auf, denn die Sezessionisten CDC und Esquerra bekamen zusammen nicht mehr als 39,59 Prozent der Stimmen. Zu den Sezessionisten müssen allerdings auch 8,21 Prozent der Stimmen (10 Sitze), die zu der CUP gingen, berechnet werden. Total: 47,80 Prozent der Stimmen gingen an sezessionistische Parteien. Keine Stimmenmehrheit also für die Separatisten. Sie erlangten dennoch die absolute Mehrheit der Sitze im Regionalparlament und, getrieben von der CUP, fühlten sich berechtigt, das sezessionistische Projekt weiterzuführen – trotzt entgegengesetzten Versprechen vor den Wahlen. Wer ist aber die CUP?

Geisel einer Anti-Systemgruppierung

Die CUP ist eine eigentümliche räterepublikanische Gruppierung, die sich stolz antikapitalistisch, antieuropäisch und antispanisch nennt und überall als Antisystem auftritt. Da die Koalition von CDC und Esquerra zwar die stärkste Fraktion aber nicht über genügende Mehrheit im Regionalparlament verfügt, ist sie auf die Stimmen der CUP für die Bildung und Erhalt der Regionalregierung angewiesen. Dafür, daß sie die Regierungsbildung erlauben sollten, verlangten und schließlich, nach einem Tauziehen von drei Monaten, bekamen die Räterepublikaner von den auswegslosen Sezessionisten den Kopf von Ministerpräsidenten Artur Mas, der für die CUP der Hauptschuldige an der Austeritätspolitik und an der Korruptionsaffäre seiner Partei ist. Nun führt diese von CUPs-Gnaden abhängigen Regionalregierung Carles Puigdemont, ein unbekannter Politiker aus der Provinz, mit der Priorität, die Sezession am Rande oder gegen die geltende Legalität und treibt diese voran. Was daraus geworden ist, haben wir in den Wirren dieser Tage gesehen. Wo ist der traditionell gepriesene katalanische „seny“ (Besonnenheit) geblieben?

Größte Hürden für die Unabhängigkeit:
Spaniens Verfassung und Internationales Recht

Katalonien auf einen Blick:

7,5 Millionen Einwohner auf 32'000 km²
(Spanien gesamt: 46 Mio. EW auf 505'000 km²)
6,3 Prozent der Fläche Spaniens
16 Prozent der Einwohner Spaniens
19 Prozent des BIP Spaniens

Catalunya auf einen Blick

Bevölkerungsverteilung in Katalonien

Spanien ist nicht etwa mit einem zersplitterten Land wie etwa das frühere Jugoslawien zu vergleichen. Es hat bekanntlich eine Einheitsgeschichte von mehr als 500 Jahren.

Katalonien gehörte im Mittelalter zum Königreich Aragonien und seit der Vereinigung der Königreichen Aragonien und Kastilien im Jahre 1474 wurde es Bestandteil des Kernlandes der Katholischen Monarchie (die Spanische Krone). Und seitdem die erste liberaldemokratische Verfassung (Verfassung von Cádiz, 1812) das Volk und nicht den König als Träger und Subjekt der Souveränität etablierte, ist es ein Bestandteil der spanischen Nation. In dieser Tradition ist auch die jetzige spanische Verfassung. Kein Vergleich mit dem Fall Schottlands (das UK hat keine geschriebene Verfassung). Nur das spanische Volk also in seiner Gesamtheit oder seine Vertreter können über das Schicksal irgendeiner territorialen Untereinheit entscheiden und jede spanische Regierung ist verständlicherweise daran gebunden. Weder Kataloniens Parlament noch irgendein anderes Regionalparlament verfügt über Kompetenzen, ein Unabhängigkeitsreferendum einzuberufen. Dafür wäre eine Änderung der Verfassung notwendig, was aber einen breiten Konsens der Parteien erfordern würde.

Aber im Bewußtsein, das spanische Recht zu brechen, haben sich die Sezessionisten in letzter Zeit oft auf das Völkerrecht berufen. Dennoch wieder in einer irreführenden Weise. Denn völkerrechtlich erkennt die UNO nur Sezessionen von Kolonien oder von Territorien, wo die Menschen schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt werden, an. Daran ist auch die EU gebunden, die dazu ihrerseits per EU-Gesetz sofort die ausscheidende Region außerhalb der Union und des Euros halten würde (was die Katalanen stark scheuen), und verständlicherweise keine Neigung hat, im Prozeß der EU-Konstruktion zu zentrifugalen Tendenzen in Europa zu ermuntern. Noch weniger, wenn diese zentrifugale Tendenzen auf dem Wege der Illegalität, wie in diesem Fall, angestrebt werden. Die EU-Institutionen haben sich in den letzten Tagen in diesem Sinne unzweideutig ausgesprochen.

Trübe Aussichten für Katalonien und Spanien.

Die Sezessionisten haben sich selbst außerhalb der Legalität gesetzt und die Verantwortlichen werden früh oder spät das ganze Gewicht des Gesetzes spüren, was möglicherweise zu weiteren Unruhen auf den Straßen führen wird. Auch wenn sie Anfang Oktober oder später ihr unverantwortliches Unternehmen weiter führen und unilateral die Unabhängigkeit Kataloniens erklären – die CUP drängt dazu – wird sich in der Sache auch nicht viel ändern, denn es hat sich schon gezeigt, daß sie keine reale Unterstützung von keinem zivilisierten Land bekommen, und zwar aus rechtlichen, politischen und machtpolitischen Gründen. Das würde aber die Kulmination in der Provokation des Rechtsstaates bedeuten, und unter Umständen die Anwendung des Artikels 155 der Verfassung auslösen. Dieser Artikel, wie entsprechende Artikel in den deutschen und italienischen Grundgesetzen auch, würde die Zentralregierung ermächtigen, den Statut außer Kraft zu setzen und Katalonien direkt von Madrid aus zu regieren. Wahrscheinlich wird es noch nicht soweit kommen, aber, egal wie die Reaktion der Zentralregierung sein wird, es ist mit einer Verbreitung der von den Separatisten wahrscheinlich herbeigesehnten Straßenunruhen zu rechnen. Es würde aber auch die schon eingeleitete Migration der wichtigsten katalanischen Finanzinstitute und Firmen in die anderen sichereren Teilen Spaniens entscheidend fördern. Der wirtschaftliche Schaden würde aber nicht nur Katalonien sondern das ganze Land treffen, gerade in einer Zeit, in der Spanien nach einer sehr schweren Wirtschaftskrise, wieder stark wächst. Und es ist auch schon bemerkbar, daß als Reaktion zu den Sezessionsbestrebungen rechtsradikale Formationen in Spanien neuen Auftrieb bekommen.

War das notwendig?

Polizei räumt Wahllokal | Bild: AFP

Polizei räumt Wahllokal

Foto: AFP


Es ist wahr, daß die Gruppe der Unterstützer eines möglichen unabhängigen Katalonien nach den von der Regionalregierung selbst geführten regelmäßigen Meinungserhebungen in Katalonien von 11 Prozent am Anfang der Wirtschaftskrise zu Spitzen von 35 Prozent beziehungsweise 48 Prozent in der letzten Zeit gestiegen ist. Wie ist das möglich geworden in einem modernen und sonst offenen Teil eines sich vereinigenden Europas und in einer globalisierten Welt?

Das ist nicht erklärbar ohne ein reales Substrat in der katalanischen Bevölkerung, das unzufrieden ist und das zu berücksichtigen ist, aber auch nicht ohne das Zutun der zuständigen Politiker in Barcelona und Madrid. Und hier muß unzweideutig gesagt werden, daß an der Spitze der Konfrontation unverantwortliche Männer und Frauen von zwei tiefkorrupten Parteien stehen, wo jede dieser Parteien mit Hunderten von ehemaligen Parteifunktionären oder Staatsdienern im Gefängnis oder vor der Anklagebank stehen. Auch die Parteien als solche prozessieren. Die Partei des Ministerpräsidenten Puigdemont (Convergència Democràtica de Catalunya – CDC), in einem Versuch das Gesicht zu waschen, hat sogar den Namen ändern müssen und nennt sich seit Juli 2016 Partit Demòcrata Català (PDC). Das Paradoxe ist, daß beide Parteien – es handelt sich um die PP von Rajoy und die ehemalige CDC von Mas und Puigdemont – sich sonst ideologisch sehr nahe stehen und eine lange Geschichte freundlicher Zusammenarbeit hinter sich haben.

Viel Schaden wurde schon angerichtet. Der Schaden, der noch angerichtet werden kann, ist unvorhersehbar und der Weg des noch bevorstehenden Leidens vielleicht lang und beschwerlich. Eines ist aber jetzt schon vorauszusehen: das Fiasko der Absichten beider Hauptakteure. Nach diesem Debakel wird Rajoy den „status quo ante“ Zapateros Statut nicht wiederherstellen können. Im Gegenteil, der Zentralstaat wird wohl der katalanischen Besonderheit weitere Konzessionen machen müssen. Und Puigdemont und die Separatisten, auf der anderen Seite, werden schmerzlich erfahren müssen, daß sein unzeitmäßiger spätnationalistischer Traum zu einem Alptraum geworden ist und im Europa des 21. Jahrhunderts keinen Platz hat.

Europarlament und die EU-Kommission haben sich unzweideutig für die Einhaltung der Legalität ausgesprochen. Als Lösung der Krise wird von allenthalben in Spanien und Europa zur Kompromiß- und Gesprächsbereitschaft ermahnt. So auch der Sprecher der liberalen Fraktion im Europa-Parlament, der Belgier Guy Verhofstadt, der in einer brillanten Rede über die jetzige Lage in Spanien dazu noch ein föderatives Europa von kooperierenden Regionen innerhalb von kooperierenden Bundesstaaten anvisierte. Ein Ideal, das uns zeigt, wie der Weg der Geschichte sein sollte und, wenn die Vernunft doch schließlich obsiegt, auch am Ende sein wird.

Von unserem Kollegiumsmitglied Dr. Vicente Rodriguez-Carro, Madrid



 

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Europaverein GesellschaftsPolitische Bildungsgemeinschaft GPB e.V.

Nachrichtenquerschnitt aus Europa

10. Oktober 2017

von Europaverein GesellschaftsPolitische Bildungsgemeinschaft e.V.


Aus dem Europäischen Parlament

Beim Blick durch die Presse Europas bevorzugen wir (Europaverein GPB) die Reflektionen der Tageszeitungen unserer Partner in Europa (Anm.: analog zum Leitgedanken des Eschweiler Europaforums).
Hier die Übersicht mit den hinterlegten Links zu den einzelnen Themen der Sitzungswoche des Europäischen Parlaments ab dem 3. Oktober 2017:

Die EU-Abgeordneten haben am Dienstag (3. 10.) die mangelnden Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen im Hinblick auf die Bürgerrechte, die Nordirland-Thematik und die finanziellen Verpflichtungen des Vereinigten Königreichs kritisiert.

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Am Mittwoch (4. 10.) debattierten die Abgeordneten über die Verfassung, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechte in Spanien vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Katalonien. „Dieses Parlament fordert eine sachliche und tiefgreifende Reflexion mit dem Ziel, den Dialog in Spanien in Gang zu setzen“, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani zum Abschluss der Debatte.

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Die EU-Abgeordneten haben am Mittwoch einen Vorschlag der Kommission blockiert, nach dem einige Chemikalien in Pestiziden von der Kennzeichnung als hormonaktive Stoffe ausgenommen worden wären.

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Außerdem hat das Parlament die Sicherheitsvorschriften für Fahrgastschiffe aktualisiert, um Rettungsmaßnahmen im Notfall zu erleichtern.

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Das Parlament hat seine Empfehlungen für die COP23-Tagung, die im November in Bonn stattfindet, verabschiedet.

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Die Abgeordneten rufen die Staats- und Regierungschefs auf, das Pariser Klimaabkommen in EU-Recht umzusetzen und die EU-Klimaziele zu stärken.

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In einer am Dienstag angenommenen Entschließung fordern die Abgeordneten mehr Maßnahmen, um Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen und Eingriffe in demokratische Prozesse zu verhindern sowie mehr Kooperationen und Ressourcen, um Netzwerke von Sexualstraftätern zu bekämpfen.

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Nach der Annullierung von Ryanair-Flügen fordert das Parlament einen besseren Schutz der Fluggast- und Arbeitnehmerrechte.

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Am Donnerstag (5. 10.) hat das Parlament der Einrichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft zugestimmt. Diese wird für die Ermittlung und Verfolgung von Betrug und anderen Straftaten zulasten des EU-Haushalts zuständig sein.

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Laut einer am Mittwoch verabschiedeten Entschließung zählen Bildung, die Stärkung der wirtschaftlichen Stellung der Frauen, ihre vermehrte Beteiligung an der Beschlussfassung und ein besserer Zugang zu Gesundheitsdiensten im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu den Maßnahmen, die gesetzt werden müssen, um Kinderehen wirksam zu bekämpfen.

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Die EU-Mitgliedstaaten müssen die Haftbedingungen in Gefängnissen verbessern und die Überbelegung reduzieren, um die Rehabilitation der Häftlinge zu fördern und der Gefahr der Radikalisierung vorzubeugen. So steht es in einer Entschließung, die am Donnerstag vom Parlament verabschiedet worden ist.

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Neues aus der EU Kommission:

Corina Creţu, für Regionalpolitik zuständiges Mitglied der EG, nimmt an der Eröffnungssitzung der 15. Europäischen Woche der Regionen und Städte teil. Mitte Präsident Karl-Heinz Lambertz. | European Commission | © EU

Pressekonferenz von Corina CREŢU, Mitglied der EU für Regionalpolitik und Karl-Heinz LAMBERTZ, Präsident des Ausschusses der Regionen, über die Präsentation des 7. Berichts über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt in der EU

Verfolgen Sie den Vortrag und erste Statements zu Katalonien (ca. Min 30.)  » hier

Corina Creţu, für Regionalpolitik zuständiges Mitglied der EG, nimmt an der Eröffnungssitzung der 15. Europäischen Woche der Regionen und Städte teil. Mitte Präsident Karl-Heinz Lambertz. | Foto: © EU


EU und Indien stärken strategische Partnerschaft

Strategische Partnerschaft mit Indien | European Commission | © EU

Kommissionspräsident Juncker, Vizepräsidentin Mogherini und Ratspräsident Tusk haben am Freitag EU-Indien-Gipfel mit Indiens Premierminister Modi in Neu Delhi teilgenommen. „Wir sind die zwei größten Demokratien der Welt. Wir sind zwei der größten Volkswirtschaften der Welt. Wir teilen die gleichen Werte und den Glauben an Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit. Die Zusammenarbeit mit einem gleichgesinnten Partner wie Indien macht einfach Sinn“, sagte Präsident Juncker. „Wir waren uns einig, dass wir unsere Handelsbeziehungen auf die nächste Ebene bringen sollten. Es ist höchste Zeit für ein Freihandelsabkommen zwischen Indien und der EU.“

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Die Ansprache auf dem EU Indien Gipfel …

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Mogherini zum Friedensnobelpreis
für die Internationale Kampagne Abschaffung von Atomwaffen

Federica Mogherini | © EU

Federica Mogherini, die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, würdigte die Auszeichnung der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) als Zeichen für ein weltweites Atomwaffenverbot. Sie sagte am Freitag dazu: „Während die Welt mit Nukleartests und der Gefahr einer Nuklearkrise konfrontiert ist, stärkt die heutige Verleihung des Friedensnobelpreises an die Internationale Kampagne das Ziel der internationalen Gemeinschaft, durch Nichtverbreitung und Abrüstung von Kernwaffen langfristig Frieden und Sicherheit zu sichern.“

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E-Government: Zugang zu digitalen Behördendiensten soll vorangebracht werden

Der Zugang zu digitalen öffentlichen Diensten soll EU-weit verbessert werden. Die für elektronische Behördendienste, so genannte E-Government-Dienste, zuständigen Minister haben am Freitag in Tallinn bekräftigt, die Nutzung von elektronischen Identifizierungsnachweisen beschleunigen. Deutschland hatte letzte Woche als erster EU-Mitgliedstaat die Notifizierung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) abgeschlossen. Damit sind alle EU-Mitgliedstaaten ab September 2018 verpflichtet, ihre eigenen Verwaltungsverfahren für die deutsche Online-Ausweisfunktion zu öffnen.

Den vollständigen Text finden Sie » hier


Neue Strafzölle gegen gedumpte Stahlimporte aus Drittländern

Die Europäische Kommission hat am Freitag endgültige Antidumpingmaßnahmen auf Stahlerzeugnisse aus Brasilien, Iran, Russland und Ukraine verhängt. Die Strafzölle betreffen warmgewalzte Flacherzeugnisse aus Eisen und Stahl, die im Baugewerbe, dem Schiffbau, in der Autoindustrie und für Energieversorgungs-leitungen verwendet werden. Um europäische Unternehmen vor Wettbewerbsverzerrungen zu schützen, gelten ab heute Aufschläge für diese Importe von 17,60 bis zu 96,50 Euro pro Tonne.

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Terminvorschau vom 9. bis 22. Oktober 2017

Die EU-Terminvorschau ist ein Service der Vertretungen der EU-Kommission in Deutschland für Journalisten. Sie kündigt vor allem Termine der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union und des Europäischen Gerichtshofes mit besonderer Bedeutung für Deutschland an. Kurzfristige Änderungen sind möglich.

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Spanien bzw. Katalonien im Fokus der europäischen Tageszeitungen:

Kataloniens Separatisten bekommen Gegenwind

In Barcelona haben Hunderttausende Menschen am Sonntag für die Einheit Spaniens demonstriert – unter dem Motto „Es reicht! Lasst uns zur Vernunft zurückkehren“. Indes haben angesichts drohender Rechtsunsicherheit nach einer möglichen Unabhängigkeitserklärung katalanische Banken und Großunternehmen beschlossen, ihren Firmensitz in andere spanische Städte zu verlegen. Wendet sich für Kataloniens Separatisten das Blatt?

El Mundo – España 9. 10. 2017

Angst vor einem rechtsfreien Raum

Über die Entscheidung von Banken und Großunternehmen sind die Katalanen zu recht geschockt, glaubt El Mundo:
„Der Auszug der bedeutendsten und angesehensten Unternehmen hat die katalanische Gesellschaft erschreckt und den ungleichen Block der Separatisten gespalten. Zu - unter anderem - Sabadell, CaixaBank, Gas Natural und Aguas de Barcelona kommen heute möglicherweise noch Abertis und weitere Konzerne hinzu, die sich nicht der Gefahr aussetzen wollen, dass Puigdemont die Unabhängigkeit ausrufen könnte. Das Risiko, in einem rechtsfreien Raum gefangen zu sein, der von einer Regierung kontrolliert wird, die unter den Fuchteln des antikapitalistischen Koalitionspartners CUP steht, zwingt die Unternehmen dazu, Katalonien zu verlassen.“

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Libération – France 9. 10. 2017

Wirtschaftsinteressen stiften Frieden

Katalonien könnte aus wirtschaftlichem Interesse bei Spanien bleiben, überlegt Libération:
„Vielleicht ist die Wirtschaft das beste Mittel, um die zerstrittenen Völker zur Vernunft zu bringen, besser als Diplomatie und die Macht der Polizei oder des Militärs? Die kommenden Tage werden es zeigen, aber was sich letzte Woche in Katalonien abgespielt hat, ist sehr erhellend. Vor einer Woche fühlte sich der katalanische Anführer Carles Puigdemont elektrisiert von den Pro-Unabhängigkeits-Demonstrationen. ... Aber es genügte, dass Banken und Unternehmen die Alarmglocke läuten und vor dem Hintergrund eines Absturzes an der Börse damit drohen, Katalonien zu verlassen, damit sich das Gleichgewicht verkehrt. Plötzlich fühlten sich die Unabhängigkeits-Gegner (laut Umfragen in der Mehrheit) berechtigt, aufzubegehren.“

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De Morgen – België 9. 10. 2017

Die Mehrheit bricht ihr Schweigen

Dass nun die schweigende Mehrheit von sich hören lässt, muss ernst genommen werden, mahnt De Morgen:
„Immer wenn politische Stümperei den Kern ihrer Lebensart bedroht, dann formiert sich die schweigende Mehrheit zum Aufstand. … In Spanien distanziert sie sich vor allem von den Führern, die das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Gemeinschaften und Kulturen in Spanien aufs Spiel setzen. Man kann als politischer Führer auf zwei Arten reagieren: Entweder umarmt man die schweigende Mehrheit und strebt eine realistische, gemäßigte Lösung an, die das nationale Gemüt wieder beruhigt. Oder man spielt weiter mit dem Feuer und dann werden die Schweigsamen von Tag zu Tag wütender und weniger schweigsam.“

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El Pais – España 9. 10. 2017

Freiheiten schweißen Schweizer zusammen

Zuckerbrot wirkt besser als Peitsche, argumentiert der Hintergrund-Redakteur vom Schweizer Tages-Anzeiger, David Hesse, in einem Gastbeitrag für El País:
„Wenn Hunderttausende auf der Straße für mehr Selbstbestimmung demonstrieren, kann der Staat nicht einfach auf die Verfassung pochen und Polizisten mit dem Schlagstock losschicken. Er schuldet seinen Bürgern eine Debatte, ja, muss Überzeugungsarbeit leisten, weshalb der Verbleib im Staat sinnvoll ist. Normalerweise kühlt die Sezessionslust bei Zugeständnissen in Sachen Autonomie und Steuerhoheit deutlich ab, so im Baskenland. In der Schweiz gehen die föderalen Freiheiten der Kantone so weit, dass sie aus dem Bundesstaat austreten könnten, wenn sie Mehrheiten dafür gewännen. Vielleicht hat das eben wegen dieser Freiheiten nie ein Kanton versucht.“

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Neatkarīgā – Latvija 9. 10. 2017

Bitte mehr Solidarität aus dem Baltikum

Neatkarīgā ärgert sich, dass Lettlands Politiker die Katalanen auf ihrem Weg in Richtung Unabhängigkeit nicht unterstützen:
„In den Jahren 1990 und 1991 waren die Letten über die schwerfälligen und unentschlossenen Reaktionen der westlichen Länder in der Frage der Unabhängigkeit der baltischen Länder empört, weil diese bis zum letzten Augenblick ihre Loyalität gegenüber dem sowjetischen Regime ausgedrückt haben. … Jetzt, wo in Katalonien die gleiche politische Hitze wie 1991 in den baltischen Ländern herrscht, spielen die Letten globale Geopolitiker. Obwohl die Katalanen angeregt von den baltischen gewaltfreien Ideen und deren Umsetzung in der Praxis zum Unabhängigkeitsreferendum gegangen sind – und das sogar noch mit einer Hymne, die auf einem von einem lettischen Komponisten geschriebenen Lied basiert ['Saule, Pērkons, Daugava', komponiert von Mārtiņš Brauns].“

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Professor Dr. Dr. h.c. Winfried Böttcher

Zur Situation in Katalonien
(Anm. und Europa)
stellt unser Mentor
Prof. Dr. Winfried Böttcher
fünf Thesen zur Debatte.

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Adevârul – România 7. 10. 2017

Chancen und Grenzen einer Mediation

Wer die Rolle eines Vermittlers im Katalonien-Konflikt übernehmen könnte, überlegt der Journalist Cristian Unteanu in seinem Blog bei Adevărul:
„Wenn sich die EU einmischt, weiß sie ganz genau, dass sie damit einen Präzedenzfall schafft und künftig in allen ähnlichen Fällen der Richter sein muss. Unmöglich ist das nicht, doch muss dafür der Vertrag abgeändert und eine spezielle Institution geschaffen werden, die sich aufs Management von internen Krisensituationen im europäischen Raum versteht. Die Uno? Vielleicht, nur muss es in diesem Fall ein Mandat des Sicherheitsrats geben. … Doch es ist schwer vorstellbar, dass Spanien eine Mediation akzeptiert und dabei auf seine Auflage verzichtet: … Dass die katalanischen Separatisten die zwei verabschiedeten Gesetze zurücknehmen und die Autorität des spanischen Königreichs und der Verfassung akzeptieren.“

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Dilema Veche – România 5. 10. 2017

Wichtige Lektion für Nationalstaaten

Spanien sollte zu einem Bundesstaat werden, meint Dilema Veche:
„Es ist klar, dass nur ein Dialog im Ergebnis zu einer Neudefinition des spanischen Staats führen kann. Doch das ist eine Variante, die die rigide Mitte-rechts-Regierung von Mariano Rajoy bislang ausschließt. Eine Umwandlung Spaniens in solch einen konföderalen Staat wäre ein historischer Sieg für die Katalanen. Doch nicht nur für sie. Sie würde zeigen, dass ein Kampf für eine regionale Emanzipation, wenn schon nicht zur Abspaltung, dann doch zumindest zu einer radikalen Veränderung der Staatsaufbaus führen kann - zum Vorteil der Regionen. Katalonien wäre hier ein gutes Beispiel für die EU und darüber hinaus. Schon jetzt dient Katalonien als Lektion für Nationalstaaten: Sie sollten stets auf die Grundlagen des nationalen Zusammenhalts sowie auf die Diskrepanzen zwischen den Regionen achten.“

Zum Originalartikel » hier



Ein Extra-Ausgabe zur
Verleihung des Europäischen Sozialpreises am 3. Oktober 2017
erhalten Sie in Kürze.



# Free Deniz



 

Fünf Thesen zu Katalonien

10. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Hinweis Ein Gastbeitrag von Professor Dr. Dr. h.c. Winfried Böttcher

Professor Dr. Dr. h.c. Winfried Böttcher

Professor Dr. Dr. h.c. Winfried Böttcher


Aufstand der Landarbeiter in Barcelona 1640 | Bild: Antoni Estruch, 1907, Sabadell Art Museum

Aufstand der Landarbeiter in Barcelona 1640

Bild: Antoni Estruch, 1907, Sabadell Art Museum

Die Katalanen haben wie andere Nationen – die Schotten, die Basken, die Waliser, die Kosovaren – das Recht auf Selbstbestimmung, ein Grundrecht des Völkerrechts; Artikel 1 Ziffer 2 der UN-Charta und Internationaler Pakt über bürgerliche, politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte vom 19. 12. 1966

Katalanen und Spanier gehören zwei unterschiedlichen Kulturen an, mit jeweils eigener romanischer Sprache und eigener historischer Vergangenheit. Im kollektiven Gedächtnis schlägt sich dies unterschiedlich nieder.

In Katalonien hat sich über die Jahrhunderte hinweg ein selbstbewusstes Bürgertum aus Handwerkern und Seeleuten herausgebildet, dessen politische Idee eine Republik war, während Madrid, Kastilien, der Monarchie anhing. Zwei unversöhnliche politische Systeme.




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veranstaltungshinweis

Akademie Rosenhof e.V. – Weimar

Einladung zu einem Seminar
vom 15. – 18. Oktober 2017 in Brüssel

Europa auf dem Prüfstand

Im Programm: Gespräche bei NATO, EU & LV Thü



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Run-Off und die Lebensversicherung

9. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe | Foto: NÜV

„Was ist eigentlich ein Run-Off“? Diese Frage geistert zur Zeit in der seriösen Welt der Medien, wird aber von einigen wenigen „Posaunisten der Schreckensnachrichten“ die null Ahnung haben, heftigst diskutiert.
In einem professionellen Beitrag der ZEIT wurde Run-Off folgendermaßen definiert: „Bei einem Run-Off zeichnet ein Versicherer keine neuen Verträge mehr und wickelt seinen Bestand ganz oder in Teilen ab. Es gibt mehrere Möglichkeiten solchen Run-Off zu organisieren“. Solches Vorgehen kann man auch mit einem großen Buchhändler in Vergleich bringen, der nicht der bisherigen Umsatz, den er hatte, macht und seinen Laden von heute auf morgen zumacht. Verständlicherweise muß er sich um die Abwicklung der Buchbestände, die Mietverträge für seinen Laden und das Lager kümmern und so weiter. So ein Procedere geht verhältnismäßig schnell vonstatten. Das ist bei einem Lebensversicherer nicht so einfach.
Um Sie, liebe Leserinnen und Leser, aktuell zu informieren, haben wir uns in der Redaktion gefragt warum in die Weite schweifen, wenn die Antwort sehr nah liegt und haben uns an einen der großen Versicherungskonzerne vor Ort gewandt, an die NÜRNBERGER Versicherung, die uns eine Stellungsnahme des Vorstandsvorsitzenden Dr. Armin Zitzmann zu Run-Off gegeben hat:

Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe
Foto: NÜV



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Extrem liberal oder gemäßigt egal?

Haben die klassischen politischen Kategorien ihre Bedeutung verloren?

9. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Yehu David Shenef

Yehu David Shenef


Liberal vs Konservativ

Wenn es um die Beurteilung von Politikern, Parteien und Regierungen, zumal ausländischer, geht, greifen unsere Medien gerne zu Hilfsvokabeln, die uns dabei helfen sollen, die ungefähre politische Ausrichtung einzuschätzen. Man liest oder hört von konservativen, rechtsgerichteten, Mittellinks-Regierungen, Sozialisten, von gemäßigten oder liberalen Parteien und Regierungen. Daß es sich dabei (im technischen) um Schubladendenken handelt, liegt auf der Hand, und man bräuchte es nicht weiter thematisieren, wenn die grobe Vereinfachung wenigstens den Zweck erfüllte, den sie vorgibt. Doch das genau ist heute kaum noch der Fall. Was stellt man sich vor, wenn die Muslimbrüderschaft des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mohamed Mursi von deutschen Postillen wie dem „Spiegel“ oder der „Zeit“ als „konservativ“ bezeichnet wird? Assoziiert man konservativ dann im Sinne von Angela Merkel oder wenigstens Horst Seehofer? Wenn die selben Medien das Palästinenserregime der Fatah von Abbas in Ramallah, das seit 2005 keine Wahlen mehr veranstaltete (wohl aber öffentliche Hinrichtungen politischer Gegner), als „gemäßigt“ bezeichnet, denkt man dann womöglich an Frauke Petry von der AfD, die weniger „radikal“ erscheint als ein Björn Höcke? Die Regierung des Mullah Rohani im Iran wird regelmäßig als „liberal“ bezeichnet. Erinnert uns das sodann an die FDP, an die Grünen oder an skandinavische Länder? Im Gegensatz dazu wird der neue US-Präsident Donald Trump von deutschen Massenmedien wenigstens in die Nähe von Rechtsradikalen und Rechtsextremen gerückt – und das ist hierzulande fast Konsens, weshalb das Bizarre an dieser Einschätzung den Konsumenten kaum noch auffällt. Doch auf welchen Kriterien beruhen solche Einschätzungen? Das wäre durchaus interessant und diskutabel, wenn man bedenkt, daß man in Deutschland bei „rechtsextrem“ im letzten Jahrzehnt gewöhnlich an NPD und NSU denkt. Man muß dazu nicht mal die „nazideutsche“ Vergangenheit ins Gedächtnis rufen. Aber man kann wenigstens mal kurz innehalten, wenn beispielsweise in der ARD-Tagesschau die Koalitionsregierung des israelischen Premiers als „rechtsgerichtet“ bezeichnet wird.



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„Der katholische Glaube besiegt die protestantischen Häresien“ – Wiener Karlskirche, Fresko von Johann Michael Rottmayr (1729) | Foto: wikipediaGPL

„Der katholische Glaube besiegt die protestantischen Häresien“ – Wiener Karlskirche, Fresko von Johann Michael Rottmayr (1729)

Foto: wikipediaGPL


GEGENREFORMATION:

9. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Geistige Auseinandersetzung im Bereich der Theologie und der Kirchen

Anmerkungen von unserem Kollegiumsmitglied Bernd Dieter Rill

Bernd Dieter Rill

Bernd Dieter Rill


2017 wird des 500. Jahrestages von Luthers Thesenanschlag an der Schloßkirche zu Wittenberg aufwendig gedacht. So hat das Haus der Bayerischen Geschichte in der Veste Coburg und in der dortigen Stadtkirche von St. Moritz eine Landesausstellung organisiert, die unter dem rhythmisch beschwingten Titel „Ritter, Bauern, Lutheraner“ das Reformationszeitalter mit dem Hauptakzent auf der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts präsentiert.

So weit, so verdienstvoll und gut. Aber wenn man schon aus gegebenem Anlaß in den Brunnen der Geschichte hinabsteigt – das Bild bleibt unvollständig, wenn man nicht gleichzeitig auch die ebenso geschichtsmächtige Gegenbewegung ins Visier nimmt: die katholische Gegenreformation. Nicht nur in der Physik, auch in der Geschichte gilt das Prinzip: Actio ist gleich reactio. Und es gilt in diesem besonderen Falle auch, wie Friedrich Hölderlin in seiner Hymne „Patmos“ formuliert hat: „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“.

Das Haus der Bayerischen Geschichte hat die erwähnte „reactio“ aus durchaus nachvollziehbaren technischen Gründen nicht aufgegriffen. Vielleicht hätte es ja auch nach katholischer Verbocktheit ausgesehen, und die ist sicherlich nicht zeitgemäß. Nur in Neuburg an der Donau wird in diesem Jahr eine Ausstellung gezeigt, die sich mit der Gegenreformation befaßt: „FürstenMacht und wahrer Glaube“. Dabei geht es um die Re-Katholisierung der Pfalzgrafschaft Neuburg durch deren Fürsten Wolfgang Wilhelm am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges. Da die Pfalzgrafschaft Neuburg eines der kleineren Territorien im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gewesen ist, kann es sich bei diesem Sujet aber nur um einen bescheidenen Ausschnitt aus dem Riesen-Thema der Gegenreformation handeln.

Dabei ist diese grundlegend geworden für das Selbstverständnis und vielleicht sogar überhaupt für das Überleben der katholischen Kirche in der Neuzeit, sowie für Organisation und Politik der Staaten, die sich zu ihr programmatisch bekannten. Es ist also angebracht, in diesem Jahr des Thesenanschlags Luthers ebenso der Gegenreformation zu gedenken, und ein Anschlag auf den ökumenischen Gedanken kann damit keinesfalls beabsichtigt sein.



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 reflex



Plakat zu «Albert Speer in der Bundesrepublik» | Ausstellung im DokuZentrum Nürnberg | Foto: Yehu David Shenef

Albert Speer und das Märchen vom guten Nazi

9. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Yehu David Shenef

Yehu David Shenef


Zur Ausstellung „Albert Speer in der Bundesrepublik – vom Umgang mit deutscher Vergangenheit“ im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände der Stadt Nürnberg von unserem Kollegiumsmitglied Yehu David Shenef.

Das Bild Albert Speers war lange davon geprägt, in ihm den „letzten Vernünftigen“ im Nazi-Reich zu sehen. In Filmen wie „Der Bunker“ (1981 mit Anthony Hopkins) oder „Der Untergang“ (2004 mit Bruno Ganz) widersetzt sich Albert Speer (Richard Jordan, Heino Ferch) dem von Historikern sogenannten „Nero-Befehl“ Adolf Hitler. In diesem soll sein Führer und Freund in den letzten Zügen des Krieges in Deutschland angeordnet haben, möglichst viel an eigener Infrastruktur als „verbrannte Erde“ den feindlichen Besatzern zu hinterlassen. Speers Weigerung, für die er selbst Kronzeuge war, ging einher mit artikulierter Reue und Selbstkritik, wie auch mit einem eloquenten Auftreten, weshalb er gerade auch im Kontrast zu seinen mitangeklagten Nazi-Kollegen als „Gentleman-Nazi“ wahrgenommen wurde. Ganz sicher rettete er somit seinen Hals aus der Schlinge, während die Hälfte der 24 angeklagten Hauptkriegsverbrecher zum Tode verurteilt wurden, darunter Hans Frank, Hermann Göring, Joachim von Ribbentrop und Julius Streicher. Speer hingegen erhielt wie auch Baldur von Schirach eine vergleichsweise milde Haftstrafe von 20 Jahren, die er als Häftling No. 5 im alliierten Kriegsverbrechergefängnis in Spandau absaß.



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 magazine




Explosive Medizingeschichte in historischen Mauern

Dr. Nils Hansson bei einem Vortrag zu den historischen Hintergründen der erfolgreichen ARD-Serie „Charité“, die Anfang 2017 einer großen Öffentlichkeit interessante Einblicke u.a. in Leben und Wirken der Medizin-Pioniere und späteren Nobelpreis-Träger von Behring, Ehrlich und Koch gab. | Foto: Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

Dr. Nils Hansson bei seinem Vortrag.

Foto: Heinrich-Heine Univ., Düsseldorf

8. Oktober 2017

PD Dr. Wolfgang Otto

PD Dr.
Wolfgang Otto


Historiker und die schwedische Botschaft
luden zum Nobel-Symposium

Wie immer im Oktober ist der Nobelpreis auch 2017 wieder in aller Munde. Neben der Publikums wirksamen Auszeichnung für Literatur und den Friedenspreis, der meist an in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeiten und Institutionen geht, wird der Nobelpreis seit 1901 auch in den Kategorien Physik, Chemie und Physiologie bzw. Medizin verliehen. Der Preis für herausragende Erkenntnisse auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften komplettiert seit 1968 das Nobel-Portfolio. Über den Friedenspreis und den Literatur-Nobelpreis hinaus bildet der Nobelpreis für Medizin sicherlich die Auszeichnung mit der höchsten öffentlichen Wahrnehmung. Dies wurde einmal mehr auf einem Symposium in historischen Räumlichkeiten der Klinik Charité in Berlin klar, wo sich am 2. Oktober das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Heinrich Heine Universität zu Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Schwedischen Botschaft mit dem Medizin-Nobelpreis im Wandel der Zeit beschäftigte.



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KULTURTOUR



Bayreuther „Grüner Hügel“ mit menschlichem Antlitz

8. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Dr. Brigitte Nicole Dussol

Dr. Brigitte Nicole Dussol


Eine Begegnung, die der Autorin Dr. Brigitte Nicole Dussol viel Freude bereitete

Petra Lang | Foto: petralang.com / Ann Weitz

Petra Lang

Foto: petralang.com / Ann Weitz


Zwei Frauen, so unterschiedlich wie sie zuerst erscheinen, finden eine Ebene. Eine Ebene im Wesentlichen.
„Nein, nein, ich habe es mir nicht eingebildet. Fakt ist, hiermit wird ein Beweis erbracht, daß die Künstlerin von Weltrang, Petra Lang, freiwillig bei mir auf der Veranda in einem Refugium unweit von Bayreuth zwei Stunden zum Gespräch geblieben ist“.
Es gibt keine große oder kleine Kunst. Es gibt Musik. Und Musik ist Sprache. Sagt die Linguistin, die ich bin.
Kommen Sie mit mir auf eine Zeitreise, nehmen Sie Platz, seien Sie leise und hören zu, so wie ich es gemacht habe.

Wer ist die Frau, die sich heute zu mir bewegt hat?

P.L.: Ich bearbeite immer sofort, das was auf meinem Schreibtisch an dem Tag liegt. Danach kann ich mich, befreit, auf das konzentrieren, was unverhofft noch kommt. Ich war neugierig.

Neugierig? Eines der Worte, welche ich im Laufe meiner Recherchen im Internet gefunden habe, die man Ihnen zuspricht: Neugierde, Spontanität, Gelassenheit und immer wieder das „Warum nicht?“

P.L.: Das ist mein Privileg als Künstlerin, neugierig sein zu können und auf mich zukommen zu lassen, was das Leben bringt. Neugierig auf Sie heute morgen, nachdem ich die Visitenkarte gelesen hatte…



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 names & news


short report



„Ohne nötiges Hintergrundwissen kein Fortschritt in Europa“

2. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Jean-Claude Juncker und Dr. Krainz-Leupoldt

Das war der Tenor einer launigen Rede mit viel Sachverstand von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker anläßlich der Verleihung des „Sparlöwen“ vom Bund der Steuerzahler in Bayern, der die versammelte Schar der Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik, des von Juncker hochgepriesenen Landes Bayern lauschten. Unter den lauschenden Unternehmern war auch die Senatorin im Europäischen Wirtschaftssenat und Cavaliere Dr. Laura Krainz-Leupold, Mitgesellschafterin der im oberfränkischen Weißenstadt ansässigen Firma Leupoldt, die den Menschen in der nördlichen Region im wahrsten Sinne des Wortes das tägliche Brot gibt.
Auch sie nutzte diese Gelegenheit zu einem gedanklichen Austausch mit Jean-Claude Juncker über die Belange und die momentanen Irritationen in der Europäischen Union und gratulierte ihm zu dieser Auszeichnung (unser Bild).



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 via carolina




Německé volby:
rozhoduje se za hranicemi i o Česku?

2. Oktober 2017 | EJ 4/2017

PhDr. Milan Syruček

PhDr. Milan Syruček


Hinweis Anmerkung der Redaktion für unsere Leserinnen und Leser: Die deutsche Sprachversion finden sie im Anschluß

 Titulek jsem si půjčil z večerních zpráv na nejnavštěvovanějším zpravodajském webu na internetu. Ale podobná otázka padá i na řadě besed a diskusních pořadů, které pořádají různé organizace a instituce včetně Ústavu mezinárodních vztahů a ministerstva zahraničí.

 Není divu: Německo je nejen naším největším, ale politicky a ekonomicky nejvýznamnějším sousedem. Představuje nejen třetinu našeho vývozu, ale také více než pětinu přímých zahraničních investic. Z nich asi nejvýznamnější je fúze Škoda – Volkswagen, která svými automobily doslova dobývá svět.

 Pro českého ministra zahraničních věcí Lubomíra Zaorálka je zpráva o výsledcích německých voleb příjemnou v tom smyslu, že pořadí dvou největších německých stran se nezměnilo, nepříjemnou, že počet hlasů pro ně poklesl. Zvláště citelné je to pro SPD, bratrskou stranu Zaorálkovy sociální demokracie. A ještě horší je vzestup AfD. Její vzestup naopak uvítal předseda strany přímé demokracie, moravsko-japonsko-korejský podnikatel a politik Tomiro Okamura, který patří do stejného bloku, jako německá AfD či francouzská Le Penova Národní fronta.



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 economics & economics spotlight




Katalonien: Ein Referendum, das Spaniens Wirtschaft lähmt

Sagrada Familia: Wahrzeichen Barcelonas | Foto: pixelio.de/Konstantinos Dafalias

Sagrada Familia, Barcelona

Foto: pixelio.de | K. Dafalias

2. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Der EU-Binnenmarkt und andere Regionen
machen die Provinz stark

„Wir haben das Recht gewonnen, einen unabhängigen Staat zu haben“, kommentierte der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont den Ausgang des Referendums. Seine Freude trübte allerdings die Wahlbeteiligung seiner nach Unabhängigkeit lechzenden Katalanen, die sich nur mit 42 Prozent von den 5,3 Millionen Wahlberechtigten an der Abstimmung beteiligt haben. Am 1. Oktober gegen 23:00 Uhr verkündete die allseits allmächtige Deutsche Presse Agentur (dpa) im Schlepptau mit anderen medialen Kommentatoren den Gewinn Mariano Rajoys Regierung, die, wie es sich für ehrenwerte Demokraten gehört, gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen massive Polizeikräfte zum Einsatz brachte. Wie immer in solchen Situationen werden Polizeikräfte von dummen und unfähigen Politikern benutzt, um ihre Stärke zu zeigen. Rajoy hat eindeutig versagt und die von vielen Brüsseler Politikern gepriesene Demokratie bekam einen Dämpfer.
Die Notwendigkeit eines permanenten konstruktiven Dialogs innerhalb der sogenannten „Familie Europa“ wird durch solche Epidemien des Wahnsinns sichtlich und spürbar bestätigt. Es ist allerdings zu befürchten, daß der politische Zirkus noch weiter gehen wird.



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 travel



Ansichtskarte aus

2. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Horst Wunner

Horst Wunner


Im „Bullenheimer Paradies“. | Foto: Horst Wunner

Im „Bullenheimer Paradies“.

Foto: -hw-


Der Blick endet am Horizont, die Sonne ist noch schemenhaft im lichtweißen Versinken zu erkennen. Andachtsvolle Stille, nur der Ton der Kirchenglocken schwebt für kurze Zeit in der Weite. Weinreben ranken sich grün dominierend steil den Hängen empor, enden an der bewaldeten Kuppe, wo Laubbäume und Birken einen spektakulären Kontrast bilden, wo später die Grillen zirpen.

So beschreibt die Empfindung einer Landschaft unser Kollegiumsmitglied Horst Wunner, der sich in die reizvolle und zugleich geheimnisvolle Gegend Mainfrankens begeben hat.

Ein Ausflug ins „Bullenheimer Paradies“ in knapp 400 Metern Höhe, wo man den Bacchus vom Weinbauern Volkamer aus dem Dorf Bullenheim verkosten kann. Der Senior der Familie zeigt stolz auf die Weinberge, „wir haben hier das größte Anbaugebiet Mittelfrankens“ und fügt an, „unser Klima ist trotz der ungewöhnlichen Lage mild, mit den mineralischen Böden können wir bei der Weinqualität punkten“.



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 philosophy & culture


 
KULTURTOUR

Gelungene Vernissage und Finissage zum 10Jährigen des Kleinen Museums auf der Point

2. Oktober 2017 | EJ 4/2017

Eine Ausstellung und Film über den Ausnahmekünstler Gerhard Richter

Horst Wunner

Horst Wunner


Dr. Laura Krainz-Leupoldt begrüßte die Gäste. | Foto: Horst Wunner

Weißenstadt – Es war die vielleicht spektakulärste Kunstaktion der Familie Leupoldt, der beiden kunstsinnigen Unternehmer aus dem Hause PEMA: Mit Vernissage und Finissage an einem Tag zugleich. Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Kleinen Museums auf der Point hatten sie die außergewöhnliche Idee, große Kunst vor Ort zu bringen. Mit Bildern des berühmten Gerhard Richter, den die NewYork Times „Europas größten Maler“ nannte und der Guardian den „Picasso“ des 21. Jahrhunderts. Es herrschte in den Räumlichkeiten dieser Kulturstätte, die über die Grenzen bekannt ist, drangvolle Enge, denn etwa 260 Besucher wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen, obwohl nur drei Originalwerke aus der Kunstsammlung der HypoVereinsbank München bewundert werden konnten, die immerhin einen Wert von einer halben Million Euro haben.

Dr. Laura Krainz-Leupoldt begrüßte die Gäste
Fotos: Horst Wunner



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veranstaltungshinweis


KULTURTOUR

The Guggenheim Museum Bilbao:

Anni Albers in her weaving studio | Foto: GMB

Anni Albers in her weaving studio

Anni Albers: Touching Vision

2. Oktomber 2017 | EJ 3/2017

Presentation: October 6, 2017.
Exhibition: October 6, 2017 – January 14, 2018

Curated by Manuel Cirauqui

The Guggenheim Museum Bilbao is pleased to present Anni Albers: Touching Vision, an in-depth survey of seven decades in the career of a pioneering figure in the field of Fiber Art. Organized in collaboration with The Josef and Anni Albers Foundation, the show provides a chronological overview of Albers’s oeuvre while also revealing the connections between different periods and series, highlighting recurrent motifs and flashing ideas. Also emphasized are the compelling ways in which a deep insight of materials and techniques preceded visual development in many instances of Albers’s work.




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 names & news




Tschechischer KALF & Egon Erwin Kisch

30. September 2017 | EJ 3/2017

Die Überreichung des Preises Egon Erwin Kisch an PhDr. Milan Syruček übernahm der Bürgermeister der Stadt Letohrad, Petr Fiala.

Es ist anzunehmen, liebe Leserinnen und Leser, daß Ihnen die Abkürzung des Namens einer für die literarische Welt wichtigen Organisation beim tschechischen Nachbarn nichts sagt, obwohl es sich um den „Klub der Autoren der Literatur der Fakten“ handelt. Diese für die geistige Entwicklung der Menschheit wichtige Institution, denn die Menschheit wächst mit dem Lesen der Literatur, ist eine unerschöpfliche Wissensquelle, die von schöpferischen Autoren aller literarischen Genres, wissenschaftlich Tätigen sowie Gestaltern der Politik und vielen anderen Persönlichkeiten, die die Tschechische Republik aufzubieten hat, kontinuierlich gefüllt wird. Mittlerweile gehören zu diesem Klub, der erst 1986 gegründet wurde und seit Jahren die Buchwelt der Fakten erquickt, 150 Mitglieder.



Die Überreichung des Preises Egon Erwin Kisch an PhDr. Milan Syruček
übernahm der Bürgermeister der Stadt Letohrad, Petr Fiala.



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 magazine


Geopolitical Intelligence Services


The long road ahead
for electric vehicles

29. September 2017 | EJ 3/2017

Dr. Carole Nakhle | Geopolitical Intelligence Services

Dr. Carole Nakhle,
GIS


Hinweis

Gastbeitrag von Dr. Carole Nakhle, Geopolitical Intelligence Services

Electric vehicles (EVs) are the world’s latest craze. The internet has been inundated with news and information about them: a Google search returns more than 30 million hits. Leading media run EV-related articles daily, and sometimes two or three within a 24-hour span.

The debate about what comes next for EVs tends to be polarized: they are either dismissed out of hand or hailed as sounding the death knell of the internal combustion engine. Their future, as far as can be sensibly projected, lies somewhere in between. Basic economics will have the biggest say.

Vehicles like the Tesla Model S run solely on power from a rechargeable battery. Despite gaining popularity, they are unlikely to break gasoline’s dominance for decades | Foto: slashgear.com

Vehicles like the Tesla Model S run solely on power from a rechargeable battery. Despite gaining popularity, they are unlikely to break gasoline’s dominance for decades

Foto: slashgear.com

Breaking with tradition

The gasoline-powered internal combustion engine has dominated global transport since its inception more than a century ago. Its superiority has stemmed from its ability to burn fuel inside the engine; the combustion process produces a large quantity of heat, which is converted into mechanical energy. With external combustion engines, the heat transfer is very slow.



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 political forum


Geopolitical Intelligence Services


Opinion:
Catalonia, Kurdistan and the legitimacy of independence

27. September 2017 | EJ 3/2017

Prince Michael of Liechtenstein, President FEK e. V.

Prince Michael
of Liechtenstein,
President FEK e. V.


Hinweis

Gastbeitrag von Prince Michael of Liechtenstein, President FEK e.V.

On October 1, Catalonia will hold a referendum on independence from Spain. The Spanish constitution guarantees the integrity of the country’s territory and therefore does not allow for such a vote. Nevertheless, the regional government and parliament of Catalonia have decided to go ahead with the referendum anyway. The central government in Madrid has declared the vote illegal.

A supporter of Catalan independence waves the “Estelada”, an unofficial flag and symbol of support for the secession movement, at a rally in Barcelona| Foto: THE NEWS TRIBUNE

A supporter of Catalan independence waves the “Estelada”

Foto: THE NEWS TRIBUNE


Whatever governance system they have, states and their governments finally receive their legitimacy from the consent of their people. It is therefore unwise to force a region to remain within a state if a considerable majority wants to leave.

In Catalonia’s case, it is probable that a majority, even if small, wants the region to remain in Spain. However, Madrid’s stance against the referendum will likely cause many of those who oppose independence to abstain. As a result, the separatists might end up with a majority. That would be a nightmare for Spain and the European Union, which would deny Catalonia its independence after the region had voted for it.



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 philosophy & culture



KULTURTOUR



Rozhovor s kardinálem Dominikem Dukou

Křesťanství a islám:
co je pojí a co se dělí

Hinweis Die deutsche Version finden sie im Anschluß.

25. September 2017 | EJ 3/2017

PhDr Milan Syruček

PhDr Milan Syruček


PhDr. Milan Syruček im Gespräch mit Seiner Eminenz Erzbischof Kardinal Duka OP im Arbeitszimmer des Prager erzbischöflichen Palais

PhDr. Milan Syruček im Gespräch mit Seiner Eminenz Erzbischof Kardinal Duka OP

Arcibiskupský palác v těsné blízkosti Pražského hradu je již třetím sídlem pražských biskupů a arcibiskupů. Jeho poslední důkladná oprava a rekonstrukce se uskutečnila v letech 1995 – 1998 za arcibiskupa kardinála Vlka, předchůdce nynějšího kardinála Dominika Duky. Vejdeme-li dovnitř, už na schodišti a poté v Dukově pracovně vás zaujmou velké portréty kardinála Tomáška (1977 – 1991), který je velkým vzorem současného obyvatele tohoto paláce.

Kdykoliv se s kardinálem Dominikem Dukou setkávám, ať už je to při nějaké akci nebo v příjemném rozhovoru v jeho pracovně, vždy z něj vyzařuje optimismus a velká pohoda. Je velmi vstřícný, vzdělaný a ochotný bavit se na jakékoliv téma. Třeba i o tom, že když jsem se už podílel na tom, aby byla v Praze busta prezidenta Mitterranda, měl bych se postarat i o bustu generála de Gaulla. Zmiňuji se o takové okrajové záležitosti jen proto, abych poukázal na šíři jeho zájmů.



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 new media, science & technology




Ransomware:
1,4 Mio. Rechner weltweit angegriffen

22. September 2017 | EJ 3/2017

Cyber-Crime: «WannaCry» war ein «Game-Changer» | Foto: flickr.com/medithIT

Cyber-Crime: «WannaCry» war «Game-Changer»

Foto: flickr.com/medithIT


Kaspersky: „WannaCry war Game-
Changer für die gesamte Branche“

Wien – Ransomware bleibt bei digitalen Sicherheitsbedrohungen führend. Laut den Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab kaspersky.de waren 2016 über 1,4 Mio. Computer weltweit das Ziel von derartigen Angriffen, bei denen Daten infizierter Rechner verschlüsselt werden, um anschließend ein Lösegeld einzufordern. Im zweiten Quartal 2017 waren 246.675 Nutzer von Kaspersky-Software solchen Angriffen ausgesetzt. Aber auch Phishing, Ausspionieren über Webcams oder vernetzte Haushaltsgeräte (IoT) bleiben riskant.

 

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 reflex



Banco Popular Español

Die Abwicklung von ein Regel(sonder)fall in der EU?

21. September 2017 | EJ 3/2017

PhDr. Vicente Rodríguez-Carro, Madrid

PhDr. Vicente Rodríguez-Carro, Madrid


Bekanntlich hat man in der EU einige Konsequenzen aus den schlechten Erfahrungen der letzten Wirtschaftskrise gezogen. Eine sehr wichtige weist auf die Schritte hin, die man schon in Richtung Bankenunion unternommen hat, konkret auf den  einheitlichen Bankenabwicklungsmechanismus (SRM – Single Resolution Mechanism), welcher die Abwicklung oder Sanierung von notleidenden Banken vorsieht. Diese Regelung gilt in der EU seit dem 1. Januar 2015, wurde aber erstmals kürzlich im Falle der spanischen Banco Popular angewandt.

Die Banco Popular, 1926 gegründet und die sechste Bank in der spanischen Bankenrangfolge, hatte eine durchaus erfolgreiche Geschichte. In den neunziger Jahren war sie noch in der Weltrangliste der britischen IBCA-Agentur fünf Mal nacheinander als die profitabelste Bank der Welt aufgeführt. Jetzt wurde sie ein weiteres Opfer der vom Management offensichtlich unterschätzten spanischen Immobilienkrise. Am 6. Juni 2017 wurde die Bank entsprechend Artikel 18 (1) von

dem SRM als „ausfallend oder wahrscheinlich ausfallend“ eingestuft and am nächsten Tag an die mit einer Börsenbewertung von über 84 Milliarden Euro größte Bank der Eurozone Santander für einen symbolischen Euro verkauft. Das Verfahren wurde von der SRB (Single Resolution Board) im Einvernehmen mit dem spanischen staatlichen Bankenrettungsfonds (FROB) eingeleitet und durchgeführt. Die Einlagen waren gesichert, das Haftungsprinzip von Aktionären und Gläubigern angewandt (ihre Investitionen wurden mit „0“ bewertet) und, wie vorgesehen, am selben Tag im Anschluß an die Übernahme führte Santander die Geschäfte der Banco Popular weiter.



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 economics & economics spotlight


Geopolitical Intelligence Services


Opinion:
The OECD’s problematic global tax ‘standard’

21. September 2017 | EJ 3/2017

Henrique Schneider – Geopolitical Intelligence Services

Henrique Schneider


Hinweis

Gastbeitrag von Henrique Schneider, Geopolitical Intelligence Services

For some, the global standard for Automatic Exchange of Information (AEOI) in tax matters is a blessing. For others, it is a curse. Either way, it is much less global, much less standardized and much less automatic than its name suggests.

The Organization for Economic Co-operation and Development (OECD), the intergovernmental organization coordinating AEOI, explains its rationale this way:

“As the world becomes increasingly globalized and cross-border activities become the norm, tax administrations need to work together to ensure that taxpayers pay the right amount of tax to the right jurisdiction. A key aspect for making tax administrations ready for the challenges of the 21st century is equipping them with the necessary legal, administrative and IT tools for verifying compliance of their taxpayers. Against that background, the enhanced co-operation between tax authorities through AEOI is crucial in bringing national tax administration in line with the globalized economy.”

The OECD’s global standards for exchanging tax information could make life a lot more difficult for businesses | Foto: Alamy

The OECD’s global standards for exchanging tax information could make life a lot more difficult for businesses

Foto: Alamy





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 new media, science & technology


short report



Die Lade-Infrastruktur für Elektroautos wächst

20. September 2017 | EJ 3/2017

NÜRNBERGER Versicherung unterstützt den Ausbau,
denn Elektromobilität verbindet

Foto: NÜRNBERGER Versicherung / Thomas Schuber

Foto: NÜRNBERGER Versicherung /
Thomas Schuber

Seit gestern ist das Netz der öffentlich zugänglichen Ladepunkte für Elektroautos in der Bundesrepublik Deutschland wieder gewachsen.
Mit dem Förderprogramm „Schaufenster Elektromobilität“ setzte die Bundesregierung eine zentrale Maßnahme des 2011 beschlossenen Regierungsprogramms Elektromobilität um. Ziel des Programms war es, die deutschen Kompetenzen in den Bereichen Elektrofahrzeug, Energieversorgung und Verkehrssystem in ausgewählten, groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben systemübergreifend zu bündeln und sichtbar zu machen. In enger Kooperation von öffentlicher Hand, Industrie und privater Wirtschaft sowie Wissenschaft wurden dabei innovative Elemente erprobt und auch teilweise umgesetzt. Nun kann ab sofort die Öffentlichkeit auch im Osten der Stadt Nürnberg von den Impulsen und Innovation mit ihren Elektroautos, die zwar immer noch ziemlich rar sind, profitieren.



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-pv/U.Z.-



 

 economics & economics spotlight




Großbritannien:
Brexit treibt Einstiegsgehälter mit an

20. September 2017 | EJ 3/2017

Pfunde: Jobeinsteiger bekommen mehr Geld | Foto: Images Money, flickr.com

Pfunde: Jobeinsteiger bekommen mehr Geld

Foto: Images Money, flickr.com


Jetzt schon sinkende Nettomigration aus der EU macht sich stark bemerkbar

London – Die Einstiegsgehälter in Großbritannien sind im August dieses Jahres so schnell gestiegen wie zuletzt im Oktober 2015. Das zeigen aktuelle Daten von IHS Markit ihsmarkit.com und der Recruitment & Employment Confederation (REC) rec.uk.com . Das liegt demnach nicht nur an einem 28-Monats-Hoch bei der Zahl der offenen Stellen. Besonders bei Arbeiterberufen wirft auch der Brexit seinen Schatten voraus, in Form einer bereits jetzt sinkenden Nettomigration aus der EU.

Viel Bedarf, sinkendes Angebot

„In vielen Segmenten des Arbeitsmarkts genügt das Angebot an Kandidaten der Nachfrage nicht“, sagt REC-Geschäftsführer Kevin Green.



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 new media, science & technology




CCleaner Logo | © Piriform Ltd piriform Logo | © Piriform Ltd Avast Logo | © AVAST Software s.r.o.

Computersicherheit

CCleaner hacked!

19. September 2017 | EJ 3/2017

Software für Computersicherheit ist, wie man vernimmt, auch nicht vor Böswilligkeiten gefeit.

Am 18. September 2017 meldet der Hersteller «Piriform Ltd» auf seiner Website http://www.piriform.com, daß die Downlad-Server bei der Unternehmensmutter «AVAST Software s.r.o.», einem tschechischen Computersicherheits-Unternehmen, kompromittiert wurden.

Ermittelt werden konnten Veränderungen im Code der Versionen «CCleaner v5.33.6162» und «CCleaner Cloud v1.07.3191» für 32-bit Windows, die «nur» zur Folge hätten, daß «nicht sensitive» Daten einer PC-Installation übermittelt würden. Kann man glauben – muß man aber nicht.

Priform weiter: „Es bestehe keine ernsthafte Gefahr mehr, da die Malware-Server von der US Law Enforcement geschlossen wurden und alle Download-Anbieter Seiten über die alte Version schon informiert worden sind.“



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Von Kollegiumsmitglied Dipl.-Ing. (FH) Thomas Weiss



 

 magazine




Kinder fördern – Zukunft gestalten

19. September 2017 | EJ 3/2017

Ein Konzept, das Erfahrungen, Kompetenzen aus Kommunikation, Wahrnehmung und Pädagogik vereint

Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Hans-Peter Schmidt, Vorsitzender des Stiftungsrats NÜRNBERGER Versicherung, Birgit Osten, Artemino Design & Kommunikation GmbH, Wolfram Kriegelstein, Leitender Regierungsschuldirektor, Regierung von Mittelfranken, Horst Kiessling, Schulamtsdirektor i. R. (v.li.) | Foto: NÜRNBERGER Versicherungsgruppe – Jürgen Friedrich

Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Hans-Peter Schmidt, Vorsitzender des Stiftungsrats NÜRNBERGER Versicherung, Birgit Osten, Artemino Design & Kommunikation GmbH, Wolfram Kriegelstein, Leitender Regierungsschuldirektor, Regierung von Mittelfranken, Horst Kiessling, Schulamtsdirektor i. R. (v.li.)

Foto: NÜRNBERGER Versicherungsgruppe | Jürgen Friedrich


Mit der bundesweit einzigartigen Initiative „Hallo Klexi – wir lernen Deutsch“ fördert die Stiftung NÜRNBERGER Versicherung in der Europäischen Metropolregion Nürnberg die Vermittlung der deutschen Sprache an Kinder mit Migrationshintergrund. Seit Anfang September wurden bereits 20.000 Lernpakete an Kindergärten und Grundschulen verteilt.

Es ist eine Herausforderung passendes didaktisches Lehrmaterial für Kinder mit Migrationshintergrund zu finden, das sich problemlos in Lern- und Unterrichtseinheiten integrieren läßt, so die Betreuer, Erzieher und Lehrkräfte, die sich mit der Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache seit langem befassen. Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung NÜRNBERGER Versicherung in Kooperation mit der Regierung von Mittelfranken und der Stadt Nürnberg das Lernprogramm „Hallo Klexi – wir lernen Deutsch“ initiiert. In den vergangenen Wochen wurden 600 Kindergärten, Kindertagesstätten und Grundschulen mit Materialien für 20.000 Kinder ausgestattet.

Spielend lernen und Selbstvertrauen gewinnen

Seit der Zeit des tschechischen Theologen und Pädagogen Johannes Amos Comenius (1592 – 1670) versuchen gute Pädagogen, die Schule nicht als leidliche Angelegenheit zu betrachten, sondern sind bemüht, Erfahrungen und Menschenkenntnis, beides Quellen der Klugheit, in einem schöpferischen Unterricht den Schulanfängern zu vermitteln.



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 new media, science & technology




Wasser auf gesamter Mondoberfläche nachgewiesen

Die Forscher Christian Wöhler (li.) und Arne Grumpe | Foto: tu-dortmund.de

Die Forscher Christian Wöhler (li.) und Arne Grumpe

Foto: tu-dortmund.de

18. September 2017 | EJ 3/2017

Infrarotmessung von indischer Raum­sonde Chandrayaan-1 analysiert

Dortmund – Die Analyse von Infrarotmessungen belegt erstmals das Vorkommen von Wasser auf der gesamten Mondoberfläche, wie Forscher der Technischen Universität Dortmund tu-dortmund.de in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Russland herausgefunden haben. Konkret wurden die Infrarotmessungen analysiert, die ein Spektrometer an Bord der indischen Raumsonde Chandrayaan-1 im Jahr 2009 aufgenommen hatte.



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 travel



Ansichtskarte aus

… einer Stadt, die es einst zwei Mal gab

17. September 2017 | EJ 3/2017

Egon Lippert

Egon Lippert

PD Dr. Wolfgang Otto – Kollegiumsmitglied und FEK-Kuratoriumsvorsitzender

PD Dr.
Wolfgang Otto

Kaum haben die Sommerferien auch in den sonnigsten europäischen Regionen geendet, schicken wir Ihnen wieder einmal einen Postkartengruß. Das besondere an den Reisegedanken unseres FEK-Kuratoriumsvorsitzenden und Kollegiumsmitgliedes PD Dr. Wolfgang Otto ist deren virtueller Ursprung, gepaart mit ganz realem Bildmaterial unseres Kollegen und erfahrenen Pressefotografen Egon Lippert, der die Stadt Anfang September 2017 besucht hat. Wie schon in früheren Zeiten wird diese Postkarte, um Ihnen ein wenig Ratespaß zu gönnen, wieder einmal in Rätselform präsentiert.

Ansichtskarte aus? | Bild: Egon Lippert

Impression aus unserer heutigen Destination.

Bild von unserem Kollegiumsmitglied Egon Lippert

Die Stadt, die wir Ihnen heute vorstellen, liegt sogar leicht unterhalb des Meeresspiegels und war einmal sogar Teil Bayerns, wenngleich die erfolgreiche Nutzung dieses Hinweises schon etwas Kenntnis um die Geschichte des Spätmittelalters in Europa voraussetzen mag. Erst gut 100 Jahre bevor die Wittelsbacher die Stadt und Teile des heute von dort aus regierten Landes von 1353 bis 1425 beherrschten – Residenzstadt dieses Herzogtums war übrigens das heute niederbayerische Straubing – war die Region an der Mündung eines Flusses in ein Meer allmählich besiedelt worden. Der Name dieses Flusses sollte später der Siedlung auch einen Teil ihres Namens geben, der komplettiert wird durch die Bezeichnung einer Baumaßnahme, deren Errichtung bei Anrainer-Orten von Meeren unerläßlich ist. Diese nun zu nennen, würde es Ihnen dann freilich wohl zu leicht machen, frühzeitig den Namen unserer Destination nennen zu können.



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 philosophy & culture




Insel-Realität Film –

oder wie Medienkonzerne unseren Realitätssinn unbrauchbar machen

15. September 2017 | EJ 3/2017

Yehu David Shenef

Yehu David Shenef


Inselrealitaet Film | Noah | © Paramount Pictures

© Paramount Pictures


Im „Zeitalter“ von medialen Schlagworten wie „fake news“ oder „alternativen Fakten“ nimmt man sich gerne vor, kritischer zu sein und darauf zu achten, was einem aufgetischt und untergeschoben wird. Ob das mehr als eine vage Hoffnung ist, kann man gleichfalls kritisch hinterfragen, wenn man bedenkt, daß internationale Medienkonzerne uns nicht nur mit brandaktuellen Nachrichten aus aller Welt versorgen, sondern in weit größerem Maße auch mit fiktiven und fiktionalen Inhalten in Form von Spielfilmen und Fernsehserien. Letztere sind aktuell in zweierlei Hinsicht scheinbar endlos: zum einem gibt es unüberschaubar viele davon, zum anderen laufen viele von ihnen viele Jahre. So sind Bart und Lisa aus der Serie „The Simpsons“ beim Sender FOX seit 1989 bereits in 28 Staffeln und über 600 Episoden unterwegs und haben unterdessen die Präsidenten Bill Clinton, Bush, Obama und nun Trump erlebt. Sie selbst sind im Alter von 8 und 10 Jahren alt geblieben, haben aber anders als 1990 natürlich Mobiltelefone. Die stetige Aktualisierung bewirkt auch bei den Zuschauern, von denen manche auch nach Jahrzehnten noch nicht mal die dauernden Wiederholungen verpassen wollen, ein der realen Welt entwachsenes virtuelles Ambiente. In diesem sind lediglich die vertrauten Charaktere relevant, während Handlung, Umgebung, Zeit austauschbar sind. Interessant dabei und durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen ist die Folge, daß das Bild der USA im Rest der Welt erheblich durch Serien wie die Simpsons beeinflußt ist. Obwohl (oder weil?) sich die Zeichentrickserie auch als „Satire“ versteht, meinen etwa zwei Drittel der Zuschauer unter vierzig Jahre, daß es die Lebensverhältnisse in den USA realistisch abbilde.



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 economics & economics spotlight


Geopolitical Intelligence Services


The Swiss franc 2.0

12. September 2017 | EJ 3/2017

Professor Enrico Colombatto – Geopolitical Intelligence Services

Professor
Enrico Colombatto


Hinweis

Gastbeitrag von Professor Enrico Colombatto, Geopolitical Intelligence Services

In periods of monetary uncertainty, investors have often flocked to the Swiss franc. They relied on history and were rewarded. For example, in August 2007 they needed almost 1.7 francs to buy one euro. Four years later, the exchange rate had dropped to 1.05 – the franc had strengthened by some 38 percent. After bouncing back to 1.20 in 2012-2014, in January 2015 the Swiss currency reached a record: 0.99 to the euro. The franc seemed unstoppable.

Understandably, those who had bet on Swiss prudence and wisdom had plenty of reason to rejoice. However, over the past two years, those who have left the euro and bought Swiss francs as a haven have had few opportunities to celebrate. Rather than confirming parity with the euro and speed south, the Swiss franc has weakened, and is now trading at about 1.13 francs to the euro. What happened?

SNB President Thomas Jordan has said the bank would keep interest rates in negative territory, confirming that monetary policy would be a matter of discretion | Foto: Keystone

SNB President Thomas Jordan

Foto: Keystone



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 bridge builders


short report



«PRO MERITIS SCIENTIAE ET LITTERARUM»
an Daniel Herman und Bernd Posselt

11. September 2017 | EJ 3/2017

Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie Daniel Herman, Kulturminister der Tschechischen Republik (v. li.) | Foto: SL/Michael Santifaller – www.fotografie-santifaller.de

Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie Daniel Herman, Kulturminister der Tschechischen Republik (v. li.)

Foto: SL/Michael Santifaller – www.fotografie-santifaller.de

Diese hohe Auszeichnung vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die seit 2000 vergeben wird, tragen mittlerweile 63 Menschen, die sich neben Wissenschaftlern und Künstlern für Völkerversöhnung in allen gesellschaftlichen Bereichen eingesetzt haben und stetig einsetzen.

In dieser Reihe finden sich neuerdings auch zwei bekannte Persönlichkeiten, die als Vorkämpfer der Versöhnung zwischen Tschechen und ihren Sudetendeutschen Landsleuten gelten, der tschechische Kulturminister Daniel Herman und Bernd Posselt, Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und langjähriger Abgeordneter im Europa Parlament. In seiner humorvollen und launigen Laudatio betonte bei der Überreichung der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, daß es sowohl seinem tschechischen Amtskollegen Daniel Herman als auch Bernd Posselt gelungen ist, eine feste Brücke zu spannen.



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 magazine


Geopolitical Intelligence Services


Opinion:
The importance of the royals

9. September 2017 | EJ 3/2017

David Alton, Lord Alton of Liverpool – Geopolitical Intelligence Services

David Alton,
Lord Alton
of Liverpool


Hinweis

Gastbeitrag von David Alton, Lord Alton of Liverpool, Geopolitical Intelligence Services

Transient British governments and prime ministers come and go, but since February 1952, H.M. Queen Elizabeth II has provided the United Kingdom with continuity and stability.

Now aged 91, in August she saw her consort, H.R.H Philip, Duke of Edinburgh, retire at the age of 96 from further public duties.

His retirement, and the decision of their grandson, Prince William, to concentrate on public duties after concluding his flying career, serves as a useful reminder of the centrality of the British royal family in holding together a fractious and often disunited kingdom.

Queen Elizabeth II with her family at Balmoral Castle, Scotland, in 1960 | Foto: H.M. Royal Archives

Queen Elizabeth II with her family at Balmoral Castle, Scotland, in 1960

Foto: H.M. Royal Archives

Turning point

It is also a salutary counterpoint to a society that endlessly insists, in an impoverished language, on rights and entitlements.



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 political forum


Geopolitical Intelligence Services


A new Euro-Atlantic strategy
for the Western Balkans

8. September 2017 | EJ 3/2017

Dr. Blerim Reka – Geopolitical Intelligence Services

Dr. Blerim Reka


July 12, 2017: German Chancellor Angela Merkel (C, in red) poses with EU and regional leaders at the Western Balkans Summit in Trieste, Italy | Foto: EC – Jure Marcovec

July 12, 2017: German Chancellor Merkel (C, in red) with EU and regional leaders at Western Balkans Summit,Trieste/Italy

Foto: EC/Jure Marcovec

Hinweis

Gastbeitrag von Professor Dr. Blerim Reka

The European Union and the United States have shown increased interest in the Western Balkans this summer. Six leaders of states in the region met with their EU counterparts on July 12, 2017 to discuss Euro-Atlantic integration. Three weeks later, U.S. Vice President Mike Pence, during his first visit to Europe, stressed American commitment to the Western Balkans and advocated further NATO enlargement at the Adriatic Charter summit in Podgorica, Montenegro.

The EU-Balkans Summit – held this year in Trieste, Italy – has gathered annually since 2014 to advance the so-called Berlin Process, German Chancellor Angela Merkel’s plan for integrating the Balkan states into the EU. Leaders from Macedonia, Montenegro, Serbia, Albania, Kosovo and Bosnia and Herzegovina were in attendance, along with their counterparts from several major EU members.



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 focus in time




Vor 30 Jahren: Skandal um Sportwerbung für Gaddafi, heute wäre sie kein Problem

7. September 2017 | EJ 3/2017

Yehu David Shenef

Yehu David Shenef


Vor 30 Jahren: ECD Iserlohn wirbt für Gaddafis Gruenes Buch

Vor rund 30 Jahren einigte sich der klamme deutsche Eishockey-Verein CED Iserlohn mit dem libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi darauf, Trikotwerbung für sein „Grünes Buch“ zu machen. Der Deal in der kolportierten Summe von einer Million Deutsch-Mark sorgte für internationale Schlagzeilen, reichte aber nicht zur Rettung des Vereins.

In seinem „Grünen Buch“ (الكتاب الأخضر , kitab al-achdar) aus dem Jahr 1975 propagierte der schillernde Despot, der sich (womöglich zurecht) damit schmückte, Jahre bevor es grüne Parteien gab, „Grün“ als politische Farbe etabliert zu haben, einen bis heute von verschiedenen Kreisen bemühten „Dritten Weg“. Tatsächlich stellt das Werk aber nur ein unzusammenhängendes Sammelsurium hausbackener Ideen wie „Frauen sind für Hausarbeit und Kindererziehung geschaffen, aber ungeeignet für körperliche oder geistige Arbeit“ dar. Er setzt darin auch Kindergärten mit Geflügelfarmen gleich und dergleichen mehr..



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 political forum



Dr. Dr. h.c. mult. Winfried Böttcher

Dr. Dr. h.c. mult.
Winfried Böttcher

Prof. Dr. Paul JJ Welfens

Prof. Dr.
Paul JJ Welfens


Ein Zwischenruf zur Bundestagswahl '17

nach dem TV-Duell das zum Duett avancierte

5. Septembeer 2017 | EJ 3/2017

Gastbeitrag von Dr. Dr. h.c. mult. Winfried Böttcher, wissenschaftlicher Beirat des Europaverein GesellschaftsPolitische Bildungsgemeinschaft e.V. – vormals Professor für Internationale Politik an der RWTH Aachen und Professor Dr. Paul JJ Welfens, Jean Monnet Lehrstuhl für Makroökonomische Theorie und Politik – Präsident des Europäischen Instituts für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW) an der Bergischen Universität Wuppertal

Gerechtigkeit-Europa-Marktwirtschaft

Die Menschen in Deutschland und den westlichen Industrieländern sorgen sich um Wohlstand sowie Stabilität und Glaubwürdigkeit wichtiger Institutionen in einer zunehmend unübersichtlicheren Welt. Hierbei stellen sich als Eckpunkte des öffentlichen Diskurses, auch und besonders im Hinblick auf die zukünftige Bundesregierung, im Dreiklang heraus

GERECHTIGKEIT – EUROPA –
SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT

Auf diesen drei Pfeilern ruhen Wohlstand und Zuversicht in Deutschland. Auch in der internationalen Zusammenarbeit sollte dieser Dreiklang eine zunehmend größere Rolle spielen.

GERECHTIGKEIT – aber welche?

 

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Geopolitical Intelligence Services


Opinion: Crimea as a freehold

1. September 2017 | EJ 3/2017

Dr. Svyatoslav Kaspe – Geopolitical Intelligence Services

Dr. Svyatoslav
Kaspe


Hinweis

Gastbeitrag von Dr. Svyatoslav Kaspe, Geopolitical Intelligence Services

One basic fact is often overlooked in political discussions about Crimea. The peninsula that juts out into the Black Sea is not just a territory – it is first and foremost the people who live there. Crimea’s 2.34 million residents possess their own complex but distinct collective identity. When asking who owns Crimea, the only incontrovertible answer is: They do. Any position that ignores the existence, rights, and desires of Crimea’s inhabitants is immoral.

According to Otto von Bismarck, «Politics is the art of the possible, the attainable – the art of the next best». So what would be the next-best solution for Crimea? | Foto: Bismarck'scher Familienverband e.V.

According to Otto von Bismarck, «Politics is the art of the possible, the attainable – the art of the next best». So what would be the next-best solution for Crimea?

Foto: Bismarck'scher Familienverband e.V.


Simple acknowledgment of this dramatically narrows down the options for settling the territorial dispute. It rules out some impossible solutions, even if they seem just and acceptable to some people. As Otto von Bismarck used to say, “Politics is the art of the possible.” Not of the dreamable.

Not a mirage

On the one hand, Crimea cannot simply be returned to Ukraine. Uninhabited territory could have been, but not people. Yes, the initial enthusiasm for Russian administration has cooled somewhat.



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 names & news


short report


Preisverleihung: Hatto Brenner (li), Präsident EUMU e.V. und Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann (re)<

Preisverleihung: Hatto Brenner (li), Präsident EUMU e.V. und Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann (re)

Europäischer Elite-Mittel­standspreis wurde an den bayerischen Staatsminister des Innern verliehen

29. August 2017 | EJ 3/2017

Am 25. August 2017 Punkt 11.30 Uhr hielt unser Kollegiumsmitglied Egon Lippert seine Kamera hoch, um den festlichen Rahmen der Verleihung des Elite-Mittelstandspreises an den bayerischen Staatsminister Joachim Herrmann, MdL, im Münchner Bankhaus Donner & Reuschel festzuhalten.



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 focus in time




AFAG kündigt einen interessanten Ausstellungsherbst an

29. August 2017 | EJ 3/2017

AFAG Herbst | ENBAU | Foto: AFAG Archiv

Teilweise herrscht in der Frankenmetropole noch die Sommerferienzeit, nur bei der AFAG – Messen und Ausstellungen GmbH, die im Nürnberger Vorort Wendelstein die Projektplanungen zusammen mit der Messe-Technik und der notwendigen Verwaltung seit Jahren durchführt, steht das Messezeichen auf Hoch. Das gesamte Team der AFAG beschäftigt sich sehr intensiv mit den Vorbereitungsarbeiten für die großen Publikummessen, die Oktober bis Anfang November in den Hallen der NürnbergMesse in bewährter Tradition stattfinden.

Ab 28. Oktober können die Besucher der bekannten Verbrauchermesse CONSUMENTA auf eine „Schatzsuche“ gehen, um Neues zu entdecken, was über 1.000 Aussteller aus Nah und Fern ihnen zu den Themen Bauen, Renovieren, Wohnen, kreative Hobbys, Gesundheit, Kochen und Genießen, Haushalt sowie Mode zum Besten geben.



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 political forum


Geopolitical Intelligence Services


Peace in Europe
and the importance of NATO

28. August 2017 | EJ 3/2017

Dr. Therese of Liechtenstein – Geopolitical Intelligence Services

Dr. Therese of Liechtenstein


Hinweis

Gastbeitrag von Dr. Therese of Liechtenstein, Geopolitical Intelligence Services

The world is becoming increasingly bellicose, and tectonic shifts of power are under way. China and Russia are striving to take positions as leading global powers. Europe plays a dual geopolitical role: first as part of the strategic North Atlantic alliance with the United States and second as a crucial portion of the Eurasian-African landmass. To maintain its security, Europe must understand this position and address the challenges it entails

NATO has continued to expand, even when its role appeared to fade, but European members still depend on the U.S. for their defense | Abbildung: macpixxel for GIS

NATO has continued to expand, even when its role appeared to fade, but European members still depend on the U.S. for their defense

Abbildung: macpixxel for GIS


The North Atlantic Treaty Organization, or NATO, was created in 1949 when several Western European countries, the U.S. and Canada signed the North Atlantic Treaty in Washington, D.C. The member states wanted to counter threats from an assertive Soviet Union, which controlled Central, Eastern and large parts of Southeastern Europe.The North Atlantic Treaty Organization, or NATO, was created in 1949 when several Western European countries, the U.S. and Canada signed the North Atlantic Treaty in Washington, D.C.



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 travel




IN ALTA BADIA
KLOPPFT DER HERBST AN DIE TÜR

27. August 2017

Herbst in Alta Badia | Foto: Freddy Planinschek

Herbst in Alta Badia


In Alta Badia (Südtiroler Dolomiten / Italien www.altabadia.org) stehen die letzten Wochen des Sommers im Zeichen des Sports und vielen Aktivitäten unter freiem Himmel. Die Liftanlagen sind bis zum 24. September in Betrieb: „Explore your way!“

Der September mit seinen intensiven und klaren Farben kündigt eine wunderbare Zeit an, um die Dolomiten – UNESCO Welterbe – zu erleben. Die Stille der Bergwege in einer Zeit, in der die Saison dem Ende zugeht, bietet ein unvergleichliches Erlebnis, das man in aller Ruhe Minute für Minute genießen sollte. Eine besondere Zeit, die man vollends auskosten sollte, die für alle, die die Reinheit und die Würde der Gebirgswelt zu schätzen wissen, optimal geeignet ist. Keine andere Jahreszeit läßt diese zauberhafte Natur mit den Pastelltönen des Herbstbeginns und mit ihren gedämpften Geräuschen so erleben, wie es die Dolomiten bieten, so das Urteil unseres Kollegiumsmitglieds Nicole Dorigo, die Ihnen, liebe Leserinnen und Leser die nächsten, Wochen mit kurzer Übersicht vorstellt.



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 focus in time




Auf dem Weg zu einer Digitalen Weltordnung (Teil 3)

26. August 2017 | EJ 2/2017

Dieter Brockmeyer

Dieter Brockmeyer


Artificial Intelligence (AI) – Künstliche Intelligent (KI)

AI – Artificial Intelligence

Industrie- und Gesellschaft 4.0, diese Begriffe stehen für die nächste Stufe der Digitalisierung, für künstliche Intelligenz etwa, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten unser aller Leben in einem Maße verändern werden, wie es sich die wenigsten heute bereits vorstellen können. Doch schon ist die Verunsicherung in der Gesellschaft groß. In dieser vierteiligen Serie, die sich über das ganze Jahr verteilen wird, versucht unser Kollegiumsmitglied Dieter Brockmeyer Orientierungshilfe zu geben und mögliche Richtungen. Lesen Sie heute den dritten Teil:

Industrie- und
Gesellschaft 4.0



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 political forum


Geopolitical Intelligence Services



Russia losing the new Great Game

24. August 2017 | EJ 3/2017

Prof. Stefan Hedlund – Geopolitical Intelligence Services

Prof. Stefan Hedlund


China’s Belt and Road Initiative (BRI) is building a network of railroads, pipelines and highways in an area that Russia considers its own backyard | Abbildung: macpixxel for GIS

China’s Belt and Road Initiative (BRI) is building a network of railroads, pipelines and highways in an area that Russia considers its own backyard

Abbildung: macpixxel for GIS


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Gastbeitrag von Prof. Stefan Hedlund, Geopolitical Intelligence Services

Last month’s meeting in Moscow between Russian President Vladimir Putin and his Chinese counterpart Xi Jinping provided yet another opportunity to showcase Sino-Russian relations. Since President Xi’s accession to power in 2012, the two have now met more than 20 times, and mutual relations are currently said to be the “best in history.” The July 4-5 event was marked by the usual signing of deals, including a $10 billion investment fund for cross-border infrastructure projects. Mr. Xi also collected the highest award that can be bestowed by the Russian Federation, the Order of St. Andrew the Apostle.

To the casual observer, Mr. Putin may seem to be well on track toward realizing his own version of a pivot to Asia, reorienting the economy away from Western sanctions to catch Chinese wind in its sails. But closer inspection reveals that the Sino-Russian “strategic partnership” is neither strategic nor a real partnership.



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Geopolitical Intelligence Services



Germany votes: another four years of Merkel – but which Merkel?

18. August 2017 | EJ 3/2017

Dr. Michael Wohlgemuth – Geopolitical Intelligence Services

Dr. Michael
Wohlgemuth


Angela Merkel’s next term as chancellor is likely to be her last. Her legacy will be political flexibility and solidifying her country’s position on the geopolitical stage | Foto: Reuters

Angela Merkel’s next term as chancellor is likely to be her last. Her legacy will be political flexibility and solidifying her country’s position on the geopolitical stage

Foto: Reuters


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Ein Beitrag von Dr. Michael Wohlgemuth, Geopolitical Intelligence Services

After 12 years as German chancellor, Angela Merkel will almost certainly be reelected to another term in September, when Germans vote in federal elections. As the leader of the most economically and politically stable of Europe’s large countries, it is hard to challenge her. It helps that she has a talent for changing her mind according to public opinion and political opportunity with disarming nonchalance.

With only a slight chance for a hard-left, three-party coalition that could defeat Ms. Merkel, this report focuses on her likely coalition options and how they might affect her foreign policy challenges.

Why she will (probably) win

Recent polls have given a clear lead to the center-right, which comprises Ms. Merkel’s Christian Democratic Union (CDU) and its Bavarian sister party, the Christian Social Union (CSU).



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21. August: Zwei denkwürdige Jahrestage in der Neuzeit Europas

20. August 2017 | EJ 3/2017

PHDr Milan Syruček

PHDr Milan Syruček


Politischer Angriff durch sowjetische Panzer

Obwohl uns, liebe Leserinnen und Leser, tagtäglich die unterschiedlichsten Hiobsbotschaften der europäischen Medienwelt über kriminelle Machenschaften muslimischer Banden aus Afrika, Irak, Iran, Balkan oder auch aus den gesplitterten Ländern der ehemaligen Sowjetunion auf unterschiedlichste Weise präsentiert werden, ist am Ende immer auch der Tod von Menschen zu beklagen. Interessant ist, daß all solche Vorkommnisse an den heutigen europäischen politischen „Clowns“ abprallen und höchstens Bedauern hervorrufen mit der Ermahnung zu mehr Toleranz, Humanität und der Einhaltung demokratischer Prinzipien. Hier stellt sich die Frage, wer von diesen politischen „Größen“ erinnert die breite Öffentlichkeit an jene Tage um den 21. August 1968 und 1991, wo demokratische Werte, Toleranz, Kultur und Humanität von sowjetischen Panzern als Zeichen der politischen Macht überrollt wurden.

Unser Chefredaktionsmitglied PhDr. Milan Syruček hat sich mit den zwei geschichtlichen Daten, 21. August 1968 als Zeitzeuge und über die Vorkommnisse 1991 aus den Erzählungen seines Freundes, des russischen Schriftstellers Andrei Gratschow, der ein enger Mitarbeiter Michail Gorbatschow war, in seinem sehr interessanten Beitrag, auseinandergesetzt.



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 economics & economics spotlight




Kommentar:

Trotz Brexit, Trump, Nordkorea
und anderer Krisen:

Deutsche Wirtschaft weiter unter Volldampf

18. August 2017

Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion

Dr. Wolf-R. Scharff, Mitglied der Chefredaktion


Ein wild gewordener US-Präsident, ein noch unberechenbarer Diktator in Nord-Korea, ein Handelskrieg zwischen den USA und China, ins Stocken geratene Brexit-Verhandlungen, ein Abwarten auf das Wahlergebnis in Deutschland – die Welt ist in Unordnung geraten, nur an der deutschen Wirtschaft scheinen diese Unruhen abzuprallen wie an einer Gummiwand.

gfK Konsumklima-Index | Wirtschaftspolitischer Kommentar – Dr. Wolf-R. Scharff | Grafik: gfk

Selbst die Folgen des britischen EU-Austritts sind nach einer von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie verkraftbar. Der Brexit wird auf jeden Fall deutlich teurer für das Vereinigte Königreich als für Deutschland, erklärten die Experten des Münchner Ifo-Instituts in ihrem Gutachten. Kommt es nicht zu einem bilateralen Abkommen mit der EU, wird die britische Wirtschaftsleistung um 1,7 Prozent schrumpfen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird langfristig lediglich um 0,2 Prozent geringer ausfallen. Einigten sich beide Seiten auf ein umfassendes und ambitioniertes Freihandelsabkommen wird das britische Bruttoinlandsprodukt nur um 0,6 Prozent und das deutsche um 0,1 Prozent sinken.




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 political forum


Geopolitical Intelligence Services



GIS Dossier: Nuclear energy

18. August 2017 | EJ 3/2017

S.D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein

S.D. Prinz Michael
von und zu
Liechtenstein


The nuclear power plant in Biblis, Germany. Dismantling of the decommissioned plant has begun as part of the country’s phase-out of nuclear energy

The nuclear power plant in Biblis, Germany. Dismantling of the decommissioned plant has begun as part of the country’s phase-out of nuclear energy

Hinweis

Ein Beitrag von S.D. Prinz Michael von und zu Liechtenstein,
Präsident der Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (FEK) e.V.

GIS «Dossiers» aim to give our subscribers a quick overview of key topics, regions or conflicts based on a selection of our experts’ reports since 2011. This survey focuses on nuclear energy, which is increasingly becoming a critical factor in geopolitical decision-making for countries around the world.

After the 2011 Fukushima disaster, governments around the globe put the brakes on their nuclear energy programs. Some countries slowed or completely stopped producing energy from nuclear reactors, while others put the construction of nuclear power plants on hold. Most famously, Germany decided to phase out nuclear power altogether by 2022 as part of its Energiewende (“energy transition”) program. 2012 marked the biggest decline in nuclear energy ever.



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